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Wie man Bienen richtig auf den Winter vorbereitet: Regeln und hilfreiche Tipps

Um eine erfolgreiche Honigernte zu gewährleisten, ist die richtige Vorbereitung der Bienen auf den Winter unerlässlich. Erfahrene Imker befolgen diese Regel. Doch was sollte ein Anfänger tun? Zunächst sollte er sich mit den Besonderheiten der Überwinterung der Bienen vertraut machen, ihre Winterernährung studieren und den Rat erfahrenerer Imker beherzigen.

Kontrolle des Bienenvolks

Herbstrevision

Eine Herbstinspektion des Bienenvolks ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass alle Arbeiterbienen im Frühjahr stark, widerstandsfähig und gesund sind. Zwar sollten während der Trachtzeit unbedingt Maßnahmen ergriffen werden, doch ist eine Inspektion vor dem Winter ein wesentlicher Bestandteil einer ordnungsgemäßen und rechtzeitigen Wintervorbereitung. Genauer gesagt, ist sie der allererste Schritt. Dieser Prozess deckt etwaige Mängel auf, die ein erfolgreiches Überwintern gefährden könnten.

Kriterien zur Beurteilung des Zustands eines Bienenvolkes vor der Überwinterung
  • ✓ Über eine ausreichende Anzahl junger Bienen verfügen, um die Temperatur im Bienenstock während des Winters aufrechtzuerhalten.
  • ✓ Der Zustand der Bienenkönigin: ihr Alter und ihre Fähigkeit, Eier zu legen.
  • ✓ Qualität und Quantität der Futtermittel, einschließlich Honig und Bienenbrot.
  • ✓ Allgemeiner Gesundheitszustand der Bienen: keine Anzeichen von Krankheiten.
  • ✓ Zustand der Waben: ihre Eignung zur Überwinterung.

Der Imker muss folgende Nuancen berücksichtigen:

  • Um die Anzahl der jungen Arbeiterbienen abzuschätzen, dank derer die gesamte Familie die Kälte überstehen wird, wird die Anzahl der Brut berücksichtigt.
  • Der wichtigste Faktor ist das Alter der Königin, da es über ihre Fähigkeit, Brut zu legen, und folglich über das Wachstum des Bienenvolkes entscheidet.
  • Die Qualität der Nahrungsvorräte – Honig und Bienenbrot – ist entscheidend. Sind Qualität oder Menge unzureichend, wird das Bienenvolk geschwächt und viele Bienen sterben.
  • Der Zustand der Arbeiterbienen – ihre Aktivität, Leistung, Krankheitsbefall.
  • Eignung von Honigwaben zur Überwinterung.

Um alle Feinheiten zu erfassen, muss der Imker die Bienenstöcke und Insekten sorgfältig untersuchen. Diese Untersuchung sollte bei günstigen Wetterbedingungen erfolgen, da sonst der normale Tagesablauf der Bienen gestört wird.

Nestbildung

Objekt Merkmal 1 Merkmal 2 Merkmal 3
Einseitige Sicht 3 kg Honig Einsparung von 1-2 kg Futter Rahmen mit Honig einbauen
Zwei-Wege-Methode 20-22 kg Honig Gesamtproduktverbrauch Rahmen mit Honig einbauen
Bart 10-15 kg Honig Der wirtschaftlichste Weg Wird für schwache Bienen verwendet

Die Nestbildung erfolgt in der warmen Jahreszeit, vor dem Einsetzen der kalten Jahreszeit. Das bedeutet, bevor die Insekten beginnen, sich in Gruppen zusammenzuschließen. Die Eigenschaften des Nestes, das Verhalten und die Bewegungsmuster innerhalb des Bienenstocks müssen berücksichtigt werden. Es gibt drei Hauptmethoden:

