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Wie baut man selbst einen Bienenstocklift zum Transportieren von Bienenstöcken?

Große Bienenstände benötigen einen speziellen Lift – einen Bienenlift – zum Transport der Bienenkästen. Dieser besteht aus einer Metallkonstruktion mit einer Greifvorrichtung und Rädern. Sie können ihn mithilfe vorgefertigter Pläne und einer Schritt-für-Schritt-Anleitung selbst zusammenbauen.

Konstruktions- und Funktionsprinzip

Die Hauptbestandteile des Bienenstocklifts sind:

  • RahmenDer erste Rahmen ist feststehend und bildet das Gerüst der Konstruktion, während sich der zweite Rahmen parallel zum ersten bewegt und die Last zuverlässig trägt. Die Rahmen bestehen aus Vierkant-Metallrohren. Die Wandstärke der Rohre bestimmt die Tragfähigkeit und Verschleißfestigkeit des fertigen Wagens.
  • WagenEs trägt das Gewicht des Bienenstocks, die Belastung ist also enorm. Die letzten Queranschläge des Wagens dienen zur Sicherung der Seitenklemmen, die den Bienenstock fixieren. Der zentrale Anschlag sichert den Torso – das Windenelement, das die Last hebt und senkt.
  • GabelnEs handelt sich um stabile Winkelprofile, die in den Wagen eingesetzt werden und als Hebeelement des Bienenstocks dienen. Die Last wird auf ihnen platziert.
  • LagerDie Konstruktion umfasst sechs Lager, vier davon am Gestell und zwei an den Rädern. Dadurch lässt sich der Wagen leicht steuern und fährt reibungslos.
  • HebelErmöglicht das Anheben des Bienenstocks auf eine beträchtliche Höhe vom Boden. Der Wagen wird an die Last herangefahren, die Breite mithilfe einer Schraube und einer Halterung eingestellt, und anschließend wird der Bienenstock mit einem Hebel vom Boden angehoben und zum gewünschten Ort transportiert.
  • Räder mit HalterungDieses Bauteil des Wagens ist einteilig und dient als angeschweißte Führung, kann aber zum Auseinandernehmen und für den Transport abgenommen werden. Die Halterung wird mit zwei durchgehenden Schrauben an der Ober- und Unterseite des Rahmens befestigt und anschließend mit einer Flügelmutter gesichert, was den Bienenstock zusätzlich sicher hält. Zum Bewegen des gesamten Bienenlifts werden Räder mit Kugellagern benötigt. Diese sollten breit sein, eine stabile, feste Basis, aufblasbare Kammern und ein profiliertes Reifenprofil für leichtes Gleiten besitzen.

Der Apilift unterscheidet sich von einem einfachen Wagen gerade durch das Vorhandensein von Klemmen und eines Hebelsystems zum Hochdrücken.

Das Funktionsprinzip eines solchen Geräts ist einfach:

  1. Die seitlichen Klemmen der Konstruktion halten den Bienenstock sicher an seinem Platz.
  2. Mit dem Hebelgriff wird die Last vom Boden auf eine bestimmte Höhe angehoben.
  3. Der fahrbare Lift rollt zum gewünschten Ort.
  4. Die Last wird ebenfalls mithilfe eines Hebelgriffs auf den Boden abgelassen.

Eine Konstruktion mit diesem Funktionsprinzip sieht folgendermaßen aus:

Bauart

Anforderungen an Hebezeuge und Standardzeichnungen

Eine mobile Einheit wird zum Transport schwerer und großer Bienenstöcke eingesetzt und muss daher die Sicherheit der Ladung während des gesamten Transports gewährleisten. Um dies sicherzustellen, muss ein selbstgebauter Bienenlift folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Tragfähigkeit bis zu 120-130 kgIm Durchschnitt wiegt ein Fach 40-42 kg, sodass der Wagen entweder einen Dreifach-Bienenstock oder drei separate Teile transportieren kann.
  • Die Arbeitsbreite beträgt ungefähr 35-55 cm.Da Bienenstöcke unterschiedliche Größen haben können, ist es ratsam, verstellbare Seitenklemmen bereitzustellen, um die Breite je nach den Abmessungen der Ladung anzupassen.

    Durch die korrekte Platzierung der Klemmen können Sie eine schwere Last sichern, ohne viel körperliche Anstrengung aufwenden zu müssen.

