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Methoden und Bedingungen für die Lagerung von Bienenbrot

Bienenpollen wird am häufigsten zu medizinischen Zwecken verwendet, reagiert aber sehr empfindlich auf äußere Einflüsse. Eine unsachgemäße Lagerung kann zum Verlust seiner wertvollen Eigenschaften führen. Daher ist es wichtig zu wissen, wie man Bienenpollen zu Hause richtig lagert – unter welchen Bedingungen, in welchen Behältern usw.

Was ist Bienenpollen?

Perga ist Pollen, den Bienen von Pflanzen sammeln und als Nahrung nutzen, da er eine große Menge an Nährstoffen enthält.

Lagerung von Bienenbrot

Da die Blütezeit kurz ist, lagern Honigpflanzen die Honigpflanze in Waben ein, wo sie das Produkt „konservieren“ – selbst Insekten verstehen die Bedeutung der richtigen Lagerung dieses wertvollen Biomaterials.

Wenn Bienen Pollen bringen, werden ihre Speicheldrüsen aktiv und befeuchten das Produkt, um das Einlagern in die Waben zu erleichtern. Die Konservierung erfolgt durch die Verwendung von natürlichem Honig und Bienenwachs.

Bei diesem Verfahren kommt es zu einer Gärung, wodurch eine Eiweißsubstanz (Perga) entsteht, die nach der Entnahme aus der Wabe oder direkt darin gelagert werden kann.

Wie man die Qualität prüft – Anzeichen für verdorbenes und gutes Bienenbrot

Um die langfristige Haltbarkeit von Bienenbrot zu gewährleisten, ist es wichtig, ein hochwertiges Produkt auszuwählen und zu kaufen. Andernfalls verdirbt das Bienenbrot, wie es Imker nennen, schnell und ist unbrauchbar. Darüber hinaus kann es sogar gesundheitsschädlich sein.

Achten Sie daher auf die wichtigsten Merkmale von gutem Bienenbrot:

  • Wenn das Produkt trocken, gemahlen oder granuliert ist, sollte es rieselfähig sein;
  • Farbe – dunkel, mit wenigen hellen oder sogar violetten Einschlüssen;
  • Wenn sich das Bienenbrot in Waben befindet, sollte es aus mehreren Schichten unterschiedlicher Farbtöne bestehen – von Dunkelgelb bis Braun.
  • Abwesenheit von Verunreinigungen – Homogenität sollte sich bei Berührung fühlbar anfühlen;
  • kein Knirschen beim Kauen;
  • Beim Einfüllen des Granulats wird nur ein trockenes Klopfen durchgeführt;
  • Wenn man an dem Produkt riecht, verströmt es einen angenehmen Honigduft;
  • Der Geschmack ist leicht bitter-sauer, ruft aber keine unangenehmen Empfindungen hervor.

So erkennen Sie ein verdorbenes Produkt, das sich nicht mehr zur Lagerung und zum Verzehr eignet:

  • Perga nach toten Insekten. Es handelt sich um eine gefährliche Substanz, die Vergiftungen verursachen kann, da sie neben Bienenkot auch Kadavergift enthält. Sie ist an Schimmelpilzen und einem fauligen Geruch erkennbar. Beim Zusammendrücken mit den Fingern entsteht eine homogene, pastöse Masse.
  • Unreif. Es hat einen zu hellen Farbton und ist zu brüchig – es zerfällt in Klumpen von Pollen.
  • Nicht vollständig getrocknet. Es fühlt sich weich und geschmeidig an. Wird es in einen Plastikbehälter oder eine Plastiktüte gelegt, bildet sich nach 2–4 Stunden (je nach Feuchtigkeitsgehalt des Produkts) Kondenswasser (Schweiß) an den Innenwänden.
  • Schlecht gereinigt. Es enthält stets Fremdkörper (Kokonschuppen, Insektenkörperteile, Abfallprodukte usw.) und einen hohen Anteil an Bienenwachs (über 4–5 %). Ein übermäßiger Bienenwachsgehalt zeigt sich durch eine große Anzahl noch nicht abgebauter Bienenbrotkörner in den Wabenzellen.

