Die Pilzsaison im Herbst dauert von Ende August bis November. Die Liste essbarer Pilze ist sehr umfangreich, und wer ihre Eigenschaften und Standorte kennt, kann sich nicht nur einen Vorrat anlegen, sondern auch selbst Pilze anbauen. Offiziell gibt es über 250 essbare Pilzarten. Im Folgenden finden Sie die beliebtesten und schmackhaftesten.

Honigpilze
Die Farbe ist honigfarben und variiert von hell bis dunkel. Der Stiel ist geringelt, der Hut ist abgerundet und bei jungen Pilzen mit Schuppen bedeckt, bei älteren glatt. Der Stiel hat den gleichen Farbton.
Wo und wann wachsen sie?
Hallimasch findet man in der Nähe von Bäumen und Sträuchern, auf Wiesen und an Waldrändern. Er bevorzugt Baumstümpfe, sumpfige Gebiete und Waldflächen. Hallimasch ist weit verbreitet, wobei die ertragreichsten Gebiete auf der Nordhalbkugel liegen. Er wächst von Ende August bis Anfang Dezember. Mit den ersten warmen Tagen kann man ihn jedoch auch im Frühling finden.
| Honigpilzart | Erntezeit | Orte des Wachstums | Unterscheidungsmerkmale |
|---|---|---|---|
| Winter | September-Dezember | Baumstümpfe von Laubbäumen | Der Hut ist honigfarben, der Stiel samtig. |
| Sommer | Juni-Oktober | Verrottetes Holz | Hut mit Wasserkreisen |
| Frühling | Mai-September | Mischwälder | Dünner Stiel, hygrophaner Hut |
| Herbst | August-November | Lebende und tote Bäume | Schuppen auf dem Hut, Ring am Stiel |
Gibt es verschiedene Sorten?
Es gibt mehrere Arten von Hallimasch, die sich alle sehr ähneln. Sie werden nach ihrer Wachstumsperiode klassifiziert.
- Winterlicher HallimaschSie wächst auf Stämmen und Stümpfen von Weiden, Birken, Linden und sogar Fichten. Der Hut ist flach und hellgelb, der Stiel dicht und mit feinen Härchen bedeckt. Man findet sie im Frühling und Herbst bis zum ersten Frost.
- Sommer-HonigpilzSie wächst auf abgestorbenen Baumstämmen, manchmal auch in holzigen Böden. Der Hut ist halbkreisförmig und flacht mit der Zeit ab. Seine Farbe variiert von braun bis gelb. Der Stiel ist mit dunklen Schuppen bedeckt.
- Frühlings-HonigpilzEr bevorzugt Mischwälder und wächst einzeln. Der Hut junger Pilze ist gewölbt und flacht sich mit der Zeit ab. Die Farbe verändert sich von rötlich-braun zu braun. Der Stiel ist dünn. Man findet ihn von Mai bis September.
Wissenschaftler haben bewiesen, dass Hallimasch vor 400 Millionen Jahren, zur Zeit der Dinosaurier, entstanden ist und sich seine Struktur nicht verändert hat; es gab lediglich essbare und giftige Arten.
Honigpilze sind reich an Nährstoffen und ihr Phosphor- und Kaliumgehalt ist vergleichbar mit dem von Fisch. Sie können gebraten, gekocht oder eingemacht werden.
Pfifferlinge
Die Farbe variiert aufgrund des hohen Vitamin-C-Gehalts von blassgelb bis orange. Der Hut ist flach mit nach innen gewölbten Rändern und ähnelt bei reifen Pilzen einem Trichter. Er fühlt sich glatt an und ist mit kleinen Schuppen bedeckt. Der Stiel ist dick, ohne „Rand“ und hellgelb.
Wo und wann wachsen sie?
Sie bevorzugen feuchte Misch- oder Nadelwälder und sind in der Nähe von Kiefern, Fichten und Eichen zu finden. Man kann sie in Moos oder Laub entdecken. Nach Gewittern wachsen sie in dichten Gruppen. Die Brutsaison dauert von Juni bis Oktober.
Gibt es verschiedene Sorten?
Es gibt viele Pfifferlingsarten, daher ist es sehr wichtig, sie zu unterscheiden, insbesondere von ihren ungenießbaren „Verwandten“.
