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Wie baut man ein Bienenhaus mit eigenen Händen?

Ein Bienenpavillon ist ein vielseitiges Bauwerk, das die Arbeit von Imkern und die Überwinterung der Bienen erleichtert. Er reduziert außerdem den Zeitaufwand für die Bienenstockpflege. Jeder Imker profitiert von einem solchen Pavillon, der sich sehr einfach bauen lässt. Es sind keine besonderen Kenntnisse erforderlich. Man wählt einfach den Pavillontyp, das Material und fertigt eine präzise Zeichnung an.

Pavillontypen

Es gibt nur drei Arten von Bienenpavillons, jede mit ihren eigenen Merkmalen.

Name Bauart Möglichkeit der Bereitstellung von Kommunikationsmitteln Praktisch für die Überwinterung
Stationär Haus auf Fundament Ja Hoch
Mobile Raddesign NEIN Durchschnitt
Kassette Schränke mit Schubladen Hängt vom Typ ab Hoch

Stationär

Ein fest installierter Bienenpavillon ähnelt einem kleinen Haus. Er steht auf einem Fundament, das entweder als Streifen- oder Säulenfundament ausgeführt sein kann. Viele Imker bevorzugen diese Bauweise, da sie die einfache Installation von Beleuchtung, Wasserleitungen und sogar Abwasserleitungen ermöglicht. Zudem bietet er im Winter Heizung. Diese Faktoren sind für die Bienenhaltung entscheidend, denn die Annehmlichkeiten der Zivilisation beschleunigen die Beseitigung von Insektenresten und schaffen eine günstige Atmosphäre – die Bienen bleiben gesund und sind im Frühjahr fleißiger.

Stationär

Es gibt auch Pavillons ohne Heizung. Das bedeutet aber nicht, dass die Bienen darin unwohl sind und frieren. Es wird ausreichend Wärme geben, wenn die Konstruktion so ausgerichtet ist, dass die Längswand nach Südwesten oder Südosten zeigt.

Mobile

Mobile Pavillons sind unter Imkern am weitesten verbreitet, da sie statt eines Fundaments Räder haben. Dadurch lassen sie sich leicht auf dem Grundstück bewegen. Als Basis dient üblicherweise ein Anhänger eines Lkw oder ein anderes landwirtschaftliches Gerät.

Mobile

Manchmal wird ein feststehender Bienenpavillon in einen mobilen umgewandelt. Die Konstruktion wird mithilfe eines Wagenhebers von ihren Stützen gehoben und auf einen Lkw gestellt. Anschließend wird sie näher an die Bienenstöcke gebracht. Nach der Honigernte wird der Pavillon wieder an seinen ursprünglichen Standort zurückgebracht, und die Bienen ziehen sich für den Winter dorthin zurück.

Mobile Bienenpavillons können nicht mit Wasser- oder Abwasserleitungen ausgestattet werden. Beleuchtung und Heizung sind jedoch unerlässlich. Die Stromversorgung erfolgt über ein Kabel vom öffentlichen Stromnetz.

Kassette

Imker bezeichnen diese Art von Bienenbehausung oft als „Mehrfamilienhaus“, da sie bis zu 46 Bienenvölker beherbergen kann. Die Beuten ähneln Schränken mit Schubladen. Das ist äußerst praktisch, da jede Beute ihren eigenen Platz hat. Die Wabe mit den Bienen lässt sich leicht entnehmen, gegen Schädlinge und Krankheiten behandeln und wieder einsetzen, ohne die anderen Bewohner zu stören.

Kassette

Dieser Imkertyp kann entweder stationär oder mobil sein. Kassettenpavillons sind bei Imkern sehr beliebt.

DIY

Einen Pavillon selbst zu bauen ist einfach. Der gesamte Vorgang ähnelt dem Bau eines kleinen Gartenhäuschens. Um jedoch ein hochwertiges Ergebnis zu erzielen, sind Geduld und das Befolgen der einzelnen Schritte erforderlich.

