Um die Arbeit in der Landwirtschaft zu erleichtern, werden heute verschiedene automatisierte und mechanisierte Geräte eingesetzt. Dazu gehören Futterautomaten. Sie vereinfachen die Tierpflege, verbessern die Ernährungsbedingungen der Tiere und steigern die Rentabilität des Betriebs.
Zweck des Mechanismus und Funktionsprinzip
Ein Futterautomat ist ein spezieller Mechanismus, der eine bestimmte Menge Futter oder Futtermischungen aufnimmt, transportiert und an die Futtertröge der Nutztiere verteilt. Diese Geräte können Raufutter, Grünfutter, pflanzliches Futter und verschiedene Futtermischungen ausgeben.
- ✓ Berücksichtigen Sie die Art der Lebensmittel, die verwendet werden sollen (trocken, grün, flüssig).
- ✓ Achten Sie auf die Größe des Bauernhofs und die Anzahl der Tiere.
- ✓ Kompatibilität mit vorhandenen Geräten (Traktoren, Autos) prüfen.
Solche Mechanismen sollten:
- Die angegebenen Dosierungen sind mit einer geringen, akzeptablen Abweichung einzuhalten;
- eine zeitgerechte, gleichmäßige und genaue Futterversorgung sicherstellen;
- für Menschen und Tiere sicher sein;
- Das Futter sauber und frei von Verunreinigungen halten;
- Die Trennung der Futterbestandteile in Mischungen darf nicht erfolgen.
Vorteile der Technologie
Es macht keinen Sinn, teure Ausrüstung für die Haltung einer einzelnen Ziege oder Kuh anzuschaffen, aber die manuelle Bewirtschaftung einer größeren Herde gestaltet sich schwierig. Betrachten wir die klaren Vorteile der Automatisierung in der Landwirtschaft:
- das Vorhandensein von Futterspendern, die es ermöglichen, die den Tieren verabreichte Futtermenge zu kontrollieren;
- Reduzierung des Zeit- und Arbeitsaufwands für die Fütterung von Nutztieren;
- Zerkleinern und, falls erforderlich, Aufbereiten des Futters vor der Verfütterung;
- Transport des Futters zum Futterplatz;
- den Kochvorgang beobachten;
- Kontrolle der Zufuhr- und Mischungstemperatur;
- Reduzierung der Kosten der resultierenden Produkte.
All diese Vorteile der Automatisierung tragen dazu bei, den Futterverbrauch zu kontrollieren und die Tierfütterung deutlich zu vereinfachen. Der Einsatz solcher Geräte kann das Einkommen des landwirtschaftlichen Betriebs steigern und gleichzeitig die Betriebskosten senken.
Klassifizierung von Futtermittelhändlern
Es gibt verschiedene Futterautomatenmodelle, die auf spezifische Tierhaltungs- und Bedürfnisse zugeschnitten sind. Die grundlegende Klassifizierung basiert auf Mechanismen, die sich in ihrer Bewegungsmethode, ihrer Verteilungsmethode und ihrer Futterkapazität unterscheiden.
| Futterspender-Typ | Durchschnittlicher Energieverbrauch (kWh) |
|---|---|
| Stationär | 5,5-9 |
| Mobile | 12,5 |
| Teilweise mobil | Hängt vom Modell ab. |
Nach der Art der Fortbewegung
Die Art der Fortbewegung ist das Hauptmerkmal, anhand dessen sich Futterautomaten unterscheiden. Landwirtschaftliche Geräte werden danach ausgewählt, ob sie beweglich sind.
Vertriebspartner können sein:
- StationärDiese Art von Ausrüstung wird über oder in der Nähe der Futterförderanlagen installiert und ist nicht beweglich. Das Besondere an diesen Mechanismen ist, dass sie das Futter direkt aus den Behältern zuführen, in denen die Mischung für den Verzehr aufbereitet wird.
- MobileSie sehen aus wie Wagen mit einem Futterbehälter. Diese Geräte können Tierfutter von jedem beliebigen Ort aufnehmen und zu den Futtertrögen transportieren, wo es gleichmäßig verteilt wird. Sie sind hauptsächlich für Trocken- und Grünfutter ausgelegt. Der Transport erfolgt mit Fahrzeugen wie Autos oder Traktoren.
- Teilweise mobil (Dosier-Mischer). Hierbei handelt es sich um Maschinen zum Transport von flüssigem oder halbfestem Futter. Sie bewegen sich auf speziellen Schienen im Gebäudeboden, wodurch ihre Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Ihr Vorteil besteht jedoch darin, dass sie das Futter vor der Zufuhr in den Trog mischen und so eine gleichmäßige Konsistenz gewährleisten können.
Stationäre Geräte zeichnen sich durch ihre einfache Bauweise und die unkomplizierte Installation aus. Sie werden hauptsächlich in kleinen landwirtschaftlichen Betrieben eingesetzt. Mobile Geräte bieten den Vorteil, Futter an jeden beliebigen Ort liefern zu können und sind einfach zu bedienen.