- Der Fuchs ist echtCharakteristisch sind die leuchtend gelbe Farbe, eine kleine Vertiefung auf dem Hut und die eingerollten Ränder. Der Stiel ist einlagig angesetzt.
- TrompetenpfifferlingDer Hut ist trompetenförmig, mit nach unten gebogenen Rändern, die einem Trichter ähneln. Die Farbe variiert von braun bis gelb.
- Gemeiner PfifferlingEine der köstlichsten Sorten. Ihr charakteristisches Merkmal ist ihr fruchtiges Aroma. Die Farbe variiert von Gelb bis Braun, wobei sie bei höherer Luftfeuchtigkeit dunkler wird. Der Hut ist flach, mit eingerollten Rändern und Falten, die an Teller erinnern.
- SamtpfifferlingDie Kappe ist gewölbt, leuchtend orange und hat eine Vertiefung in der Mitte.
- FacettenpfifferlingDie Farbe ist leuchtend gelb, das Fruchtfleisch sehr fest. Eine reiche Ernte ist im Spätsommer zu erwarten.
Pfifferlinge lassen sich kochen, braten oder backen und ergeben köstliche Aufläufe, Pasteten und Suppen. Sie eignen sich auch zum Einlegen, Marinieren und Trocknen für den Winter.
Nass
Dieser Pilz wird auch Schneckenpilz genannt, da sein Hut mit Schleim bedeckt und violett, rosa oder braun ist. Die Lamellen überlappen den Stiel, der weiß oder gelb ist. Der weißliche oder rosa Stiel weist einen schleimigen Ring auf. In der Mitte des Hutes befindet sich eine kleine Erhebung. Drückt man auf den Stiel, verfärbt er sich dunkel.
Wo und wann wächst es?
Den Schuppenfüßigen Pilz findet man in Misch- und Nadelwäldern, in der Nähe von Fichten, in Moosen oder Heidekraut. Er ist in Sibirien, Fernost und im Nordkaukasus weit verbreitet. Die Saison dauert von Mitte August bis Anfang Oktober.
Gibt es verschiedene Sorten?
Es gibt verschiedene Arten von Mokrukha.
- FichteSie wächst in Gruppen im Schatten von Fichten oder Heidekraut. Der Hut ist bläulich-grün, der Stiel schmutzig-weiß und mit Schleim bedeckt.
- LilaDer Name leitet sich von der Farbe des Hutes ab, dessen Ränder sich nach oben biegen. Er wird auch als Kiefern- oder Glanzkiefer bezeichnet. Er wächst in Nadelwäldern.
- GesichtetAuch als Schleimpilz bekannt. Er wächst unter Fichten und Lärchen und hat dunkle Flecken auf seinem Hut. Nach dem Anschneiden dunkelt er nach.
- GefühltOder struppig, da der Hut mit leichten, flauschigen Haaren bedeckt ist. Er ist glatt und weist kleine Rillen an den Rändern auf. Die Lamellen reichen bis zum Stiel und sind orangebraun. Er wächst unter Kiefern.
- RosaDie Kappe ist sehr leuchtend, ähnelt einem Halbkreis mit einem nach unten gebogenen Rand und kann ihre Farbe in ein leuchtendes Rot ändern.
Mokrukha schmeckt ähnlich wie Butterpilze. Man kann es kochen, braten oder einkochen.
Die Mokruha ist in den Roten Büchern von Belgien, Bulgarien, Ungarn und Polen als seltene Art aufgeführt.
Es gibt keine ungenießbaren oder giftigen Pilze, die dem Mokrukha ähneln. Man kann sie bedenkenlos sammeln, wichtig ist aber, sie von anderen Waldpilzen zu unterscheiden.
Reihen
Der Gemeine Steinpilz (Tricholoma edulis) verdankt seinen Namen seiner Fähigkeit, in großen Gruppen, die in Reihen oder Kreisen angeordnet sind, zu wachsen. Der Hut junger Pilze ist kugelförmig, kegelförmig oder glockenförmig und kommt in verschiedenen Farben vor: weiß, gelb, grün, rot und braun. Unter dem Hut befinden sich Lamellen, und der Stiel kann kahl oder schuppig sein, ist aber einheitlich rosabraun.
Wo und wann wachsen sie?