Bienenbrot-Liebhaber prüfen den Feuchtigkeitsgehalt, indem sie das Produkt in ihrer Handfläche zusammendrücken. Wenn es klumpig wird, sollte man es entsorgen, da es innerhalb kurzer Zeit schimmelt.

Allgemeine Lagerstandards

Wird Bienenbrot nicht sachgemäß gelagert, ist der Verzehr strengstens untersagt, da es innerhalb von zwei bis drei Tagen verdirbt. Die durchschnittliche Haltbarkeit beträgt sechs bis zwölf Monate, wobei die Wahl der richtigen Lagermethode und des passenden Produkts entscheidend ist.

Um das Verfallsdatum genau zu ermitteln, empfiehlt es sich, auf jeder Packung einen Aufkleber mit der Angabe dieses Zeitraums anzubringen.
Wichtige Aspekte der Lagerung von Bienenbrot
  • × Lagern Sie Bienenbrot nicht in der Nähe von Wärmequellen oder in direktem Sonnenlicht, da dies die Zersetzung der nützlichen Substanzen beschleunigt.
  • × Vermeiden Sie die Verwendung von Metallbehältern zur Aufbewahrung, da dies zu einer Oxidation des Produkts führen kann.

Wie lagern?

Es gibt mehrere geeignete Aufbewahrungsmethoden für Bienenbrot. Nämlich:

  • In Waben. Eine hervorragende Wahl für alle, die Bienenprodukte am liebsten in ihrer natürlichen, frischen Form genießen. Besonders Kinder knabbern gerne an diesen Honigwaben, da die Wachs- und Bienenbrotstückchen an Kaugummi erinnern.
    Zu den Nachteilen zählen die kurze Haltbarkeit und die aufgrund der Größe erschwerte Lagerung. Am wichtigsten ist jedoch, dass Bedingungen geschaffen werden müssen, die das Eindringen von Wachsmotten in die Waben verhindern.
    In Waben
    Die Besonderheit besteht darin, dass die Bienen manchmal den oberen Teil nicht gut verschließen, wodurch das Bienenbrot verdirbt. Daher muss man dies künstlich nachholen – es großzügig mit Wachs einfetten.
  • Boden. Dazu werden die Honigwaben durch einen Fleischwolf gedreht. Der Hauptvorteil liegt, wie bereits erwähnt, im enthaltenen wertvollen Wachs. Die Haltbarkeit ist etwas länger. Eine Besonderheit ist, dass sich dieses Produkt sowohl für die Zubereitung äußerlicher Anwendungen als auch zur inneren Verwendung in Speisen eignet.
    Zerkleinertes Bienenbrot lässt sich, ähnlich wie Honigwaben, am besten im Kühlschrank oder an einem anderen kühlen Ort aufbewahren.
    Boden
  • In Granulatform. Bei ihrer Herstellung werden unerwünschte Bestandteile aus den Waben entfernt. Anschließend wird das Produkt getrocknet und zu Granulat verarbeitet. Zu ihren Hauptvorteilen zählen die einfache Lagerung und die lange Haltbarkeit.
    Zur Aufbewahrung eignen sich Glasbehälter und Segeltuchbeutel; sie können überall außer im Kühlschrank aufbewahrt werden, da das Granulat empfindlich auf Feuchtigkeit reagiert (was zur Schimmelbildung führt).
    In Granulat
    Nachteile: Bei Lagerung größerer Mengen in einem Behälter zerdrückt das Granulat, was das Aussehen beeinträchtigt. Experten weisen darauf hin, dass dadurch nicht nur unerwünschte Stoffe verloren gehen, sondern auch der Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen sinkt.
  • Nudeln mit Honig. Bei der Herstellung werden gemahlene Honigwaben mit natürlichem und unbedingt frischem Honig vermischt, was die Haltbarkeit verlängert.
    Der Hauptvorteil besteht darin, dass die Mischung gebrauchsfertig ist. Allerdings sollte man vorsichtig sein, da sie neben Bienenbrot und -wachs auch Honig enthält, was das Risiko einer allergischen Reaktion erheblich erhöht.
    Nudeln mit Honig
  • Getrocknet. Bei diesem Verfahren wird die Honigwabe getrocknet, wodurch alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben und die Haltbarkeit deutlich verlängert wird. Dieses Naturprodukt lässt sich im Gegensatz zu roher Honigwabe überall und in verschiedenen Behältern platzsparend lagern.
    Getrocknet
Um einen Befall mit Wachsmotten zu verhindern, empfehlen Hobbygärtner, eine mit Essigsäure gefüllte Flasche in der Nähe der Pflanzen aufzustellen. Der Geruch wird die Schädlinge mit Sicherheit vertreiben.