Vorbereitende Maßnahmen

Vor Baubeginn ist eine gründliche Vorbereitung unerlässlich, da diese Phase von entscheidender Bedeutung ist. Überlegen Sie sich ein ansprechendes Design für das zukünftige Bienenhaus. Legen Sie die Größe fest, da ausreichend Platz für mehrere Bienenvölker benötigt wird. Beachten Sie jedoch, dass es ratsam ist, nicht mehr als zwanzig Kassettenbeuten aufzustellen, da die Bienen sonst zu eng werden.

Als Nächstes werden die Belüftungs-, Heizungs- und Abwassersysteme in den Plan aufgenommen. Jeder professionelle Imker wird in seinem Pavillon spezielle Fächer einbauen, um Arbeitskleidung, Honigschleuderwerkzeuge und Reinigungsgeräte bequem zu verstauen. Planen Sie diese Räume also unbedingt mit ein.

Eine ungefähre schematische Darstellung eines stationären Pavillons sieht folgendermaßen aus:

Schema 1

Es zeigt:

  • 1 – Klappbett;
  • 2 – Kisten zur Aufbewahrung von Honigwaben;
  • 3 – Ecktisch;
  • 4 – Arbeitstisch;
  • 5 – Honigschleuder;
  • 6 – Nester;
  • 7 – Belüftungsloch.

Zeichnung

Beispielzeichnung eines mobilen Pavillons:

Schema 2

Hier sehen Sie:

  • 1 – Rad;
  • 2 – Plattform;
  • 3 – Kasten;
  • 4 – Bremssystem;
  • 5 – elektrische Ausrüstungsanlage;
  • 7 – Abteile für Bienenstöcke;
  • 8 – Imkerkammer;
  • 9 – Serviceleiter;
  • 10 – Dachdeckung;
  • 11 – Luke;
  • 12 – Abgaswelle;
  • 13 – Flugloch;
  • 14 – vertikaler Trennsteg;
  • 15 – Landebrett;
  • 16 – Fenster;
  • 17 – fliegende Ziele;
  • 18 – Volumenangaben;
  • 19 – horizontaler Trennstrich;
  • 20 – die technologische Leiter.

Zeichnung

Sobald der Plan fertig ist, sollte er mehrmals überprüft werden, um sicherzustellen, dass alle notwendigen Elemente enthalten sind. Denn wenn auch nur ein Detail fehlt, fühlen sich die Bienen unwohl, werden häufig krank und ihre Produktivität sinkt rapide.

Benötigte Werkzeuge und Materialien

Sobald der Entwurf fertig ist, bereiten Sie Werkzeug und Material vor. Soll das Bienenhaus mobil sein, benötigen Sie eine stabile Konstruktion mit Rädern. Da Sie mit Metall arbeiten, brauchen Sie außerdem einen Wagenheber und ein Schweißgerät.

Beim Bau eines mobilen Bienenhauses empfiehlt es sich, die Hilfe eines Spezialisten in Anspruch zu nehmen, der sich mit Mechanik und Schweißen auskennt.

Für einen mobilen wie auch einen stationären Pavillon werden folgende Materialien und Werkzeuge benötigt:

  • Bretter;
  • Sperrholz;
  • Faserplatten oder Spanplatten (ein paar Platten genügen);
  • Holz- oder Metallbalken zur Herstellung des Rahmens;
  • Messpegel;
  • Lineal oder Maßband;
  • Hammer, Säge, Nägel, Schrauben, Scharniere für Türen und Fensterkonstruktionen sowie Befestigungsmittel;
  • Dachmaterial (Dachpappe oder Eisen sind gute Optionen);
  • Farbstoff;
  • Isolierung (normaler Schaumstoff reicht aus).
Wichtige Aspekte der Materialauswahl
  • Die Verwendung giftiger Stoffe kann Bienen töten oder ihre Produktivität verringern. Farben und Imprägnierungen mit einem hohen Anteil an flüchtigen organischen Verbindungen sind besonders gefährlich.

Herstellung von Abteilen

Der Bau der Nistkästen und Futterstellen ist ein wichtiger Schritt beim Pavillonbau. Normalerweise werden die Nistkästen in eine Richtung ausgerichtet, man kann sie aber auch in zwei entgegengesetzte Richtungen anordnen. Der Versorgungsraum sollte an einem gut zugänglichen und praktischen Ort platziert werden.