  • Bei der einseitigen Methode wird zunächst eine Wabe mit 3 kg Honig auf eine Seite gesetzt. Anschließend wird eine Wabe mit 1,5 kg Honig eingesetzt, gefolgt von drei weiteren Waben mit je 2 kg Honig. Zum Schluss kommt eine Wabe mit 2,5 kg Honig und schließlich zwei Waben mit je 3 kg Honig auf die Wabe. Diese Methode spart 1–2 kg Futter (im Gegensatz zur nächsten Methode).
  • Die doppelseitige Methode: Zunächst werden zwei Rahmen mit je zwei Kilogramm Honig eingesetzt. Anschließend folgen zwei weitere Rahmen mit je 2,5 kg Futter, bevor auf der Außenseite Rahmen mit 3–4 kg Futter eingesetzt werden. Der Gesamtverbrauch beträgt 20–22 kg Produkt.
  • Die Bartmethode ist die sparsamste. Sie benötigt einen Mittelrahmen mit einer kleinen Menge Futter. Von diesem Mittelrahmen werden weitere Anbauteile mit jeweils noch weniger Honig angebracht. Der Futterverbrauch liegt bei 10 bis 15 kg. Zusätzlich werden quer angebrachte Holzklötze als Führungen verwendet. Diese Methode kommt meist bei schwachen Bienenvölkern zum Einsatz, wird aber von erfahrenen Imkern selten angewendet.
Risiken der Nestbildung
  • Eine fehlerhafte Verteilung der Nahrungsquellen kann im Winter zum Verhungern der Bienen führen.
  • × Die Verwendung von Rahmen mit minderwertigem Honig kann zu Bienenkrankheiten führen.
Objekt Merkmal 1 Merkmal 2 Merkmal 3
Überwinternde Bienen in der Wildnis 0 Grad Unter der Schneedecke Erster Flug in der Frühschwangerschaft
Überwintern in einem Mooshaus -2 bis +2 Grad Mindestverbrauch an Futterhonig Bienenstöcke aus Holz verrotten nicht.
Überwinterung in Mehrkörperbeuten Hohe Leistung Vereinfachte Fütterung Nur mäßig schwache Familien können den Winter überleben.
Überwintern auf Sonnenliegen Geringe Arbeitsintensität einfache Zubereitung Die Vorbereitungen beginnen am Ende des Sommers.

Überwinternde Bienen in der Wildnis

Manche Imker lassen ihre Bienenvölker im Winter im Freien überwintern, quasi unter freiem Himmel, berücksichtigen dabei aber die klimatischen Bedingungen. In Regionen mit viel Schnee und anhaltendem Frost haben Bienen es leichter, unter natürlichen Bedingungen zu überleben. Es ist bekannt, dass die Temperatur unter einer Schneedecke konstant bei 0 Grad Celsius bleibt (Schnee hat eine geringe Wärmeleitfähigkeit). Dies schafft ein günstiges Umfeld für Insekten. Doch es gibt einige Feinheiten zu beachten:

  • Der erste Bienenflug sollte frühzeitig erfolgen.
  • In beiden Beuten sind die unteren und oberen Fluglöcher offen. Die meisten Bienen befinden sich in den oberen Fluglöchern, da sie dort zum Sammeln von Nahrung dienen. Die unteren Fluglöcher enthalten honigarme Waben und wirken daher als Luftpolster, wodurch der Raum über den Rahmen vergrößert wird.
  • Wenn Bienen den Bienenstock verlassen, sterben sie, aber der Schaden wird als gering angesehen, da es sich in der Regel um kranke Tiere handelt, die ausfliegen.

Überwintern in einem Mooshaus

Da Bienen den Winter in einem Moosbehaus verbringen, überstehen sie selbst stürmische und raue Wetterbedingungen problemlos, ohne ihre Völker zu verlieren. Die Fütterung erfolgt ähnlich wie in einem Mehrhüllenbeuten, wodurch der Verbrauch von Futterhonig minimiert wird. Dies wiederum entlastet den Darm der Bienen und wirkt sich positiv auf ihre Gesundheit aus.