Wo und wie kann man Bienenbrot aufbewahren?

Die Verpackung ist ein entscheidender Aspekt der richtigen Lagerung von Bienenbrot. Zu den wichtigsten Anforderungen für die Konservierung von Bienenbrot gehören folgende:

  • Unversehrtheit der Verpackung – keine Risse, Löcher oder sonstige Beschädigungen;
  • Kein Einfluss hoher Luftfeuchtigkeit – Dichtheit des Behälters und Trockenheit des Raumes;
  • Belüftung – für trockene Produkte;
  • Schutz vor Sonnenlicht – Überhitzung führt zu fehlerhaften chemischen Reaktionen;
  • Hygienisch – nur in sauberer Verpackung aufbewahren;
  • Dosierung – Es empfiehlt sich, das Produkt in kleinen Portionen aufzubewahren.

Um optimale Bedingungen zu schaffen, wählen Sie den richtigen Behälter. Dies könnte beispielsweise folgender sein:

  • Glas- oder Keramikgefäße – geeignet für alle Arten von Bienenbrot (leicht zu desinfizieren, aber es empfiehlt sich, dunkles Glas zu verwenden);
  • Kleine Stoffbeutel – nur für trockene Produkte (eine ausgezeichnete Option, allerdings muss die Luftfeuchtigkeit im Raum streng überwacht werden).

Polyethylenbeutel und Plastikbehälter sind absolut ungeeignet, da sich darin leicht Kondenswasser bildet. Es wird nicht empfohlen, Bienenbrot in Metallbehältern (einschließlich Konservendosen) aufzubewahren, da der Kontakt mit Eisen Oxidation verursacht.

Es ist außerdem wichtig, je nach Art des Produkts den richtigen Lagerort zu wählen:

  • Im Kühlschrank - nur Honigwaben, Honigpaste und gemahlenes Honigwabenbrot;
  • in der Speisekammer oder Küche - trockene Varianten des Produkts (dies könnte ein Regal in Schränken, Zwischengeschossen usw. sein).
  • Unerfahrene Verbraucher stellen ihre Produkte auf eine Loggia/einen Balkon oder eine Veranda eines Privathauses. Dies ist strengstens verboten, da sie sich im Sommer überhitzen und im Winter (aufgrund unbeständiger Wetterbedingungen) einfrieren.
Optimale Bedingungen für verschiedene Formen von Bienenbrot
  • ✓ Zur Aufbewahrung in Waben verwenden Sie bitte ausschließlich Glas- oder Keramikbehälter mit luftdichten Deckeln.
  • ✓ Granuliertes Bienenbrot in Leinensäcken an einem trockenen, gut belüfteten Ort aufbewahren.
  • ✓ Die Honigpaste sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden, um eine Gärung zu verhindern.

Temperatur, Beleuchtung und Luftfeuchtigkeit

Die Temperatur ist der wichtigste Faktor für alle Arten von Bienenbrot. Wird sie nicht eingehalten, verdirbt das Produkt sofort. Je nach Sorte liegt der Temperaturbereich zwischen 1–2 °C und 23–25 °C.