Die Bienenfuttertröge werden nach der Honigernte während des Winters ins Haus gestellt. Man unterscheidet zwei Arten: Futtertröge für den Bienenstock und Futtertröge für den Außenbereich.

Intra-hive wiederum gibt es verschiedene Typen:

  1. Decke. Es handelt sich um eine einfache Box, die mit Insektenfutter befüllt werden kann, ohne den Bienenstock zu öffnen. Diese Art von Box ist auch für die Langzeitfütterung geeignet und praktisch.
    Decke
  2. Rahmen. Diese Art von Futterstelle ähnelt einem Rahmen mit Seitenwänden aus Sperrholz. Sie wird in der Nähe der Nester aufgestellt. Diese Art von Futterstelle ist besonders im Herbst praktisch.
    Rahmen
  3. Kunststoff-Futterbehälter für die Decke mit einem Glaseinsatz im Inneren. Dieser Typ gilt als funktional. Sollten Sie sich jedoch für diesen Typ entscheiden, bedenken Sie, dass Insekten in das Lebensmittelfach eindringen können.
    Kunststofffutterspender
  4. Aus PlastikflaschenFuttertröge aus solchen Behältern ähneln Tränken mit einem Dosierer. Sie werden üblicherweise am Boden des Bienenstocks befestigt und sollten idealerweise nur einmal verwendet werden.
    Aus Flaschen

Es gibt nur zwei Arten von Futterstellen für den Außenbereich:

  1. Allgemein. Sie wird üblicherweise in der Nähe des Bienenstandes aufgestellt. Diese Art von Futterstelle ist effektiv, wenn sich keine anderen Bienenstände in der Nähe befinden.
  2. Wandmontage. Dieser Typ wird an einem Sommerstock angebracht. Der Vorteil ist, dass der Stock zum Nachfüttern nicht geöffnet werden muss. Der Nachteil ist, dass er unerwünschte Insekten anlocken kann.

Beleuchtung

Für den Komfort des Imkers ist im Pavillon eine Beleuchtung installiert. Das ist ganz einfach: Die Kabel werden vom nächstgelegenen Transformator verlegt. Am besten eignet sich eine Kombination aus Leuchtstoff- und Glühlampen. Letztere müssen mit Lampenschirmen geschützt werden, damit die Bienen nicht durch das helle Licht geblendet werden.

Oft verzichten Imker auf künstliches Licht und verwenden eine gewöhnliche Laterne.

Imkerkammer

Ein Bienenpavillon benötigt unbedingt einen kleinen Raum. Dessen Größe und Lage hängen von den individuellen Bedürfnissen ab. Soll der Pavillon transportabel sein, platziert man den kleinen Raum am besten im hinteren Bereich. So finden mehr Bienenvölker Platz. Dieser Raum sollte jedoch nicht durchgangsfähig sein, um den Zugang zu den Bienenstöcken nicht zu behindern.

Im Abstellraum können Sie Regale oder sogar einen Schrank für die gesamte benötigte Arbeitsausrüstung anbringen. Vergessen Sie auch nicht, Platz für Bienenfutter, Schalen und Rahmen einzuplanen. Ein kleines Sofa zum Entspannen und eine Arbeitsfläche zur Futterzubereitung sind ebenfalls empfehlenswert.

Isolierung

Die Isolierung ist ein wichtiger Schritt beim Bau eines Bienenpavillons und sollte nicht vernachlässigt werden. Da die Bienen darin eine beträchtliche Zeit verbringen werden, muss diesem Aspekt sorgfältig nachgegangen werden.

Isolierungstipps
  • • Zur zusätzlichen Dämmung der Wände kann Mineralwolle verwendet werden, die im Gegensatz zu Schaumstoff keine Nagetiere anzieht.
  • • Die Isolierung von Türen und Fenstern sollte mittels Gummidichtungen erfolgen, um Zugluft zu vermeiden.