Sie wachsen in gemäßigten Zonen und bevorzugen Nadelbäume, meist Kiefern. Sie können aber auch auf Fichten und Tannen gedeihen. In der Nähe von Eichen, Birken oder Buchen findet man sie selten. Sie wachsen vom Spätsommer bis zum ersten Frost.
Gibt es verschiedene Sorten?
Es gibt etwa 100 Pilzarten in der Familie der Ebereschengewächse, aber es lohnt sich, die häufigsten zu nennen.
- Grau. Der Hut ist glatt, grau mit einem grünlichen oder violetten Schimmer. Der Stiel ist weiß mit einem gelblichen oder grauen Schimmer. Die Blütezeit erstreckt sich von September bis November.
- SchuppigDer Name deutet bereits auf seine charakteristischen Merkmale hin: eine schuppige Oberfläche. Es wächst in Gruppen in Nadel- und Laubwäldern.
- ErdigDer Hut ist grau oder graubraun, manchmal rötlich-braun, mit einem Höcker in der Mitte. Der Stiel ist weiß. Er wächst ausschließlich in Nadelwäldern, von August bis Oktober.
- Gelb—braunDer Hut ist gewölbt, warzig und rotbraun. Der Stiel ist oben weiß und unten bräunlich.
- MitsutakeDer auch als Kiefernpilz bekannte Pilz ist in der koreanischen und japanischen Küche sehr geschätzt. Hut und Stiel sind braun, und das Fleisch duftet zimtartig.
- GelangweiltDer Hut ist kissenförmig und öffnet sich im reifen Zustand. Der Stiel ist gedreht und variiert in der Farbe von weiß bis braun.
- PappelSie vermehrt sich durch Sporen in Lamellen. Der Hut ist rot und halbkugelförmig. Der Stiel ist rosa-weiß; bei Druck werden Flecken sichtbar.
- Lila oder lila BeineDer Name deutet bereits auf seine besonderen Merkmale hin. Er wächst in Gruppen in Laubwäldern, wo Eschen reichlich vorhanden sind. Die Blütezeit erstreckt sich von April bis November.
Ebereschenpilze haben einen sehr angenehmen Geschmack; man kann sie nach dem Kochen einlegen, salzen oder braten. Am besten verwendet man junge Pilze, da ältere einen leicht bitteren Geschmack entwickeln. Die Haut abziehen, abspülen und eine halbe Stunde kochen lassen.
In vielen Ländern gilt der Ebereschenpilz als Delikatesse und wird ausschließlich für den Export angebaut.
Steinpilze
Der König der Pilze gilt als Stolz eines jeden Pilzsammlers. Er ist auch als Steinpilz bekannt. Seinen Namen verdankt er seinem schneeweißen Fleisch, das auch nach der Verarbeitung seine Farbe behält. Der Hut variiert in der Farbe von rötlich-braun bis weiß, der Stiel ist klein und hell.
Im Jahr 1961 wurde in Russland ein Steinpilz gefunden, der bis zu 10 kg wog und dessen Hut einen Durchmesser von fast 60 cm erreichte.
Wo und wann wachsen sie?
Steinpilze kommen auf fast allen Kontinenten außer Australien vor, wo es zu heiß ist, und der Antarktis, wo es zu kalt ist. Sie wachsen sogar in China, Japan, der Mongolei, Nordafrika und auf den Britischen Inseln. Auch in der nördlichen Taiga findet man Steinpilze.
Sie bevorzugen Laub- und Nadelbäume und wachsen besonders gern in der Nähe von Fichten, Kiefern, Eichen und Birken, die älter als 50 Jahre sind. Sie bevorzugen weniger feuchte Böden, die eher sandsteinartig sind.
| Eine Art Steinpilz | Mykorrhiza | Optimale Wachstumstemperatur | Produktivität |
|---|---|---|---|
| Netzförmig | Eiche, Buche | +15…+18°C | 3-5 kg/ha |
| Birke | Birke | +12…+16°C | 2-4 kg/ha |
| Kiefer | Kiefer | +14…+20°C | 4-6 kg/ha |
| Fichte | Fichte | +10…+15°C | 1-3 kg/ha |
Gibt es verschiedene Sorten?