Holzbienenstöcke sind zudem fäulnisresistent. Die Temperatur im Mooshaus schwankt zwischen -2 °C und +2 °C.

Überwinternde Bienen in einem Mooshaus

Eine zwingende Voraussetzung ist der Abstand des Grundwassers von der Bodenoberfläche.

Überwinterung in Mehrkörperbeuten

Auch mäßig geschwächte Bienenvölker können in einem Mehrzargenbeuten überwintern, doch diese Methode wird häufiger für die Honigproduktion im großen Stil eingesetzt. Das liegt an der höheren Produktivität der Bienen im Vergleich zu Rahmenbeuten. Auch die Fütterung gilt als einfacher.

Ein Mehrzargenbeutensystem verwendet kleinere Rahmen, wodurch die für den Winter eingelagerte Honigmenge reduziert wird. Es gibt jedoch einige Einschränkungen: Die Übergänge der Honigtraube zu freien Rahmen müssen gewährleistet sein. Bekanntlich verlieren die Trauben bei Minustemperaturen ihre Aktivität und bewegen sich daher nicht seitwärts. Sie steigen jedoch problemlos nach oben, wo das Futter durch den Sauerstoff erwärmt wird. Daher ist es nicht nötig, sich an der Oberfläche zu bewegen.

Überwintern auf Sonnenliegen

Der Hauptvorteil der Überwinterung in Sonnenbänken liegt im geringen Arbeitsaufwand, da keine schweren Honigbehälter bewegt werden müssen. Die Vorbereitung der Sonnenbänke kann daher von nur einer Person durchgeführt werden. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Vorbereitung der Insekten im Freien, da dieser Prozess bereits im Spätsommer beginnt.

Besonderheiten:

  • Die Vorbereitung besteht aus der Anlieferung an späte Honigpflanzen und der Fütterung der Bienen.
  • Unmittelbar danach wird der Zustand der Familie überprüft, indem die Shop-Zusatzartikel entfernt werden.
  • Da der Bienenstock zu breit ist, verringert der Imker seine Abmessungen. Er rückt die Rähmchen vom Flugloch weg und schafft so eine Art Vorraum, in dem sich die Luft erwärmen kann. Dies gewährleistet einen normalen Luftaustausch und eine gleichmäßige Temperatur im Bienenhaus.
Bedingungen für eine erfolgreiche Überwinterung in verschiedenen Bienenstocktypen
  • ✓ Zum Überwintern in freier Wildbahn: Schutz vor Wind bieten und den ersten Flug kontrollieren.
  • ✓ Im Mooshaus: Die Temperatur zwischen -2 und +2 Grad halten.
  • ✓ In Mehrkörperbeuten: Sicherstellung des Übergangs der Bienentraube zu freien Waben.
  • ✓ Bei Sonnenliegen: Schaffung eines Vorraums zur Erwärmung der Luft.

Belüftung der Bienenstöcke

Ohne Belüftung wird der Gasaustausch gestört. Frischluft wird blockiert, Kohlendioxid kann nicht entweichen, was zu einer erheblichen Dampfansammlung führt. Dies verursacht Futterverderb, Fäulnis der Bienenstöcke und Bienensterben. Daher ist die Installation einer Belüftungsanlage ein unerlässlicher Bestandteil der Wintervorbereitungen.

Der Eingang zum Bienenstock ist meist oben und unten geöffnet, doch Insekten verstopfen die oberen Öffnungen oft mit Propolis, wodurch keine frische Luft eindringen kann. Starke Zugluft ist ebenfalls unerwünscht, da sie für die Bienen gefährlich ist.