  • Hubhöhe bis zu 130 cmDie Installation sollte den Bienenstock auf eine Höhe von bis zu 130 cm anheben, damit er beim Transport nicht über den Boden schleift.
  • Abstiegsgenauigkeit von 1 cmBei fachgerechter Fertigung lässt sich die Last zentimetergenau bewegen, wodurch die Arbeitsbelastung des Imkers deutlich reduziert wird, da das Anheben und Bewegen der Last entfällt. Zudem spürt der Apilift selbst das Gewicht des Bienenstocks nicht, da der Druck auf den Griff lediglich 1 kg beträgt.

Der Hebemechanismus für den Apilift kann manuell oder mechanisch sein, aber um die Arbeit zu erleichtern, bauen die meisten Imker den Wagen selbst mit einem automatischen Antrieb.

Sobald Sie die Parameter Ihrer zukünftigen Hebevorrichtung festgelegt haben, müssen Sie eine Zeichnung anfertigen. Hier ist eine Beispielzeichnung eines Standardwagens mit einer Tragfähigkeit von bis zu 130 kg:

Aufzugszeichnung

Zeichnung 2

Zeichnung 3

Schritt-für-Schritt-Montageanleitung

Für den Zusammenbau des Aufzugs benötigen Sie folgende Materialien und Werkzeuge:

  • Vierkantprofilrohre – 40x20, 30x20, 25x25 mm;
  • Schrauben (M6, M8) und Muttern;
  • Griff mit rutschfester Beschichtung (gummiert oder aus einem anderen Material);
  • starke Zugfedern;
  • Stahlseil mit einem Durchmesser von 3-4 mm;
  • eine Spule mit folgenden Parametern: Höhe – 34 mm, Außendurchmesser – 50 mm, Innendurchmesser – 30 mm;
  • Griff für die Kabeltrommel;
  • Räder mit einem Außendurchmesser von 380-400 mm – 2 Stück;
  • Walzen mit Lagern;
  • Schweißmaschine;
  • Bulgarisch;
  • Maßband.
Optimierung des Montageprozesses
  • ✓ Um die Lebensdauer des Aufzugs zu verlängern, sollten alle Metallteile mit einer Korrosionsschutzbeschichtung versehen werden.
  • ✓ Vor der ersten Benutzung alle Schrauben auf festen Sitz prüfen. Lose Schrauben können zu Instabilität führen.

Sobald Sie alles Notwendige beisammen haben, können Sie mit dem Zusammenbau des Wagens beginnen. Dieser Vorgang lässt sich grob in drei Phasen unterteilen, die jeweils gesonderte Überlegungen erfordern.

Schritt 1: Zusammenbau des Rahmens

Die Grundlage der gesamten Konstruktion bildet das Gerüst, das wie folgt gefertigt werden muss:

  1. Schweißen Sie den Rahmen von den Seitenpfosten aus so zusammen, dass er nach Fertigstellung eine Länge von 1570 mm und eine Breite von 370 mm aufweist.
    1. Den Rahmen von den Seitenpfosten aus verschweißen.
  2. Schweißen Sie vier Rohre senkrecht an den fertigen Rahmen. Befestigen Sie den äußeren Träger flach an den Seitenteilen. Die oberen und unteren Querträger sollten die gleichen Abmessungen wie die Rahmenrohre (40 x 20 mm) haben. Verwenden Sie für die mittleren Querträger kleinere Rohre (30 x 20 mm). Montieren Sie den zweiten Träger 500 mm vom oberen Querträger und den dritten 380–400 mm vom unteren.
    Stumpfschweißung von 4 Rohren
  3. Führen Sie an der Außenseite der Rahmensäulen einen 200 mm langen vertikalen Schnitt speziell für das Lager durch. Befestigen Sie M6-Schrauben an den Schnittkanten, da das Lager sonst während des Betriebs des Drehgestells aus der Nut fallen kann.
  4. Bohren Sie auf beiden Seiten des dritten Trägers, von oben gesehen, jeweils ein Loch für M-Schrauben. An diesen Stellen werden später die Radhalterungen montiert.
  5. Vom oberen Träger 200-300 mm zurücktreten und gummierte Griffe an die Seitenrohre schweißen.
    Gummierte Griffe an die Seitenrohre schweißen

Schritt 2: Montage der Trommel, des Hebemechanismus und der Räder

In diesem Stadium ist der montierte Rahmen mit allen notwendigen Komponenten für den späteren Gütertransport ausgestattet. Die Montage erfolgt in folgender Reihenfolge:

  1. Montieren Sie ein Lager mit 40 mm Durchmesser an der oberen Quertraverse, 130 mm vom rechten Rahmenrand entfernt. Befestigen Sie eine Sicherung (ein Befestigungselement) oberhalb des Lagers, um zu verhindern, dass das Kabel beim Anheben der Last aus dem Block rutscht.
  2. Auf der linken Seite des Rahmens, ebenfalls in einem Abstand von 130 mm von der ersten Querstrebe, wird eine Rollennut angebracht und ein Stahlseil hineingelegt, dessen oberes freies Ende an der linken Seite verschraubt wird.
  3. Montieren Sie die Spule an der zweiten Querstange von oben, mit Blickrichtung zum Rahmen, und achten Sie dabei auf einen Abstand von 120 mm zum rechten Rand. Setzen Sie die Spulenachse in das Lager ein, das zum Aufwickeln des Seils beim Anheben schwerer Gegenstände dient.
    Montieren Sie die Achse für die Rolle im Lager.
  4. Auf der gegenüberliegenden Seite der Rolle, ebenfalls am zweiten Träger, wird ein 200 mm langer Hebel angeschweißt. Dieser sollte einen Griff haben, der sich frei um seine Achse drehen lässt.
  5. Nageln Sie ein Stück Stahlstange in der Nähe der Rolle und des Hebels fest; diese dienen als Metallstopper.
  6. Verbinden Sie den Hebelgriff mithilfe eines Kabels mit der Metallzunge und der Feder. Die Zunge verhindert ein unbeabsichtigtes Absenken des beladenen Wagens. Im Ruhezustand wird sie durch die Feder gegen den Anschlag gedrückt. Der Hebemechanismus sieht dann folgendermaßen aus:
    Befestigen Sie den Hebelgriff an der Metallzunge.
  7. Fertigen Sie Halterungen aus 25x25 mm Profilrohr an, um die Radachsen zu montieren. Befestigen Sie diese mit Muttern zur externen Montage.
    Radachsen montieren
  8. Die Halterungen werden mithilfe rechteckiger Stahlplatten (110 x 25 mm) am Rahmen befestigt. Optisch sollten die Halterungen aus zwei Rohren mit den Maßen 300 mm und 230 mm bestehen, die rechtwinklig verschweißt und mit Durchgangsschrauben M am Rahmen befestigt werden.

Eine nach dieser Konstruktionsart errichtete Struktur kann sich in verschiedenen Winkeln leicht zum Boden neigen. Dies wird durch von Halterungen ausgehende Räder erreicht.

Schritt 3: Montage von Schlitten, Gabel und Klemmen

Der letzte, aber nicht weniger wichtige Schritt bei der Erstellung eines Apilifts umfasst die folgenden Schritte:

  1. Montieren Sie den Wagen – eine Hebevorrichtung, die aus zahlreichen Teilen besteht, darunter Klemmen zur Ladungssicherung. Erstellen Sie dazu zunächst einen Rahmen mit Lagern der Maße 720 x 380 mm. Verwenden Sie für den Rahmen ein 30 x 20 mm Rohr. Fertigen Sie unten zwei Querträger aus einem 30 x 30 mm Rohr an. Diese dienen zur Aufnahme der Seitenklemmen, die den Bienenstock fixieren.

    Das Scharnier kippt unter dem einwirkenden Schub, und das Vierkantstück, das das Rohr aus der Seitenklemme zieht, verzieht sich. Der Kippwinkel des Scharniers wird mittels einer federbelasteten Schraube eingestellt, was die Einstellung der Klemme beeinflusst. Je größer die Kippung, desto stärker die Kompression.

  2. Fertigen Sie Klemmen aus 25x25 mm dicken und 450 mm langen Rohren an. Schweißen Sie an die Rohrenden rechtwinklig „Beine“ (90 oder 130 mm lang) an, um die Last zu tragen. Um ein Verrutschen des Bienenstocks zu verhindern, empfiehlt es sich, die Innenseite der „Beine“ zu rippen. Setzen Sie die vorbereiteten Klemmen in die Rohre mit dem größeren Durchmesser auf dem Fahrgestell ein.
  3. Schweißen Sie einen Kabelblock mittig an den unteren Querträger des Wagens. Die vertikale Bewegung der Konstruktion wird durch vier Lager an den Seiten des Achsrahmens ermöglicht.
  4. Um die Last von unten anzuheben, befestigen Sie 25 x 25 mm dicke und 90 mm lange Rohre an den Seiten des Wagenbodens. Verwenden Sie hierfür M-Schrauben. Für die Gabeln befestigen Sie 450–500 mm lange Rohre an den bereits montierten Abschnitten. Der Wagen wird mittels eines Hebels mit Stange komprimiert.