Die Wände sind mit Schaumstoff zwischen zwei Sperrholzplatten isoliert. Überprüfen Sie Tür- und Fensterrahmen sorgfältig. Kalte Luft darf durch keine Ritzen eindringen. Falls es im Raum zieht, isolieren Sie Türen und Fenster. Dazu müssen alle Ritzen und Spalten mit Bauschaum abgedichtet werden. Bei vorhergesagtem strengem und anhaltendem Frost im Winter können Sie eine Heizung installieren.

Belüftung

Eine gute Belüftung ist wichtig für die Gesundheit der Honigbienen, daher sollte man ihr besondere Aufmerksamkeit schenken. Vom Frühling bis zum Spätherbst werden Pavillons auf natürliche Weise durch Türen und Fenster belüftet.

Optimale Belüftungsparameter
  • ✓ Die Größe der Lüftungsöffnungen sollte mindestens 5 % der gesamten Bodenfläche betragen, um einen ausreichenden Luftaustausch zu gewährleisten.
  • ✓ Die Lage der Lüftungsöffnungen sollte eine natürliche Luftzirkulation ermöglichen und Zugluft vermeiden.

Im Winter ist ein spezielles Belüftungssystem erforderlich. Dies kann entweder ein Zuluft- oder ein Abluftsystem mit Klappen sein. Dieses System verhindert Feuchtigkeitsansammlungen im Raum, entfernt verbrauchte Luft und hält die Wärme im Raum.

Sicherheitsmaßnahmen

Da der Pavillon aus Holz und Sperrholz besteht, wurden alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Sowohl im stationären als auch im mobilen Bienenhaus ist ein Feuerlöscher erforderlich, da es jederzeit zu einem Kurzschluss und einem Brand kommen kann.

Die Sicherheitsvorkehrungen für einen mobilen Pavillon erfordern eine sorgfältigere Herangehensweise:

  • Die Konstruktion muss Bremsen beinhalten;
  • Wenn Sie planen, mehr als 48 Familien unterzubringen, ist es besser, mehrere Pavillons miteinander zu verbinden, wodurch Sie die Strukturen flexibel um den Bienenstand herum verschieben können.

Installationsphasen

Die Montage einer stationären Konstruktion erfolgt in mehreren Schritten:

  1. Konstruktion des Rahmens. Dafür benötigen Sie Holz- oder Metallträger. Verwenden Sie dieses Material, um die Struktur des zukünftigen Pavillons zu errichten. Achten Sie darauf, dass er nicht zu niedrig ist, da der Einstieg sonst schwierig wird – Sie müssten sich ständig bücken und im Inneren gebückt bleiben. Ein sehr hohes Bienenhaus wäre ebenfalls ungeeignet, da es die Imkerei erschwert.
    Konstruktion des Rahmens

    In dieser Phase muss außerdem sichergestellt werden, dass das Fundament für die permanente Konstruktion und die Plattform mit Rädern oder Autoanhänger im mobilen Pavillon eben sind.

  2. Erstellung eines Fußbodens. Der Bodenbelag besteht aus Dielen. Es empfiehlt sich, das Material vor der Verlegung mit einer feuchtigkeitsabweisenden Lösung zu behandeln, um schnellen Verschleiß zu verhindern.
  3. Konstruktion des inneren Rahmens. Wir müssen im Pavillon einen Rahmen bauen, der die Bienenvölker voneinander trennt. Die Maße hängen direkt von der Größe der Bienenstöcke ab. Beachten Sie bei der Arbeit die vorbereitete Zeichnung und die Berechnungen.
    Konstruktion des Rahmens
  4. Anordnung der Fächer. Die Bienenkästen können an beiden Seiten des Pavillons aufgestellt werden. Der Abstand zwischen ihnen sollte etwa 80 cm betragen. Sind die Kästen zu nah beieinander, passt eine handelsübliche Honigschleuder nicht zwischen die Bienenstöcke.
  5. Bau eines Kleiderschranks. Regale sind angebracht, ein Tisch, ein Sofa zum Entspannen und weitere notwendige Dinge für komfortables Arbeiten sind installiert.
  6. Isolierung und Belüftung. Beginnen Sie nun mit der Isolierung des Pavillons und dem Bau eines Belüftungssystems. Wie das genau funktioniert, wurde bereits oben erläutert.
  7. Errichtung eines Daches. Das Dach eines Bienenpavillons ist ein wichtiger Bestandteil eines permanenten Bienenstocks. Es gibt zwei Arten:
    • Giebeldach. Diese Dachform wird üblicherweise ohne eingebaute Luken konstruiert, sodass die Fenster in den Wänden angebracht werden. Diese Dachform erfordert einen gewissen Abstand zwischen den Bienenkästen und den Wänden, was unpraktisch ist.