Was für eine ausgewogene Belüftung getan werden muss:

  • Wenn der obere Eingang mit Propolis bedeckt ist, können Sie kleine Löcher hineinbohren oder die Bretter etwas auseinanderrücken. Dies ist wichtig, da der von der Wolke freigesetzte Dampf aufsteigt und sich dort sammelt, wodurch die Gesamtluftfeuchtigkeit erhöht wird.
  • Bei starkem Frost frieren die Eingänge und Öffnungen zu. Achten Sie daher darauf, dies zu verhindern. Das Entfernen des Eises kann Abhilfe schaffen.
  • Die Fluglöcher können nicht vollständig geöffnet werden (um einen starken Luftzug zu vermeiden), daher muss der Dämpfer verstellbar sein.

Futter für den Winter vorbereiten

Um die Bienen nicht zu schädigen, darf das Futter nicht kristallisieren. Daher wird heller Honig ausgewählt. Dieser wird typischerweise aus der Hauptnektarzeit gewonnen und ist somit blütenfarben. Heller Honig enthält nur wenig Honigtau, was das Sterben der Insekten verhindert. Vor der Einlagerung des Winterfutters sollte der Honigtaugehalt überprüft werden. Dies kann auf zwei Arten erfolgen: entweder durch eine Laboranalyse oder durch eine Selbstanalyse.

Forschung mit Kalk:

  1. Man nehme gleiche Teile Honig und Wasser, am besten destilliertes Wasser oder Brunnenwasser, das aber unbedingt gefiltert sein muss. Beides gut vermischen.
  2. Füge Kalkwasser in der gleichen Menge hinzu wie die erhaltene Honiglösung.
  3. Die Mischung auf das Feuer stellen und zum Kochen bringen.
  4. Untersuchen Sie die Flüssigkeit sorgfältig. Enthält sie braune Flocken, deutet dies auf einen übermäßigen Honigtauanteil hin. Diese Honigsorte ist nicht als Insektenfutter geeignet.
  5. Wenn keine Farbveränderung oder Ablagerungen auftreten, gilt der Honig als zum Verfüttern geeignet.

Studien mit Weinalkohol:

  1. Vermischen Sie gereinigtes Wasser und Honig zu gleichen Teilen (nehmen Sie jeweils 1 Teil der Komponenten).
  2. Bereiten Sie 10 Teile Wein mit einem Alkoholgehalt von 96 % zu.
  3. Alle Zutaten vermischen.
  4. Untersuchen Sie die Flüssigkeit. Wie im vorherigen Fall bildet sich bei Vorhandensein von Honigtaubestandteilen ein Niederschlag in Form von Flocken, und die Farbe verändert sich.

Wird Honigtau in Honigprodukten nachgewiesen, wird dieser vollständig vernichtet. Schädliche Substanzen gelangen über die Bienen selbst in unsere Nahrungsmittelkette, da sie diese von den Feldern, auf denen sie Pollen sammeln, zurückbringen. Dies ist auf die chemische Behandlung von Nutzpflanzen zurückzuführen.

Womit und wie füttert man Bienen?

Zunächst einmal sollten die Bienen natürlichen Honig erhalten. Ist davon nicht genügend vorhanden oder ist er von schlechter Qualität, wird das Futter durch anderes Futter ersetzt.

Bienenfütterung im Winter

Zuckersirup

Dieses Futter enthält zwar keine Vitamine oder Spurenelemente, kann aber dennoch die Vitalität der Bienen unterstützen. Es trägt außerdem dazu bei, den Bienenstock warm zu halten.

So kocht man:

  1. Verwenden Sie emailliertes Kochgeschirr, kein Kochgeschirr aus Eisen, um Oxidation zu vermeiden.
  2. Gießen Sie 2 Liter Wasser hinzu und kochen Sie es 5 Minuten lang.
  3. Vom Herd nehmen und 3,5-4 kg Zucker hinzufügen.
  4. Rühren Sie gründlich um, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
  5. Abkühlen lassen, bis es warm ist.
  6. Essigessenz hinzufügen (etwa 1,2-1,3 ml pro 4 kg Zucker), dies ist jedoch nicht notwendig.