Es gibt verschiedene Arten von Steinpilzen, die sich geringfügig voneinander unterscheiden.
- Netzartig. Der Hut ist braun oder orange, der Stiel ist zylindrisch, weiß oder braun.
- BronzeDer gesamte Pilz ist braun, wobei am Stiel ein weiß-haselnussfarbenes Netzmuster sichtbar ist.
- Birkenröhrling (oder Ährchen)Die Kappe ist leicht, der Stiel ist fassförmig, weißbraun und mit einem weißen Netzgewebe versehen.
- KieferDer Hut ist groß, dunkel und hat einen violetten Schimmer. Der Stiel ist kurz, dick, weiß oder braun und weist ein rötliches Netz auf.
- EicheDas Fleisch ist locker und fester als bei anderen Pilzen. Der Hut ist grau mit hellen Flecken.
Der Steinpilz ist köstlich und lässt sich vielseitig zubereiten: gebraten, gekocht, getrocknet oder eingelegt. Besonders wertvoll ist, dass er nicht nachdunkelt und sein angenehmes Aroma behält.
Ein gefährlicher Doppelgänger ist der Falsche Steinpilz. Der Hauptunterschied liegt in der Schnittfarbe. Während der Steinpilz an der Schnittfläche weiß bleibt, dunkelt die Schnittfläche des Gallpilzes nach und nimmt eine rosabraune Farbe an.
Milchpilze
Milchlinge gehören zu den häufigsten Pilzarten in russischen Wäldern. Ihr Name leitet sich vom kirchenslawischen Wort „gruda“ (Huhn) ab, da sie in Gruppen wachsen. Man erkennt sie leicht an ihrem milchig-weißen Hut, der flach und bei älteren Exemplaren trichterförmig mit gebogenem Rand ist. Das Fleisch ist cremefarben bis gelb und mit Schleim überzogen. Der Stiel ist glatt und gelblich. Das Fleisch ist fest und fruchtig.
Wo und wann wachsen sie?
Milchlinge gedeihen in Birkenhainen, insbesondere in den nördlichen Regionen Russlands, Weißrusslands, Westsibiriens und des Urals. Sie wachsen von Juli bis Oktober, meist in großen Gruppen.
Gibt es verschiedene Sorten?
Die verschiedenen Arten von Milchpilzen unterscheiden sich voneinander, was unbedingt beachtet werden muss.
- Schwarz. Mehr «Der sogenannte Zigeuner- oder Schwarzaugenpilz wächst an sonnigen Standorten in der Nähe von Birken. Sein Hut ist olivgrün oder braun mit einer dunkleren Mitte. Der Stiel hat die gleiche Farbe und ist glatt.
- PfefferOder Milchling, auch bekannt als Pappel-Milchling. Junge Pilze haben einen flachen, weißen Hut; ältere sind gelb mit braunen Flecken. Der Stiel ist dicht, weiß, mit cremefarbenen Lamellen.
- BlaufärbungOder Hundezunge. Sie bevorzugt feuchte Standorte und wächst in der Nähe von Birken, Weiden und Fichten. Hut und Stiel sind dick, hellgelb und weisen dunkle Flecken auf.
- GelbDer Name bezieht sich auf die Farbe des Hutes; das Fleisch ist weiß. Der Stiel ist dick und hell.
- WeißDie Krone ist hell und gewölbt, später trichterförmig mit herabhängendem Rand. Das Fruchtfleisch duftet leicht fruchtig. Der Stiel ist weiß mit gelben Flecken.
Milchpilze müssen sorgfältig zubereitet werden, um Botulismus vorzubeugen. Dazu weicht man sie gründlich ein oder kocht sie ohne Salz. Sie sollten nur in Maßen verzehrt und bei Magen-Darm-Problemen gemieden werden. Schwangere Frauen sollten sie ebenfalls meiden.
Pfifferlinge
Diese Pilze zählen zu den schmackhaftesten und am weitesten verbreiteten Arten und sind nach ihren Hüten benannt, deren Farbe von hellgelb bis orange variiert. Es gibt aber auch rote oder bläulich-grüne Hüte. Sie sind die einzigen Pilze weltweit mit einem gelben, dickflüssigen, süßen und milchigen Saft. Das Fruchtfleisch ist, wie der Stiel, orange. Dies ist auf den hohen Gehalt an Beta-Carotin zurückzuführen. Sie enthalten außerdem Ascorbinsäure und B-Vitamine.