Stationäre Vorrichtungen für Rinder können sein:
- Bandtyp – verfügen über ein spezielles Walzenband in ihrer Konstruktion;
- Plattform – ein Förderband gibt das Futter in Dosen ab;
- Schaber – Kettenschaberförderer bewegen sich entlang einer Betonrutsche;
- Kabelscheiben-System – Die Zufuhr erfolgt über ein Kabel mit festen Scheiben, das sich im Inneren des Rohrs bewegt.
Mobile Dosieranlagen werden von Traktoren oder Fahrzeugrahmen bewegt, es gibt aber auch vollautomatische, elektrisch betriebene Einheiten. Mischdosierer werden von Bedienern mittels Hebeln und Fernbedienung gesteuert und ebenfalls elektrisch betrieben.
Nach Vertriebsart
Fütterungsmechanismen können auch unterschiedliche Verteilungsarten aufweisen. Einige geben Futter und Mischungen nur von einer Seite ab, während andere dies von beiden Seiten des Futterbehälters des Tieres tun können.
Nach Tragfähigkeit
Die unterschiedliche Tragfähigkeit gibt an, welches Gewicht ein Zapfsäulenverteiler tragen kann. Diese Klassifizierung gilt speziell für mobile Geräte. Der Wert hängt von der Anzahl der Achsen der Zugmaschine und der Tragfähigkeit des Fahrgestells des Fahrzeugs ab, auf dem die Zapfsäule montiert ist.
Die durchschnittliche Hubkraft von Futterverteilereinrichtungen kann wie folgt aussehen:
- für einachsige Fahrzeuge – 1,1-3,0 t;
- für Mechanismen mit zwei Achsen – 3,5-4,0 t.
Beschreibung und Eigenschaften der besten Futterautomaten
Bei der Auswahl des passenden Futterautomaten für Ihren Betrieb sollten Sie die technischen Daten des Geräts sorgfältig prüfen. Die Parameter des Fütterungsmechanismus können allgemein sein (z. B. Betriebsgeschwindigkeit, Fassungsvermögen des Futterbehälters, Anzahl der bedienten Tiere) oder spezifisch für ein bestimmtes Modell.
Bei mobilen Anlagen sind das Gewicht des Förderguts, seine Geschwindigkeit und sein Bewegungsbereich während des Betriebs sowie seine Abmessungen von Bedeutung. Beim Kauf eines stationären Modells sollten Sie die Leistung und die Bandgeschwindigkeit berücksichtigen.
Stationär
Stationäre Futterautomaten werden meist auf landwirtschaftlichen Betrieben mit großen Tierherden eingesetzt. Sie erleichtern und vereinfachen die Fütterung der Tiere. Solche Automaten finden sich aber auch auf kleineren Betrieben (beispielsweise wenn mobile Geräte aufgrund der Größe der Futterautomaten oder des Gebäudes selbst nicht geeignet sind).
Die bekanntesten Modelle:
- TVK-80B. Dieses Bandmodell eignet sich für alle trockenen und harten Lebensmittel. Das Gerät verfügt über ein geschlossenes Förderband mit einer Breite von ca. 0,5 m. Ein Elektromotor treibt das Band an.
Das Futter aus dem Trichter wird gleichmäßig im Futterbehälter verteilt, anschließend schaltet sich das Gerät ab. Dieser Spender ermöglicht die vollautomatische Fütterung von Nutztieren. - RK-50A. Ein Förderbandverteiler befindet sich oberhalb der Zuführung und verteilt kleine Futtermengen. Der Mechanismus besteht aus einem geneigten und einem quer verlaufenden Förderband, einem oder zwei Förderbandverteilern und einer Steuereinheit.
Jedes Förderband verfügt über einen eigenen elektrischen Antrieb. Das Futter durchläuft folgenden Weg: ein geneigtes Förderband, dann ein Querförderband, das das Futter zum Ausgabeförderband leitet, und schließlich einen Futtertrog. - KRS-15. Ein Futterautomat mit Schaber für Tiere. Er wird meist für saftiges Trockenfutter und verschiedene Futtermischungen verwendet. Ein Förderband mit zwei Verteilerkanälen verläuft am Boden des Automaten.
Das Gerät wird von einem Elektromotor angetrieben. Das Material wird in das Gehäuse eingeführt und anschließend von Abstreifern verteilt. Sobald ein Abstreifer eine vollständige Umdrehung vollendet hat, schaltet sich der Antrieb ab.
Vergleichstabelle der technischen Merkmale stationärer Futterverteiler:
| Modell | Länge des Futterbereichs | Anzahl der bedienten Personen | Motorleistung | Leistung |
| TVK-80B | 74 m | 62 | 5,5 kW | 38 t/h |
| RK-50A | 75 m | 100 oder 200 | 9 kW | 3-30 t/h |
| KRS-15 | 40 m | 180 | 5,5 kW | 15 t/h |
Mobile
Mobile Futterautomaten können auf allen landwirtschaftlichen Betrieben eingesetzt werden, sofern der Platz ausreicht. Ihr Vorteil liegt darin, dass sie das Futter nicht nur an die Tiere verteilen, sondern es auch aus Lager- oder Zubereitungsbereichen befördern. Futtermischwagen mischen das Futter zusätzlich vor der Fütterung.