Fütterungsregeln:

  • Für einen Bienenstock werden etwa 5 Liter Sirup pro Tag benötigt.
  • Die Fütterung erfolgt abends.
  • Der Sirup ist warm (heiß und kalt werden ausgeschlossen).
  • Wenn sich die Bienen vollständig erholt haben, wird die Dosierung auf 300 ml reduziert.
  • Der Bienenstock muss gut belüftet sein, da sich sonst Kondenswasser bildet, was zu einer Verschlechterung des Zustands der Insekten führt.

Kartoffelsirup

Durch die Zugabe von Kartoffelsaft lässt sich die Zusammensetzung des Sirups deutlich verbessern, indem er mit nützlichen Substanzen angereichert wird.

Zubereitungsmethode:

  • Kartoffeln schälen und gründlich waschen;
  • Die Knollen durch einen Fleischwolf drehen oder auf einer feinen Reibe raspeln;
  • den Saft auspressen;
  • Auf 1 Liter Zuckersirup maximal 60 ml Saft geben;
  • Die Komponenten nur im warmen Zustand verdünnen.

Fütterungshinweise:

  • Binden Sie den Behälter, den Sie in den Bienenstock stellen möchten, mit Gaze zu;
  • Gieße die Mischung in dieses Glasgefäß;
  • Leg es in den Bienenstock;
  • Achten Sie darauf, dass die Bienen nicht nur den Saft und den Sirup trinken, sondern auch den Stärkeboden fressen.

Teig aus Zucker und Honig

Dieses Rezept dient als Düngemittel. Es wird wie folgt zubereitet und angewendet:

  • Man nehme 4 kg Kristallzucker und mahle ihn mit einem Mixer zu Pulver;
  • Gib ein Kilogramm Honig auf das Feuer (er sollte flüssig und warm werden);
  • Puderzucker hinzufügen, umrühren;
  • die gewünschte Teigkonsistenz erreichen;
  • 100 ml Wasser hinzufügen;
  • Aus einem halben Kilogramm Teig einen flachen Kuchen von 2 cm Dicke formen;
  • Den Teig auf den Rahmen legen.

Mit Bienenbrot bestreuen

Es gibt zwei Möglichkeiten, Bienenbrot zu füttern:

  1. Bienen legen Bienenbrot an den Seiten der Brut, also am Rand der Waben. Wenn die Pollentrage ihren Höhepunkt erreicht, sollten diese Waben entfernt und durch mit Wachs gefüllte Mittelwände ersetzt werden. Die mit Bienenbrot gefüllten Waben werden dann in eine andere Beute gegeben, damit die Bienen sie mit Honig füllen und verschließen können. Anschließend werden die Waben entnommen und in Beuten gelagert, in denen die Temperatur zwischen 2 und 8 Grad Celsius liegen sollte. Die Fütterung erfolgt im frühen Frühjahr, wenn die Bienen Kraft tanken müssen.
  2. Bienenbrot haltbar machen. Mit einem scharfen Messer die Oberfläche der Zellen mit dem Bienenbrot abkratzen. Anschließend das Bienenbrot zerkleinern. Die Gläser waschen und gründlich abtrocknen. Das Bienenbrot hineingeben und mit Honig übergießen. Die Gläser wie gewohnt verschließen. Zum Füttern die Gläser in warmes Wasser stellen, bis die Mischung schmilzt und homogen ist. 300–400 g des Produkts auf Frischhaltefolie geben, diese um die Waben legen und als Isolierung verwenden. Die Fütterung kann nach 7–10 Tagen wiederholt werden.

