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Eine Alternative zu Rasen

Eine ebene Fläche mit einem gepflegten Rasen ist zweifellos schön. Bei begrenztem Platz lohnt sich die Anschaffung eines Rasenmähers jedoch nicht – er ist teuer. Das Mähen mit einem Rasenmäher ist nur bei größeren Flächen sinnvoll. Unsere ist nur 8 Quadratmeter groß.

Ich habe versucht, die freie Fläche mit einer Samenmischung von Fix Price „Paradies für Schmetterlinge“ zu besäen.

Eine Alternative zu Rasen

Laut Hersteller lockt diese Rasenmischung aus Gräsern und Blumen schöne Insekten an und ist zudem ein Augenschmaus. Mir ist es jedoch nicht gelungen, dieses Prachtstück zum Wachsen zu bringen. Nur hohes Gras und sonst nichts … keine Blüten, geschweige denn Schmetterlinge.

Aus Samen gezogenes Gras

Nein, es gab nur eine Blume. Ich habe versucht, sie separat einzupflanzen, aber sie ist verwelkt und eingegangen.

Blume

Um es auszuprobieren, habe ich den Rasen nicht komplett zerstört. Ich habe eine Stelle stehen gelassen, um zu sehen, was in der nächsten Saison wächst. Im Moment habe ich die Pflanzen einfach mit einer normalen Gartenschere zurückgeschnitten.

Die Suche nach einer Möglichkeit, den Raum zu füllen, ging weiter. Ich möchte hier eine Schaukel aufstellen. Meine Lebensbäume wachsen auch hier, entlang des Zauns. Um sie besser zur Geltung zu bringen, plane ich, weiße Steine ​​um jeden einzelnen zu legen und Sedum als Bodendecker darüber zu pflanzen.Eine Alternative zu Rasen

Der restliche Teil des Grundstücks, der freie, war mit Knöterich bepflanzt. Ich mag dieses Gras nicht besonders, weil ich Kindheitserinnerungen daran habe. Wir mussten es immer für die Schweine und Kühe ausreißen. Und mein Mann läuft sehr gerne barfuß über den Knöterichteppich. Deshalb gräbt er ihn aus und setzt ihn an eine andere Stelle.

Eine Alternative zu Rasen

Ehrlich gesagt sieht der Rasen schon ganz gut aus. Wir lassen ihn jetzt erst mal in Ruhe und lassen ihn wachsen. Wir gießen ihn täglich und haben ihn einmal mit einem Mehrnährstoffdünger gedüngt. Nächstes Jahr, wenn das Gras dichter ist, werden wir die Spitzen stutzen. Das sieht dann gepflegt aus und macht ihn dichter.

Als mein Mann die ersten 10 bis 15 Wurzeln gepflanzt hatte, kam unsere Nachbarin, eine etwa 70-jährige Großmutter. Sie betrachtete das Beet und sagte:

— Es ist schön hier, aber dieses Unkraut muss gejätet werden.

„Wovon redest du?“, frage ich sie. „Das ist Andrejs Revier. Er pflanzt den Knöterich speziell für diesen Zweck.“

»Tut ihm wirklich die Nieren weh? Er ist doch noch so jung... Der arme Junge!«, stöhnte sie.

- Was soll das heißen, es wird eine Rasenfläche sein. Darauf kann man liegen.

„Das ist doch nicht dein Ernst! Die Medizin ist so schlecht geworden, dass man die Kräuter nicht mal mehr aufbrühen oder trinken muss, man legt sich einfach drauf. Er soll sich auch Maisgriffel besorgen – die sind auch gut für die Nieren.“

Wir lachten lange, vor allem als ich ihr erklärte, dass es sich nur um eine Rasenfläche handelte, nicht um ein Beet mit Heilkräutern.

Die Entscheidung für einen kleinen Rasen lag also auf der Hand. Es wurde an nichts gespart. Vielleicht fällt uns später noch etwas anderes ein, aber im Moment passt diese Lösung allen.

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