Der Pappelpilz (Tricholoma populinum) ist ein bedingt essbarer Pilz aus der Familie der Tricholoideae. Er ist zwar nicht so bekannt wie Espenpilze, Safran-Reizker, Steinpilze und andere begehrte Fundstücke der „stillen Jagd“, aber nicht weniger schmackhaft.

Beschreibung der Pappel
Der Pappelpilz gehört zur Gruppe der Champignons. Er vermehrt sich durch Sporen. Sein Hauptmerkmal ist sein unverwechselbarer Duft. Der Duft eines Pappelpilzes erinnert an frisch gebackenes Mehl – dieses Aroma macht ihn eingelegt oder gesalzen besonders schmackhaft.
Pilzsammler schätzen junge Pilze. Im Gegensatz zu älteren Pilzen sind ihre Hüte noch geschlossen, und vor allem sind sie nahezu wurmfrei. Da die jungen Pilze jedoch im Boden verborgen sind, müssen sie vor der Weiterverarbeitung gründlich gereinigt und gewaschen werden. So erkennt man einen Ebereschenpilz:
- Hutform. Junge Pilze haben einen halbkugelförmigen Hut. Mit zunehmendem Alter öffnet sich dieser. Zuerst ist er gewölbt, dann eingedrückt und rissig. Ältere Hüte erreichen einen Durchmesser von bis zu 18 cm. Sie haben unebene, rissige Ränder, sind fleischig und bei Regen glitschig.
- Farbe. Die Kiemen sind dünn und dicht, weiß oder cremefarben. Mit der Zeit verfärben sie sich rosabraun. Ältere Kiemen können rötliche Flecken entwickeln. Der Hut variiert in der Farbe von gelbbraun über graubraun bis rotbraun. Unter der Huthaut kommt leicht rötliches Fleisch zum Vorschein.
- Zellstoff. Fleischig und weiß. Der Geschmack ist stärkehaltig und süß.
- BeinDie Länge beträgt üblicherweise 3–6 cm, kann aber bis zu 12 cm erreichen. Der Durchmesser liegt bei 1–4 cm. Die Form ist zylindrisch. Der glatte, faserige Stängel ist mit einer flockigen, schuppigen Schicht überzogen.
Wann und wo wächst es?
Pappelpilze haben sich fast weltweit verbreitet. Man findet sie in fast ganz Russland, von den südlichen Regionen bis zum Fernen Osten. Sie wachsen auch in Europa in großer Menge und sind den Bewohnern Nordamerikas wohlbekannt. Dieser robuste und anspruchslose Pilz ist sogar in Zentralasien anzutreffen.
Pappelpilze können von Mitte August bis Oktober geerntet werden. Das Besondere an diesem Pilz ist sein üppiges Wachstum. Einer seiner Namen, „Reihenpilz“, rührt von seiner Wuchsform her, bei der er in Gruppen oder Reihen wächst. Er benötigt keinen Nadelwald zum Gedeihen; er wächst selbst unter schwierigsten Bedingungen. Wo findet man Pappelpilze?
- Landebahnen entlang von Straßen;
- Parks mit Pappelhainen;
- Laubwald;
- Espen- und Haselnusshaine.
Merkmale des Pappelwachstums:
- Er wächst fast nie allein. Findet ein Pilzsammler einen Strandläufer, so ist die Wahrscheinlichkeit 99 %, dass sich mindestens einige weitere in der Nähe befinden.
- Sie verstecken sich am liebsten im Boden und unter Blättern – man muss äußerst aufmerksam sein, um ihre Beute zu entdecken.
- Bevorzugen sandige Böden.
Pappelarten
| Name | Kappendurchmesser (cm) | Beinhöhe (cm) | Farbe der Teller | Fruchtzeit |
|---|---|---|---|---|
| Graustrandläufer | 5-12 | 3-8 | Weiß und Creme | August-Oktober |
| Rotstrandläufer | 6-15 | 4-10 | rosabraun | August-September |
| Grünfink | 4-10 | 2-6 | gelblich-grün | September-Oktober |
Das Sandkraut ist eine Varietät der Gemeinen Eberesche. Es hat viele gebräuchliche Namen, die sich aber meist auf seine Vorliebe für das Wachsen in der Nähe von Pappeln beziehen. Es ist auch bekannt als:
- Pappel (Pappel) Eberesche;
- Pappel;
- Pappel;
- Strandläufer;
- Sandstein;
- zu wenig Treibstoff;
- verwöhnt;
- Erfrierung.
Strandläufer bevorzugen Steppengebiete. Die häufigsten Strandläuferarten sind:
- grau;
- Rot;
- Grünfinken.
Die Namen der verschiedenen Arten von Pappelpilzen spiegeln die Farbe ihrer Hüte wider. Die leuchtenden Farben heben sich deutlich vom hellen Fleisch ab. Die Grauen Strandläufer sind am schwersten zu finden – sie verstecken sich leicht im Laub der Pappeln.