Gängige Modelle mobiler Fütterungsgeräte:
- KTU-10Es wird auf einem Sattelzug transportiert und ist für den Einsatz mit verschiedenen Traktormodellen aus Belarus geeignet. Die Einheit umfasst ein Quer- und Entladeförderband sowie mehrere Schläger.
Die Futtermenge ist von der Traktorgeschwindigkeit abhängig. Die Futterzufuhr kann ein- oder zweiseitig erfolgen. Der minimale Wendekreis des Dosierers beträgt 6,5 m, wodurch er für beengte Platzverhältnisse ungeeignet ist. - AKM-9Im Wesentlichen handelt es sich um eine Futtermittelaufbereitungsanlage, die Futtermischungen aus Stroh, Heulage, Futterzusätzen und Silage aufbereiten und verteilen kann. Sie ist sehr wendig und für Viehbestände von 800 bis 2.000 Tieren ausgelegt. Sie kann mit Traktoren der TS-Klasse 1.4, einschließlich der Modelle MTZ-80 und MTZ-82, eingesetzt werden.
- RMM-5.0Ein kompakter Mechanismus, dessen Funktionalität dem KTU-10 ähnelt. Dank seiner kompakten Bauweise kann dieser Spender auch auf engstem Raum eingesetzt werden. Er ist mit den Traktoren Belarus, T-25 und DT-20 kompatibel.
- KS-1.5. Dieser Futtermischer gehört zur Kategorie der Dosier- und Mischanlagen. Er fährt auf Schienen. Nach dem Mischen wird das Futter mittels Förderschnecken in die Dosierer verteilt. Der Antrieb erfolgt über einen Elektromotor und ein Getriebe.
- KSP-0.8. Auch dies ist ein Mischmodell, jedoch ohne Fahrwagen. Das Funktionsprinzip ähnelt weitgehend dem des Dosierers KS-1.5. Die Steuerung erfolgt durch einen Bediener von der Plattform aus mittels bestimmter Hebel.
- RS-5A. Ein weiterer Mischmechanismus. Wie die anderen wird er von einem Elektromotor angetrieben. Der Wagen bewegt sich auf speziellen Schienen im Boden. Die Steuerung erfolgt ebenfalls über Hebel, und der Bediener sitzt direkt auf dem Wagen auf einem Sitz.
Vergleichstabelle der technischen Merkmale mobiler Futterverteiler:
| Modell | KTU-10 | AKM-9 | RMM-5.0 | KS-1.5 | KSP-0.8 | RS-5A |
| Volumen des Einfülltrichters | 10 m3 | 9 m³ | 5 m³ | 2 | 0,8 m³ | 0,8 m³ |
| Belastbarkeit | 3,5 t | — | 1,75 t | — | — | — |
| Motorleistung | 12,5 PS | — | — | — | — | — |
| Zeit, das Futter zuzubereiten | — | bis zu 25 Minuten | — | — | — | — |
| Leistung | 50 t/h | 5-10 t/h | 3-38 t/h | 4,8 t/h | 1,6 t/h | 1,8 t/h |
| Vorschubgeschwindigkeit | 3-25 kg/m | 0,8-16 kg/m | 0,8-16 kg/m | — | — | — |
| Schiene | 1,6 m | — | 1,6 m | — | — | — |
| Abmessungen (L/B/H) | 6,175/2,3/2,44 m | 4,7/2,38/2,55 m | 5,26/1,87/1,92 m | — | — | — |
Der Prozess der Herstellung von Mischfutter
Oft wird Tierfutter selbst zubereitet, anstatt es zu kaufen. In diesem Fall ist es wichtig, die richtigen Zubereitungsmethoden zu kennen und bestimmte Anforderungen zu erfüllen. Beispielsweise sollte Rinderfutter folgende Kriterien erfüllen:
- homogen;
- Luftfeuchtigkeit zwischen 65 und 80 %;
- frei von Schimmel und Fremdverunreinigungen;
- Aufrechterhaltung eines ausgewogenen Verhältnisses von biologischen Zusatzstoffen, Vitaminen und Stimulanzien.
Mit einer eigenen Futtermittelproduktionsanlage können Sie die Kosten für Tierfutter senken, indem Sie Ihre eigenen Ressourcen nutzen (verschiedene Abfallstoffe, Pflanzenreste wie Gras oder Äste).
Entsprechend den Bedürfnissen Ihres Rinderbetriebs können Sie den passenden Futterautomaten auswählen. Berücksichtigen Sie die Anzahl der Tiere und die Größe Ihres Betriebs. Wählen Sie anhand dieser Faktoren einen Automaten mit der passenden Fördergeschwindigkeit, Größe und Kapazität.