Setzen Sie das Produkt keinem Licht und Sonnenlicht aus, da dies zum Abbau der Nährstoffe und zum Verderben des Produkts führt. Was Sie tun können:

  • Das Bienenbrot in einen dunklen Behälter geben. Falls Sie keinen haben, das Glas in ein schwarzes Tuch einwickeln;
  • Verstauen Sie es in einem Schrank oder, noch besser, in einer Auszugsschublade, die nur äußerst selten geöffnet wird;
  • Den Behälter in einen verschlossenen Karton legen und anschließend in einem Schrank/Kühlschrank aufbewahren.

Besondere Beachtung verdient auch die Luftfeuchtigkeit im Raum – wenn man ein trockenes Produkt in einer nicht luftdichten Verpackung aufbewahrt, sättigt es sich sofort mit Feuchtigkeit und beginnt zu schimmeln.

Das Gleiche gilt für andere Formen von Bienenbrot, auch solche, die in Gläsern aufbewahrt werden – Wasser oder Dampf dürfen auf keinen Fall eindringen. Dies kann auf verschiedene Weise geschehen: Ein Tropfen fällt versehentlich in das Gefäß, das Glas wird geöffnet, während ein Wasserkocher oder Topf kocht und Dampf entweicht usw.

Die maximal zulässige Luftfeuchtigkeit beträgt 25-30%.

Kann man es einkochen?

Bienenbrot lässt sich problemlos konservieren und ist sogar empfehlenswert, wenn es frisch geerntet wird (in Waben oder gemahlen). Dadurch verlängert sich die Haltbarkeit deutlich. Mischen Sie das Bienenbrot einfach mit Honig oder füllen Sie es in die Waben, verschließen Sie diese und lagern Sie sie unter geeigneten Bedingungen. Achten Sie jedoch darauf, dass der Honiganteil 30 % nicht übersteigt.

Das Einkochen hat einen Nachteil: Das Produkt härtet stark aus und lässt sich dann nur schwer aus dem Glas lösen. Erfahrene Verbraucher stellen das Glas dazu in warmes (nicht heißes) Wasser.

Verwenden Sie keine Metallutensilien (Messer, Gabeln, Löffel), um das Bienenbrot von den Wänden des Glases zu lösen – es dürfen nur Utensilien aus Holz oder Kunststoff verwendet werden.

Bedingungen und Haltbarkeit von Bienenbrot

Jede Bienenbrotsorte erfordert spezifische Lagerbedingungen. Die Art der Rohstoffaufbereitung hat direkten Einfluss darauf und auf die Haltbarkeit des Produkts. Fehler bei der Herstellung führen zum Verderben des Bienenbrots. Achten Sie daher besonders auf diese Faktoren.

In Granulat

Die Lagerung in Granulatform gilt als optimal, da sie die längste Haltbarkeit von mindestens 12 Monaten ermöglicht. Die Lagertemperatur sollte 18–25 °C betragen, die maximale Luftfeuchtigkeit 10 %.

Obwohl die Granulate in Stoffsäckchen aufbewahrt werden können, wird davon abgeraten, sie in der Küche zu lagern, da Schwankungen der Luftfeuchtigkeit während des Kochens dazu führen können, dass das Produkt feucht wird.

Es ist entscheidend, die Bienenbrotgranulate sorgfältig aus den Waben zu entnehmen und zu trocknen. Dadurch werden Gärung und Schimmelbildung verhindert. Gewinnung der Granulate – die wichtigsten Methoden:

  • Durch Einweichen. Die Honigwaben werden 10–15 Minuten lang vollständig in Wasser eingeweicht. Anschließend wird der Behälter kräftig geschüttelt, wodurch sich die Bestandteile trennen. Die Flüssigkeit wird dann abgegossen und das Granulat getrocknet. Der Nachteil besteht darin, dass das Wasser wertvolle Inhaltsstoffe herauslöst, was die Trennung des Granulats von den Honigwaben erschwert.
  • StaubsaugenHierfür wird Spezialausrüstung benötigt, die teuer ist.
  • Einfrieren. Das Bienenbrot und die Honigwaben werden eingefroren, anschließend zerkleinert und gesiebt. Der Nachteil ist, dass durch das Einfrieren einige Mikronährstoffe zerstört werden.
  • Durch Trocknen. Die Honigwaben werden zunächst getrocknet, dann mit einem Mixer gemahlen und gesiebt. Der Nachteil ist, dass dieser Prozess sehr arbeitsintensiv ist.