Wo und wann wachsen sie?
Safran-Reizker bevorzugen Nadelbäume und sandige Böden in der Nähe von Kiefern oder Lärchen. Man findet sie häufig in Kiefernwäldern; große Gruppen bilden sich oft an der Nordseite von Bäumen im Moos. Sie sind gut getarnt. Ihre Wachstumszeit erstreckt sich von Mitte Juli bis Oktober, bis zum ersten Frost.
| Parameter | Fichte | Kiefer | Rot |
|---|---|---|---|
| Die Farbe des milchigen Saftes | Orange | Karotte | Rot |
| Änderung im Schnitt | Es wird grün | Es färbt sich blau | Verfärbt sich rot |
| Die beste Art der Vorbereitung | Salzen | Einlegen | Trocknung |
Häufiger in Nordeuropa und Asien.
Gibt es verschiedene Sorten?
Einige Arten von Safran-Milchkapseln gelten als bedingt essbar, können aber nur geerntet werden, wenn sie ordnungsgemäß verarbeitet werden.
- FichteDer Hut junger Champignons ist gewölbt, mit einem Höcker und nach unten gebogenen Rändern, während er bei älteren Champignons flach oder trichterförmig ist. Er ist glatt, orange und gefleckt. Der Stiel hat eine ähnliche Farbe und verfärbt sich beim Anschneiden grün.
- RotDer Hut kann flach oder gewölbt, in der Mitte eingedrückt, glatt und orangefarben sein. Der Stiel ist mehlig überzogen. Der Saft ist dickflüssig und rot.
- japanischDer Deckel ist flach und hat einen nach innen gewölbten Rand, der sich zu einem Trichter verjüngt. Er ist orange mit einem weißen Streifen. Der Stiel ist rot-orange, und der Saft ist rot.
Sie gelten als Delikatesse und können gesalzen, frittiert, eingelegt und getrocknet werden. Einweichen ist nicht nötig; Abspülen mit kochendem Wasser genügt.
Espenpilze
Seinen Namen verdankt er seiner Vorliebe, sich in der Nähe von Espen anzusiedeln, wo er am häufigsten vorkommt. Auch seine Farbe ist auf die Ähnlichkeit mit Espenlaub zurückzuführen. Junge Pilze haben fingerhutartige Hüte und stecknadelkopfähnliche Stiele mit kleinen braunen oder schwarzen Schuppen. Er ist auch als Glückspilz oder Rotkopf bekannt.
Wo und wann wachsen sie?
Sie wachsen in den Wäldern Europas, Asiens und Nordamerikas. Man findet sie nicht nur unter Espen, sondern auch in der Nähe von Fichten, Birken, Eichen, Buchen, Pappeln und Weiden. Es gibt sowohl Gruppen als auch einzelne Pilze. Die Erntezeit variiert je nach Art: Stachelpilze wachsen von Juni bis Juli, Champignons von Juli bis September und Laubpilze von September bis Oktober, bis zum ersten Frost.
Sammlungskalender
- Kolosoviki: erste zehn Tage im Juni – Mitte Juli
- Erntefelder: drittes Jahrzehnt Juli – Ende August
- Laubabwurfzeit: Anfang September – erste Fröste
Gibt es verschiedene Sorten?
Es gibt mehrere häufig vorkommende Espenpilzarten.
- Rot. Oder auch Erntekraut genannt. Es wächst unter Espen, Pappeln, Weiden, Birken und Eichen. Der Hut ist glatt und variiert in der Farbe von rötlich-braun bis rostfarben. Der Stiel ist mit grauweißen Schuppen bedeckt.
- GelbbraunOder ein Ährchen. Der Hut ist gelb, und das charakteristische Merkmal ist, dass das Fleisch an der Schnittstelle rosa, dann violett und am Stiel grün wird.
- FichteOder laubabwerfend. Der Stiel ist zylindrisch, mit Schuppen bedeckt, und der Hut ist braun und ragt leicht über den Rand hinaus.
Der Pilz gilt als nahrhaft und kann gekocht, gebraten, getrocknet und eingelegt werden. Nicht nur der Hut ist essbar, aber Pilzsammler halten den Stiel für zäh.