      Bei dieser Dachform wird zunächst ein Rahmen aus Holz- oder Metallbalken errichtet. Darauf wird dann eine Mauerlatte (Wandplatte) befestigt, die als Fundament für die Dachsparren dient. Dies ist unerlässlich für ein hochwertiges und langlebiges Dach.

      Als Nächstes werden die Dachsparren aus Balken mit den Maßen 5 cm x 5 cm gefertigt. Anschließend wird das Dach mit einem wasserabweisenden Material abgedeckt.
      Dach

    • Wohnung. Diese Variante ist aufgrund der nach außen öffnenden Luken besonders praktisch. Dadurch entfallen Wandfenster, und die Bienenstöcke können platzsparend direkt an der Wand montiert werden. Für den Bau dieses Dachtyps muss eine Zeichnung angefertigt werden, die Anzahl und Größe der Luken angibt. Das Dach selbst ist, wie der Name schon sagt, flach. Die Öffnungen für die Luken werden in die Dachkonstruktion geschnitten.
  8. Ausstattung des Pavillons mit Türen und Luken. In diesem Stadium werden die Türen eingebaut und die Luken mit Befestigungselementen angebracht.
  9. Aufstellung der Bienenstöcke. Sie sind etwas voneinander entfernt installiert, um die Pflege der Bienen und die Benutzung der Honigschleuder zu erleichtern.
    Aufstellung der Bienenstöcke
  10. Herstellung von Treppenstufen. Bei Bedarf können Stufen in den Pavillon integriert werden.

Die Installation einer mobilen Struktur erfordert nur wenige zusätzliche Schritte:

  1. Schritt 1 – einen geeigneten Anhänger oder LKW-Aufbau finden.
  2. Schritt 2 – die Struktur demontieren, sodass nur noch das Chassis übrig bleibt.
  3. Schritt 3 – Legen Sie das so entstandene „Fundament“ waagerecht aus. Legen Sie zur Stabilisierung Steine ​​oder Ziegel darunter.
  4. Schritt 4 – Wenn die Karosserie aus Eisen besteht, schweißen Sie mit einer Schweißmaschine einen entsprechend den Abmessungen der Karosserie vorbereiteten Rahmen zusammen.

Anschließend werden alle Arbeitsschritte wie bei der Installation eines feststehenden Pavillons durchgeführt.

Vor- und Nachteile des Designs

Der Bienenpavillon weist sowohl positive als auch negative Aspekte auf.

ZU Vorteile Für die Struktur gilt Folgendes:

  1. Die Pavillons sind sehr kompakt. Die Konstruktion kann sogar in einem kleinen Bienenstand errichtet werden.
  2. Sie haben das ganze Jahr über ein Dach über dem Kopf. Sie müssen keine Bienenstöcke auf Ihrem Grundstück aufstellen und sich bei Regen oder plötzlichen Kälteeinbrüchen keine Sorgen um Insekten machen.
  3. Selbst in einem kleinen Pavillon können viele Bienenvölker untergebracht werden.
  4. Der Pavillon eignet sich gut zur Untersuchung und Pflege der Bienen während der Trachtpause.
  5. Sie können die Bienen einzeln zur Inspektion herausnehmen, ohne die anderen zu stören.
  6. Der Honigertrag steigt um ein Vielfaches.
  7. Der mobile Pavillon lässt sich leicht zu den Imkereien transportieren.
  8. Es besteht die Möglichkeit, in einer Saison verschiedene Honigsorten zu sammeln, wenn man in der Nähe jeder Pflanzenart einen mobilen Pavillon aufstellt.
  9. Der Pavillon schafft im Winter ein günstiges Klima. Die Bienen bleiben gesund und gedeihen prächtig.
  10. Die Haltung von Bienen in einem Pavillon ist für Mensch und Tier wesentlich sicherer als in herkömmlichen Bienenstöcken in einem Bienenstand. Die Bienen sind auf einen Bereich beschränkt, fliegen nicht umher und stechen nicht.