Sehen Sie sich unser Video an, um zu erfahren, wie man Bienenbrotgranulat mithilfe eines Trockners richtig extrahiert:

Die meisten Imker verwenden die Gefriermethode, da sie als die einfachste und effektivste gilt. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Legen Sie die Honigwaben in den Gefrierschrank. Falls Sie keinen großen Gefrierschrank haben, teilen Sie sie in Portionen auf und lagern Sie diese in einem normalen Gefrierschrank.
  2. Lassen Sie es 2 Stunden ruhen und brechen Sie es dann in kleine Stücke. Das geht ganz einfach, da das Produkt durch die Kälte spröde wird.
  3. Die Honigwabenstücke mit einer Küchenmaschine zerkleinern (bei größeren Mengen muss ein spezieller Mixer, z. B. ein Baumixer, angeschafft werden).
  4. Das Rohmaterial in ein Sieb geben und gründlich schütteln. Dadurch trennt sich das Wachs von den Granulaten – das Wachs verwandelt sich in Staub, der durch das Siebgewebe fällt, während sich die Granulate auf dem Sieb absetzen.

Zum Speichern gehen Sie wie folgt vor:

  1. Verteilen Sie die entstandenen Körnchen (1–1,5 cm groß) auf sauberem Papier oder einem Tuch und lassen Sie sie an der Luft vollständig trocknen. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung.
  2. Entfernen Sie alle Wachsreste und Verunreinigungen und verteilen Sie das Granulat erneut, diesmal jedoch auf Pergamentpapier, bis es vollständig getrocknet ist.
  3. Bereiten Sie Ihre Behälter vor. Falls sie aus Glas oder Keramik sind, sterilisieren Sie sie unbedingt nach der üblichen Sterilisationsmethode und trocknen Sie sie gründlich ab (am einfachsten geht das, indem Sie die Gläser 15–20 Minuten in den Backofen stellen). Falls Sie Beutel verwenden, waschen Sie diese mit braunem Waschmittel, spülen Sie sie gründlich aus und trocknen Sie sie.
  4. Die Pellets in den Behälter geben, ohne sie anzudrücken. Falls es sich um einen Behälter handelt, die Oberfläche unbedingt mit einem Segeltuch abdecken. Imker empfehlen, das Tuch alle 4–5 cm übereinander zu legen.
  5. Schließen Sie den Deckel.

Zugekaufte Granulate sind am teuersten, da der Herstellungsprozess arbeitsintensiv ist, die biogene Aktivität bleibt jedoch vollständig erhalten.

Name Haltbarkeit Lagertemperatur Luftfeuchtigkeit
In Waben 6 Monate +1-5°C 10-30%
Boden 6 Monate +1-8°C 10-30%
In Granulat 12 Monate 18-25°C bis zu 10 %
Nudeln mit Honig 12 Monate +1-18°C 10-30%
Getrocknet 10 Monate 18-25°C 10-15%

In Waben

Bienenbrot wird in Waben gelagert und später als Heilmittel (Grundlage für die Zubereitung) und im Frühjahr als Bienenfutter verwendet. Es ist maximal 6 Monate haltbar. Bei richtiger Lagerung kann es bis zu 12 Monate haltbar sein. Grundlegende Lagerbedingungen:

  • Luftfeuchtigkeit – nicht mehr als 30 % und nicht weniger als 10 % – im ersten Fall entwickeln sich Schimmelpilze, im zweiten Fall trocknet das Produkt aus;
  • Temperatur – +1-5°C, aber +8°C ist auch akzeptabel – bei niedrigeren Werten tritt Unterkühlung ein, bei höheren entwickeln sich Motten.