Wagenkompressionsmechanismus

Video-Tutorial

Das folgende Video erläutert die wichtigsten Aspekte beim Bau eines API-Lifts:

Hilfreiche Tipps

Bei der Verwendung eines selbstgebauten Bienenwagens sollten einige Regeln beachtet werden:

  • Überprüfen Sie vor der Inbetriebnahme des Aufzugs dessen technischen Zustand. Führen Sie dazu zunächst einen Testlauf ohne Last durch und achten Sie dabei besonders auf Folgendes:
  • Befestigungsschrauben und -muttern, insbesondere in den Bereichen, in denen die Kabelrollen befestigt sind;
  • Passgenauigkeit der mit Unterlegscheiben befestigten Stützrahmenbolzen;
  • die Vollständigkeit des Eindringens der Befestigungselemente in die Nuten.
  • Beim Transport von Bienenvölkern mit schweren Waben ist darauf zu achten, dass diese sicher befestigt sind.
  • Entfernen Sie nach Möglichkeit alle unnötigen Teile aus dem Bienenstock. Insbesondere sollten Sie alle beweglichen Teile entfernen, die die Bienen erschrecken könnten.
  • Prüfen Sie den festen Sitz der Rahmenbefestigungen im Inneren des Kartons. Wenn die Wabenstruktur während des Transports beschädigt wird, kann dies zu Aggressionen der Insekten führen. Außerdem können einige von ihnen sterben.
  • Achten Sie beim Beladen des Bienenstocks darauf, dass die Griffverriegelung sicher sitzt, da sie sich beim Kippen des Wagens lösen und die Ladung herunterfallen könnte.
  • Beim Transport von Bienen sollten Sie Schutzkleidung tragen und eine Sprühflasche sowie ein Netz mitführen. Diese Maßnahmen schützen Sie im Falle eines Unfalls vor Insektenstichen.
Kritische Sicherheitsaspekte
  • × Überprüfen Sie vor der Benutzung des Lifts stets die Schweißnähte. Unzureichend feste Schweißnähte können zu einem Unfall führen.
  • × Achten Sie darauf, dass die Räder fest montiert sind und das Gewicht des Bienenstocks und der Bienen tragen können. Instabile Räder können zum Umkippen des Bienenstocks führen.

Mit etwas Geschick können Sie den Bienenlift selbst zusammenbauen und so im Vergleich zum Kauf eines fertigen Bienenwagens viel Geld sparen. Allerdings ist beim Einbau der Kleinteile besondere Sorgfalt geboten, da diese die technischen Eigenschaften der fertigen mobilen Einheit bestimmen.

Häufig gestellte Fragen

Welches Mindestgewicht an Bienenstock kann ein selbstgebauter Apilift tragen?

Ist es möglich, Metallprofilrohre durch Holzbalken zu ersetzen?

Welche Art von Rädern eignet sich am besten für Arbeiten auf unebenem Untergrund?

Müssen Lager geschmiert werden und wie oft?

Welche Werkzeuge werden für den Aufbau des API-Lifts benötigt?

Kann der APILift auch zum Bewegen anderer Lasten verwendet werden?

Wie lässt sich ein Umkippen des Bienenstocklifts beim Anheben eines Bienenstocks vermeiden?

Welcher Abstand zwischen den Rahmen ist für die Stabilität optimal?

Wie kann man Metallteile vor Korrosion schützen?

Ist es möglich, eine zusammenklappbare Struktur für den Transport herzustellen?

Welcher Hebelwinkel ist beim Heben sicher?

Sind zusätzliche Stopps beim Arbeiten an einem Hang erforderlich?

Wie kann die Zuverlässigkeit von Schweißnähten vor der Verwendung überprüft werden?

Ist es möglich, Bremsen an den Rädern anzubringen?

Wie lange ist die Lebensdauer eines selbstgebauten Apilifts bei aktiver Nutzung?

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