Weitere Informationen zur Bienenfütterung finden Sie in dieser ArtikelDie

Behandlung von Bienen und Bienenstöcken gegen Krankheiten

Bienen sind im Winter oft anfällig für Krankheiten, die zu ihrem Tod führen können. Daher ist es wichtig, die Insekten und Bienenstöcke während der Vorbereitung zu behandeln. Dies geschieht, nachdem die letzte Brut geschlüpft und das Nest fertiggestellt ist. Die häufigsten Krankheiten sind: Nosematose Und VarroatoseDie

Behandlung von Nesselsucht gegen Krankheiten

Es gibt verschiedene Verarbeitungsmethoden:

  • Ergänzende Ernährung mit Medikamenten. Das bedeutet, dem Flüssigfutter (vorzugsweise Zuckersirup) ein geeignetes Medikament beizumischen. Die Bienen nehmen es zusammen mit ihrem Futter auf. Ein Tierarzt sollte das Medikament je nach Verdacht auf die Krankheit auswählen, obwohl es auch universell wirksame Medikamente gibt. Fumagilin hat sich gegen Nosematose und Apimax gegen Varroatose als wirksam erwiesen.
  • Rauchkanone. Dazu wird Rauch in den Bienenstock eingeleitet, dieser 20 Minuten lang verschlossen und anschließend wieder geöffnet. Der Nachteil ist, dass dieser Vorgang zweimal wiederholt werden muss. Heutzutage gibt es spezielle Produkte, die den Bienenstock mithilfe einer speziellen Pistole wärmebehandeln. Bienenstöcke können mit Folbex, Phenothiazin oder Bipin begast werden.
  • Flüssigdampf. Dazu hängt man einen mit einer Flüssigkeit getränkten Teller in den Bienenstock. Die Bienen berühren den Teller und verteilen die Lösung im gesamten Stock, wodurch eine Kettenreaktion entsteht. Alternativ gibt der Teller Dämpfe ab, die die Bienen einatmen. Folgende Produkte sind erhältlich: Nozemalin, Oxalsäure.

Manche Chemikalien können sich negativ auf die Gesundheit Ihres Haustieres auswirken. Wählen Sie daher Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen.

Wann beginnen sie mit den Wintervorbereitungen?

Die Inspektion der Bienenstöcke und die ersten Vorbereitungen sollten Ende August erfolgen, wenn die Haupttrachtzeit vorbei ist. Erfolgt dies im Hoch- bis Spätherbst, können Brutprobleme auftreten, da das Wetter dann ungünstig für den Flug ist und die Bienen sich im Nest niederlassen.

Wenn die Wettervorhersage einen warmen und trockenen Herbst ankündigt, können die Vorbereitungen etwas später beginnen, aber dennoch so, dass die Wärme berücksichtigt wird.

Nützliche Tipps von Imkern

Jeder erfahrene Imker kann seine Tipps und Tricks mit einem Anfänger teilen, um das Überleben eines erfolgreichen Bienenvolkes im Winter zu sichern. Hier einige Empfehlungen:

  • Die Isolierung von Bienenstöcken ist unerlässlich. Hierfür werden verschiedene Materialien verwendet. Imker greifen oft auf leicht verfügbare Materialien zurück, um Kosten zu sparen: Schaumstoffplatten (Reste von Haushaltsgeräten), Polyethylenfolie, Polyurethanschaum, alte Säcke, warme Kleidung, Stroh und vieles mehr.
  • Es ist wichtig, dass genügend Lebensmittel vorhanden sind.
  • Um die Wärme im Winter besser zu speichern, werden alle Bienenstöcke dicht beieinander aufgestellt, also gruppiert. Durch die enge Anordnung gibt es keine ungeschützten Wände, durch die der Wind strömen könnte. Außerdem wird weniger Isoliermaterial benötigt (entweder werden mehrere Bienenstöcke einzeln oder ein einzelnes, wenn auch größeres Gebäude abgedeckt).
  • Bienenhäuser werden nicht nur von außen, sondern auch von innen isoliert. Dazu werden an beiden Seiten des Bienenvolks Isolierrahmen angebracht, auf die warmes Gewebe oder ein anderes Isoliermaterial gelegt wird. Unter dem Klebstoff werden Stroh, Filzmatten oder Blätter platziert.
  • Die Außenseite wird mit einem geeigneten Material überzogen. Hierfür werden kleine Nägel und Klebstoff verwendet.
  • Im Herbst ist eine zusätzliche Fütterung unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Königin ihre Leistungsfähigkeit nicht verliert und die Arbeiterbienen aktiv bleiben.
  • Wenn Sie Essig zu Zuckersirup hinzufügen, seien Sie vorsichtig mit der Dosierung, da zu viel Säure zu einer unzureichenden Inversion der süßen Mischung führt, wodurch der Sirup nicht richtig verschlossen werden kann.
  • Die relative Luftfeuchtigkeit im Bienenstock sollte zwischen 70 und 75 % liegen.
  • Vermeiden Sie Zugluft. Befindet sich der Bienenstand im Freien, sollten die Bienenstöcke mit winddichten Materialien isoliert werden.
  • Vor dem Aufstellen der Bienenstöcke müssen die Bereiche gründlich getrocknet und belüftet werden.
  • Bei der Herbstinspektion sollte sichergestellt werden, dass die Königin lebt und fortpflanzungsbereit ist. Fehlende Brut und Eier in den Waben geben Anlass zur Sorge.
  • Wenn die Bienen nach der letzten Honigernte erschöpft sind, sollte man unbedingt für mehr Nachkommen sorgen.
  • In einem sehr heißen Herbst ist es wichtig, künstlich ungünstige Wetterbedingungen für die Bienen zu schaffen. Dazu sorgt man für Luftzug oder Schatten, indem man die Bienenstöcke öffnet. Denn Bienen erneuern sich vor dem Überwintern. Geschieht dies nicht, sind sie unvorbereitet und haben Schwierigkeiten, den Winter zu überstehen.
  • Starke Familien werden unten platziert, schwache sowie Kerne mit zusätzlichen Königinnen oben.
  • Die Einfluglöcher können geöffnet werden, nachdem sich die Bienenvölker vollständig beruhigt haben.

Im folgenden Video finden Sie hilfreiche Tipps eines erfahrenen Imkers zur Aufzucht der Brut und zur Vorbereitung auf den Winter:

Lassen Sie sich von den zahlreichen Regeln zur Wintervorbereitung Ihres Bienenstocks nicht abschrecken. Tatsächlich ist der Prozess weder zeitaufwendig noch mühsam, doch die Bienen sind im Frühjahr stark, fleißig und widerstandsfähig. Das garantiert eine reiche Honigernte.

Häufig gestellte Fragen

Wie lässt sich die optimale Futtermenge für Bienenvölker unterschiedlicher Stärke bestimmen?

Welche Anzeichen deuten darauf hin, dass Honigwaben für die Überwinterung ungeeignet sind?

Kann man die alte Königin über den Winter stehen lassen, wenn keine Ersatzkönigin vorhanden ist?

Welche Nestbaumethode eignet sich am besten für nördliche Regionen?

Wie lässt sich Feuchtigkeit im Bienenstock im Winter verhindern?

Welche Krankheiten befallen Bienen am häufigsten im Winter und wie lassen sie sich erkennen?

Wie füttert man Bienen im Herbst richtig mit Zuckersirup?

Ist es möglich, schwache Familien vor dem Überwintern zusammenzuführen?

Welche Isolierung ist für Bienenstöcke effektiver: Schaumstoff oder Stroh?

Sollten leere Waben für den Winter aus dem Bienenstock entfernt werden?

Wie kann man die Qualität von Honig zur Überwinterung ohne Labor überprüfen?

Was ist die optimale Temperatur in einem Winterhaus?

Wie oft sollten Bienenstöcke im Winter kontrolliert werden?

Kann ich Candy-Dünger im Winter verwenden?

Wie kann man Bienenstöcke ohne Chemikalien vor Mäusen schützen?

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