Regeln für die Vorbereitung vor der Lagerung:

  1. Reinigen Sie die Waben von jeglichen Fremdkörpern, die an der Oberfläche haften könnten.
  2. Schneiden Sie sie in Stücke der benötigten Größe. Wenn Sie die Wabe mit Honig füllen, sollten die Stücke klein sein.
  3. In ein Glas- oder Keramikgefäß geben und fest mit einem Deckel verschließen.
Tipps zur Zubereitung von Bienenbrot zur Lagerung
  • • Vor der Lagerung muss das Bienenbrot vollständig trocken sein, um Schimmelbildung zu vermeiden.
  • • Für die Langzeitlagerung von Bienenbrot in Waben empfiehlt es sich, diese mit Honig zu füllen, da dies die Haltbarkeit verlängert.

Bei der Befüllung mit Honig sollte Lindenhonig oder Maihonig verwendet werden – dies ist die optimale Lösung für die Lagerung, da die Kristallisation erst nach zwei oder mehr Jahren erfolgt.

gemahlen und in Form von Honigpaste

Die Lagerbedingungen sind identisch mit denen für Honigwaben. Honigpaste wird jedoch meist in Dosen abgefüllt, wodurch sie bei Temperaturen von 1–18 °C ein Jahr lang haltbar ist. Wird der Behälter lediglich mit einem Deckel verschlossen, sollte die Temperatur 8 °C nicht überschreiten.

So bereiten Sie die Mischung richtig zu:

  1. Bereiten Sie mithilfe einer Waage die wichtigsten Rohstoffe vor – für je 700 g Bienenbrot benötigen Sie 300 g Honig (er muss frisch und nicht kandiert sein).
  2. Das Bienenbrot mit einem Fleischwolf oder einem Mixer/einer Küchenmaschine zerkleinern.
  3. In eine große, nichtmetallische Schüssel geben.
  4. Gieße Honig darüber.
  5. Gründlich vermischen.
  6. In sterile Gläser füllen.
  7. Verschließe es.

Wenn Sie einfach gemahlene Honigwaben aufbewahren möchten, mahlen Sie diese einfach und füllen Sie sie in Gläser.

Getrocknet

Das Trocknen von Bienenbrot in Waben dient dazu, den Feuchtigkeitsgehalt des Produkts auf 10–15 % zu reduzieren und so die Haltbarkeit auf 10 Monate oder mehr zu verlängern (die Waben haben nach der Entnahme aus den Bienenstöcken einen Feuchtigkeitsgehalt von 24–35 %). Die anschließenden Lagerbedingungen für die getrockneten Waben entsprechen den Lageranforderungen für Pellets.

Es gibt verschiedene Methoden zur Aufbereitung von Rohmaterialien, eine Regel besteht jedoch darin, sie vor dem Trocknen anzuritzen, wodurch die Verdunstungszeit der Feuchtigkeit verkürzt wird. Bei diesem Verfahren wird die Oberfläche der im Wabenkörper enthaltenen Granulate durchstochen oder eingeschnitten.

Wie die Trocknung unter industriellen und häuslichen Bedingungen (in kleinen Bienenständen) durchgeführt wird:

  • Auf natürliche Weise. Dabei werden die Rohstoffe auf einer ebenen Fläche in einem gut belüfteten Bereich oder unter einem Vordach ausgelegt. Die Dauer dieses Prozesses hängt von Temperatur und Luftfeuchtigkeit ab, beträgt aber in der Regel 1–3 Monate.
    Die Hauptbedingungen sind, dass die Waben so aufgehängt werden, dass ein Abstand von mindestens 5 cm zwischen ihnen besteht und dass ein Schutz vor Motten gewährleistet ist (es werden feinmaschige Netze gespannt).
  • Leitfähiges Verfahren (Kontaktverfahren). Die Verwendung spezieller Trocknungsgeräte wird empfohlen: Die Waben werden auf eine beheizte Fläche gelegt. Die Trocknungszeit beträgt mindestens 24 Stunden, vorausgesetzt, die Waben weisen eine Mindestdicke auf.
    Ein großer Nachteil ist der Verlust von bis zu 40 % der nutzbaren Substanzen.
  • Konvektiv. Dieses Verfahren gilt als optimal, da es schonend ist (Spurenelemente werden nicht in großen Mengen unterdrückt) und schnell trocknet (ca. 9–10 Stunden). Es werden Geräte mit Feuchtigkeitsabsorbern und Wärmeträgern verwendet.
    Ein weiterer Vorteil ist der niedrige Preis, der Imker anzieht. Außerdem können die Waben in den Beuten getrocknet werden. Moderne Modelle verfügen über einen Oszillationsmodus, der die Zufuhr von Umgebungsluft und erwärmter Luft abwechselt.
  • Vakuum. Für einen schnelleren Trocknungsprozess ist eine Trockenkammer mit Vakuumfunktion erforderlich (4–6 Stunden reichen für eine Charge aus). Ein wesentlicher Nachteil sind die hohen Kosten der Ausrüstung.
Die Temperatur im Trockner sollte +42°C nicht überschreiten.