Wie sammelt man Pappelgras richtig?
Um eine reiche und gesunde Pilzernte zu gewährleisten, beachten Sie bitte folgende Sammelrichtlinien:
- Meiden Sie Pappeln am Straßenrand – sie absorbieren Abgase. Gehen Sie mindestens 1,5 km in den Wald hinein.
- An kühlen, klaren Tagen sollte man Pilze sammeln gehen. Am besten regnet es am Vortag – dann fällt die Ausbeute reicher aus.
- Halten Sie einen Stock bereit – Strandläufer verstecken sich gern, daher müssen Sie die Blätter und die oberste Erdschicht abharken.
- Vergessen Sie nicht, dass es in der Nähe bestimmt noch weitere Pappeln gibt. Manchmal kann man sogar einen ganzen Korb voll Pappeln an einem Ort pflücken.
Unerfahrene Pilzsammler verwechseln die Wellenbeinige Eberesche oft mit dem Pappelpilz, der Verdauungsbeschwerden verursachen kann. Um diesen Fehler zu vermeiden, sollte man nicht unter Nadelbäumen nach Pappelpilzen suchen.
Sehen Sie sich das Video an – ein Ausflug zum Sammeln von Ebereschenpilzen. Ein erfahrener Pilzsammler erklärt Ihnen, wie und wo man sie findet, wie man sie erntet und wie man sie köstlich zubereitet:
Der Wert des Pilzes
Die Eberesche ist kalorienarm und hat eine ähnliche chemische Zusammensetzung wie Fleisch. Sie ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und gilt daher als Diätprodukt. Der Kaloriengehalt von 100 g beträgt 24 kcal. Eberesche enthält:
- Wasser – 94,5%.
- Proteine – 3,66%.
- Fette – 0,77%.
- Kohlenhydrate – 1,56 %.
- Vitamine A, C, B-Gruppe, PP.
- Mineralien – Selen, Kalium, Phosphor.
- Organische Säuren. Ebereschenpilze enthalten viel Zitronen-, Wein- und Oxalsäure.
- Enzyme, die Fette und Glykogen abbauen.
Die Eberesche ist in der Pharmaindustrie und als Lebensmittel gefragt. Sie ist kalorienarm und eignet sich daher für Diäten. Vegetarier schätzen sie als Proteinquelle.
Wachsende Pappeln
Pappeln lassen sich künstlich anbauen. Entscheidend für das Wachstum ist die richtige Temperatur. Die Fruchtkörper beginnen sich erst bei Temperaturen unter 15 °C zu bilden. Es gibt zwei Anbaumöglichkeiten: im Freien und in Innenräumen.
Anbau im Freien
Pilze im Freien anzubauen ist technisch einfacher. Die Vorbereitung beginnt im Mai. Die Pilze werden in Kisten oder Säcke mit Substrat gegeben und auf den Beeten verteilt. Als Substrat eignen sich folgende Materialien:
- Torf;
- Land;
- Erde für Pflanzen.
- ✓ Das Substrat muss frei von Krankheitserregern und Schädlingen sein.
- ✓ Die optimale Substratfeuchtigkeit sollte 60-70% betragen.
- ✓ Für optimales Myzelwachstum sollte der pH-Wert des Substrats zwischen 6,0 und 7,0 liegen.
Für 5 kg Erde hinzufügen:
- Kreide – 100 g;
- Wasser – 1 l;
- Myzel (vegetativer Körper der Pilze) – 50 g.
Das weitere Vorgehen:
- Nach dem Mischen die Masse in die vorbereiteten Behälter füllen.
- Feuchte Erde darüberstreuen und mit Frischhaltefolie abdecken. Ideale Bedingungen für das Myzelwachstum sind hohe Luftfeuchtigkeit, Luftzirkulation und eine Temperatur von 20 °C.
- Sobald der Boden mit Myzel bedeckt ist, wird die Folie entfernt. Das Substrat wird in den Schatten gestellt. Die ersten Pilze erscheinen 5–6 Wochen nach der Aussaat.
Pilze vertragen keinen Frost. Bevor der erste Frost einsetzt, sollte der Pilzgarten mit Stroh, Gras und Laub abgedeckt werden.
Jedes Mal, wenn Sie eine neue Portion Pilze geerntet haben, gießen Sie die Erde. Oder geben Sie etwas feuchte Erde hinzu – das ist sogar noch besser.
Indoor-Anbau
Für den Anbau von Pappeln in Innenräumen mit einer zufriedenstellenden Ernte sind besondere Bedingungen erforderlich:
- hohe Luftfeuchtigkeit;
- Temperaturregime im Bereich von 12-15 °C;
- konstante Belüftung;
- natürliches Licht;
- Substratbefeuchtung;
- das Myzel mit feuchter Erde bestreuen.
Der Pappelpilz gilt als Delikatesse und ist leicht zu finden oder selbst anzubauen. Er ist zudem in vielen Ländern beliebt und gefragt, was seinen Anbau rentabel macht.