Negative Aspekte Die Bienenhäuser sind wie folgt:

  1. Hohe Brandgefahr durch die Verwendung brennbarer Materialien.
  2. Bienenstöcke in Innenräumen werden üblicherweise dicht beieinander aufgestellt. Dies stört die Koordination der Bienen und führt dazu, dass sie ihre jeweiligen Nester verwechseln.
  3. Wenn eine Biene erkrankt, breitet sich die Krankheit im Pavillon sehr schnell aus und befällt alle Insekten.

5 nützliche Tipps von Imkern

Ein Bienenhaus muss alle Qualitätsstandards erfüllen, um die Sicherheit der Bienen zu gewährleisten und ihnen ein angenehmes Umfeld zu bieten. Befolgen Sie dazu diese einfachen Richtlinien:

  1. Tipp Nr. 1. Verwenden Sie beim Bauen ungiftige Materialien. Bienen reagieren empfindlich auf verschiedene Chemikalien.
  2. Tipp Nr. 2. Halten Sie einen Feuerlöscher bereit, da alle Bienen im Feuer schnell sterben.
  3. Tipp Nr. 3. Schaffen Sie eine sichere Umgebung. Falls Sie den Pavillon im Winter zusätzlich mit Heizstrahlern beheizen müssen, achten Sie unbedingt auf die Sicherheit der Geräte. Am besten eignet sich eine Infrarotheizung.
  4. Tipp Nr. 4. Wenn Sie ein transportables Bienenhaus verwenden, sollten Sie es möglichst schonend transportieren. Schon der geringste Stress kann die Produktivität der Honigbienen beeinträchtigen.
  5. Tipp Nr. 5. Damit Bienen ihre Stöcke nicht verwechseln, was in kleinen Räumen häufig vorkommt, sollten die Vorderwände der Stöcke in verschiedenen leuchtenden Farben gestrichen werden. Die Insekten werden sich diese Orientierungspunkte merken und immer wieder zu ihren ursprünglichen Standorten zurückkehren.

Informationen zur Bienenhaltung in einem Pavillon während des Winters sowie zum Selbstbau eines solchen Pavillons finden Sie im folgenden Video:

Einen Bienenpavillon selbst zu bauen, ist durchaus machbar. Hochwertige Bienenunterkünfte lassen sich erzielen, wenn man sichere Materialien auswählt, die Bienenstöcke und Futtertröge richtig positioniert, Strom bereitstellt und den Raum gut isoliert. Ein fachgerecht gebauter Pavillon bietet nicht nur den Bienen, sondern auch dem Imker Komfort.

Häufig gestellte Fragen

Welche Mindestgröße muss ein Pavillon für 10 Bienenstöcke haben?

Kann Schaumkunststoff im Winter zur Isolierung verwendet werden?

Wie kann man einen Pavillon im Winter vor Mäusen schützen?

Welche Wandstärke ist für einen permanenten Pavillon optimal?

Wie lässt sich eine zugfreie Belüftung organisieren?

Kann man eine Scheune in einen Pavillon umbauen?

Welches Gefälle des Bodens ist für eine einfache Reinigung erforderlich?

Wie behandelt man Holzoberflächen im Innenbereich gegen Schimmel?

Wie sichert man Bienenstöcke in einem mobilen Pavillon während des Transports?

Welcher Abstand sollte zwischen den Kassetten in einem Kassettenpavillon eingehalten werden?

Welche Art von Rädern sollte ich für meine mobile Konstruktion wählen?

Können Infrarotheizungen zur Überwinterung verwendet werden?

Wie lässt sich eine Überhitzung in einem stationären Pavillon im Sommer vermeiden?

Ist am Eingang des Pavillons ein Vorraum erforderlich?

Welches Kabel eignet sich sicher für die Verkabelung im Inneren eines Pavillons?

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