Trocknen von Bienenbrot

Faktoren, die die Sicherheit negativ beeinflussen

Die Haltbarkeit von Bienenbrot in jeglicher Form wird durch ungeeignete Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Lichteinwirkung gefährdet. Bienenbrot reagiert äußerst empfindlich auf diese Störungen – es verdirbt sofort, und dieser Zersetzungsprozess lässt sich praktisch nicht mehr aufhalten.

Weitere Details zu den negativen Faktoren:

  • Übermäßige Feuchtigkeit führt zu Schimmelbildung, der sich schnell über große Flächen ausbreitet. Deshalb empfehlen Imker, Bienenbrot in einem luftdichten Behälter und in kleinen Portionen aufzubewahren.
  • Niedrige und hohe Temperaturen verkürzen nicht nur die Haltbarkeit, sondern neutralisieren auch den Gehalt an nützlichen Substanzen um fast 50-70%.
  • Der Einfluss von Licht (sowohl künstlichem Licht als auch Sonnenlicht) führt zum Verderb, da die für die Konservierung des Produkts verantwortlichen Stoffe (davon gibt es viele) zerstört werden.
  • übermäßige Trockenheit im Raum (die Luftfeuchtigkeit sollte nicht unter 10 % liegen) – das Bienenbrot trocknet einfach aus und die Mikroelemente verdunsten – es ist nicht mehr zum Verzehr geeignet;
  • Übermäßige Hitze fördert das Wachstum von Wachsmotten.

Wer weiß, wie man Bienenbrot richtig erntet und lagert, erhält eine wertvolle Quelle für medizinische Zwecke. Bienenbrot, Honig und Waben enthalten eine besonders hohe Konzentration an gesundheitsfördernden Substanzen (über 350 Elemente). Das Produkt ist im Allgemeinen gut verträglich (bis auf individuelle Unverträglichkeiten) und wird auch vorbeugend eingesetzt.

Häufig gestellte Fragen

Kann man Bienenbrot für die Langzeitlagerung einfrieren?

Wie lange ist Bienenbrot aus Waben im Vergleich zu granuliertem Bienenbrot haltbar?

Stimmt es, dass Bienenbrot im Kühlschrank einige seiner positiven Eigenschaften verliert?

Kann man Bienenbrot mit Honig mischen, um seine Haltbarkeit zu verlängern?

Woran erkennt man, ob Bienenbrot zu oxidieren begonnen hat?

Welcher Behälter ist besser: Glas oder Holz?

Warum kann man Bienenbrot nicht in einem Metallbehälter aufbewahren?

Wie beeinflusst Sonnenlicht die Erhaltung von Nährstoffen?

Kann man leicht feuchtes Bienenbrot noch retten?

Welche Gewürze oder Kräuter können zur antimikrobiellen Schutzwirkung hinzugefügt werden?

Wie lässt sich natürliche Bitterkeit von einem Anzeichen für Verderb unterscheiden?

Warum ist granuliertes Bienenbrot länger haltbar als Honig in Waben?

Kann Bienenbrot neben Medikamenten im Medizinschrank aufbewahrt werden?

Wie oft sollte Bienenbrot während der Langzeitlagerung kontrolliert werden?

Welche Bedingungen sind kritischer: Temperatur oder Luftfeuchtigkeit?

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