Der Espenpilz hat keine giftigen Verwandten. Wichtig ist nur, ihn nicht mit dem Bitterpilz zu verwechseln. Ein charakteristisches Merkmal ist, dass sich der giftige Pilz beim Zerbrechen rosa oder braun verfärbt.
Steinpilze
Benannt nach seiner Vorliebe für das Wachstum in der Nähe von Birken, umfasst der Pilz über 40 Arten. Junge Pilze haben weiße Hüte, ältere sind dunkelbraun. Sie ähneln zunächst einer Kugel und werden mit der Zeit kissenartig. Der Stiel ist grau oder weiß.
Wo und wann wachsen sie?
Steinpilze wachsen sowohl einzeln als auch in Gruppen und bevorzugen Laub- oder Mischwälder. Man findet sie in vielen Ländern, sogar in der Tundra und Waldtundra, in der Nähe von Zwergbirken. Sie bevorzugen sonnige Standorte, Waldränder und Lichtungen. Ihre Wachstumszeit erstreckt sich vom Frühling bis zum Spätherbst.
Gibt es verschiedene Sorten?
Die Birkenröhrlinge werden nach ihren jeweiligen Standorten in verschiedene Typen unterteilt.
- Normal. Der Hut ist braun oder rot, der Stiel ist weiß.
- SchwarzDer Stiel ist dick, kurz und mit grauen Schuppen bedeckt, der Hut ist dunkel. Ein sehr seltener Pilz.
- TundraDie Kappe ist hell, der Stiel ist beige.
- SumpfBevorzugt Feuchtigkeit. Der Hut ist hellbraun, der Stiel dünn.
- RosaDer Hut ist ziegelrot, der Stiel dick und krumm.
- Graubirkenröhrling (oder Hainbuche)Die Farbe der Kappe variiert von aschgrau und braungrau bis weiß oder ockerfarben.
- HarschDer Pilz kommt in vielen Farbtönen vor, von Grau über Braun bis Violett. Junge Pilze sind mit Schuppen bedeckt, ältere haben einen glatten Hut. Der Stiel des Hutes ist weiß und an der Unterseite cremefarben.
- Kariert (oder geschwärzt)Charakteristisches Merkmal: Beim Anschneiden verfärbt sich das Fleisch erst rot und dann schwarz.
Steinpilze werden gebraten, gesalzen und eingelegt; sie eignen sich ideal für Diäten, da sie kalorienarm sind.
Der Zwilling des Birkenröhrlings heißt Gallpilz. Er hat einen weißgrauen Hut und einen grauen Stiel und zeichnet sich durch seinen bitteren Geschmack aus. Sein charakteristisches Merkmal ist das Fehlen von Würmern.
Schmetterlinge
Pilzsammler schätzen Butterpilze sehr, die ihren Namen der glänzenden, klebrigen Haut ihres Hutes verdanken. In Belarus heißen sie „Maslynik“, in der Ukraine „Maslyuk“, in Tschechien „Maslyak“, in Deutschland „Butter Mushroom“ und in England „Slippery Jack“. Junge Pilze haben einen kegelförmigen Hut, während ältere eher einem Kissen ähneln. Die Farbe variiert von gelb bis braun. Der Stiel ist weiß oder hat die gleiche Farbe wie der Hut.
Wo und wann wachsen sie?
Diese Pilze kommen in Europa, Asien und Nordamerika vor. Sie bevorzugen Nadelbäume, wachsen aber auch in der Nähe von Birken und Eichen. Die Saison erstreckt sich vom Frühsommer bis zum Spätherbst.
Gibt es verschiedene Sorten?
Die verschiedenen Arten von Butterpilzen werden nach ihrem Aussehen unterteilt.
- Weiß. Der Hut ist anfangs gewölbt, dann flach; der Stiel ist gelblich, der Boden weiß.
- KörnigJunge Pilze haben einen gewölbten Hut; ältere sind kissenförmig und gelb-orange gefärbt. Der Stiel ist braun mit braunen Flecken.
- GelbbraunDie Hutform variiert von gewölbt bis prall, und die Farbe ist oliv. Bei älteren Pilzen verfärbt sie sich gelb.
Butterpilze enthalten viele nützliche Inhaltsstoffe; sie können geschmort und gesalzen werden.
Butterpilze werden oft mit dem Pfefferpilz (auch bekannt als Moospilz oder Barschak) verwechselt. Sie sind bräunlich mit gelbem Stielfleisch und haben einen kräftigen, pfeffrigen Geschmack.
Russula
Täublinge sind beliebte Sammelpilze; allein in Russland gibt es etwa 60 Arten. Ihren Namen verdanken sie der Tatsache, dass sie früher oft roh verzehrt wurden. Der Hut ist anfangs kugelförmig, flacht dann ab und verfärbt sich grünlich-braun. Der Stiel ist weiß mit einem gelblichen Schimmer.
Wo und wann wachsen sie?
Täublinge kommen in Europa, Asien und Amerika vor und bevorzugen Nadel- und Laubwälder. Man findet sie auch an sumpfigen Flussufern. Sie erscheinen im späten Frühling und erfreuen Pilzsammler bis in den späten Herbst.
Gibt es verschiedene Sorten?
Es gibt viele Arten von Täublingen (Russula), die sich jedoch nur geringfügig unterscheiden. Folgende Arten werden unterschieden:
- Grün
- Stürmisch
- Gelb
- Golden
- Rot
- Grün-rot
- Bläulich
- Essen
Russula-Pilze haben bitteres Fruchtfleisch und müssen daher bis zu 10 Minuten lang eingeweicht und gekocht werden. Man kann sie auch salzen oder einlegen.
Der gefährlichste Doppelgänger ist der Grüne Knollenblätterpilz. Sein Hut kann olivgrün oder gräulich sein. Der Hauptunterschied besteht darin, dass der Grüne Knollenblätterpilz Lamellen besitzt, der Täubling hingegen nicht.
Eichen
Diese auch als „Poddubnik“ (wörtlich „kleine Eichenbaumpilze“) bekannten Pilze wachsen bevorzugt in der Nähe stabiler Bäume. Der Hut ist groß, bei älteren Exemplaren kissenförmig, bei jüngeren kugelförmig. Die Farbe variiert von gelbbraun bis graubraun. Der Stiel ist gelblich und an der Basis dunkel. Manche Arten weisen ein dunkles Netzmuster auf dem Hut auf.
Wo und wann wachsen sie?
Sie verdanken ihren Namen ihrem Lebensraum, da sie in der Nähe von Eichen und in Laubwäldern wachsen. Manchmal findet man sie auch in der Nähe von Linden. Die Erntezeit ist von Mai bis Juni.
Gibt es verschiedene Sorten?
Es gibt zwei Arten:
- Olivbraun. Der Hut hat die gleiche Farbe, der Stiel ist verdickt, gelb-orange.
- GesprenkeltDie Oberfläche ist samtig, der Hut kastanienbraun, manchmal rötlich. Er ähnelt einem Kissen. Der Stiel ist gelbrot und an der Basis verdickt.
Regenschirme
Benannt nach ihrer Ähnlichkeit mit geöffneten Regenschirmen, gelten sie als Delikatesse. Der Hut ist eiförmig oder kugelförmig, bei älteren Pilzen abgeflacht. Die Farben variieren von weiß bis braun. Der Stiel ist zylindrisch und innen hohl.
Wo und wann wachsen sie?
Sie wachsen in Wäldern, insbesondere auf Lichtungen, Waldrändern, Waldlichtungen und Feldern. Man findet sie in allen Ländern außer der Antarktis. Die Saison dauert von Mitte Juni bis Oktober.
Gibt es verschiedene Sorten?
Regenschirme lassen sich in folgende Typen unterteilen.
- Weiß. Junge Pilze haben einen eiförmigen Hut, reife einen flachen. In der Mitte bildet sich ein bräunlicher Warzenhöcker. Die Pilze sind cremefarben, schuppig und der Stiel ist hohl.
- ElegantDer Hut ist glockenförmig; bei älteren Pilzen ist er flach und weist einen Höcker auf. Der Stiel ist weiß oder hellbraun und beschuppt.
- ConradDer Hut ist in der Mitte dick, bei jungen Pilzen halbkreisförmig und bei reifen gewölbt. Der Stiel ist massiv und verbreitert sich nach unten.
- MastoidDer Hut ist glockenförmig und flacht später ab; der Stiel ist hohl und verdickt sich.
- MotleyDer Hut ist halbkugelförmig mit gebogenem Rand und einem Höcker in der Mitte. Die Farbe ist bräunlich-grau. Der Stiel ist zylindrisch.
Ziegen
Der Königskerzenpilz, auch Kuhzungenpilz genannt, wächst häufig auf Weiden. Sein Hut ist orangebraun oder braun und anfangs gewölbt, später kissenförmig. Der Stiel hat die gleiche Farbe; er ist klein und unter dem Pilz fast unsichtbar.
Wo und wann wachsen sie?
Der Pilz wächst in der Nähe von Kiefern und in Sümpfen, entweder einzeln oder in Gruppen. Er ist in vielen Ländern, sogar in Japan, zu finden. Die Erntezeit ist von Juli bis November.
Gibt es verschiedene Sorten?
Als nächste Verwandte gelten die Butterpilze.
Kozlyak ist ein schmackhafter Pilz, der gekocht, gesalzen, mariniert und zu Pulver gemahlen werden kann und für Fleischgerichte und Soßen verwendet werden kann.
Redner
Pilze werden in essbare und bedingt essbare Pilze unterteilt. Der Hut ist groß, bei jungen Pilzen kugelförmig und bei älteren abgeflacht. Die Farbe ist aschgelb. Der Stiel ist zylindrisch.
Wo und wann wachsen sie?
Sie wachsen in vielen Ländern, in Laub-, Nadel- und Mischwäldern, oft in Gruppen. Sie bevorzugen Waldränder, Wiesen und sogar Gärten und Parks. Ihre Blütezeit erstreckt sich vom Spätsommer bis November.
Gibt es verschiedene Sorten?
Es ist wichtig, giftige von essbaren Vögeln zu unterscheiden, daher muss man auf ihr Aussehen achten.
- VorgebeugtDer Hut ist glockenförmig; bei älteren Pilzen ist er dichter und hellgelb. Der Stiel hat die gleiche Farbe.
- trichterförmigDer Stiel ist zylindrisch, weiß und glatt. Der Hut ist anfangs flach und formt sich dann trichterförmig. Die Farbe ist rosaockerfarben.
- DuftendDie Krone ist gewölbt und vertieft sich mit zunehmendem Alter; in der Mitte befindet sich ein kleiner Höcker. Stiel und Hut sind blaugrün. Das Fruchtfleisch duftet und schmeckt intensiv nach Anis.
- SchneebedecktDer Stiel ist rötlich-cremefarben, der Hut gewölbt mit weißem Belag und graubraun. Das Fruchtfleisch ist cremefarben und duftet erdig.
- gerilltDer Hut eines jungen Pilzes ist gewölbt, der eines älteren hingegen eingedrückt. Er hat dieselbe Farbe wie der Stiel – graubraun.
Essbare Pilze werden gekocht, geschmort, gesalzen, eingelegt und als Pastetenfüllung verwendet. Allerdings eignen sich nur junge Pilze, die ein starkes Aroma verströmen.
Austernpilze
Austernpilze wachsen gerne an Bäumen, klettern hoch hinauf und bilden Gruppen. Ihre Hüte sind einseitig oder rund, die Lamellen reichen bis zum Stiel. Ihre Farbe variiert von Dunkelgrau oder Braun bis Aschgrau mit einem violetten Schimmer. Der Stiel ist weiß, zylindrisch und verjüngt sich nach unten.
Wo und wann wachsen sie?
Austernpilze wachsen in gemäßigten Wäldern in der Nähe von Baumstümpfen und schwachen Bäumen, bevorzugt auf Eichen, Ebereschen und Birken. Sie wachsen hoch über dem Boden und bilden Gruppen. Die Erntezeit ist von September bis Dezember.
| Parameter | Wild | Kultiviert |
|---|---|---|
| Hutgröße | 3-8 cm | 5-15 cm |
| Farbe | Graubraun | Hellgrau |
| Zellstoffdichte | Hoch | Durchschnitt |
| Aroma | Hell | Schwach |
Gibt es verschiedene Sorten?
Austernpilze ähneln einander sehr; es gibt mehrere Arten.
- BedecktDer Hut ist graubraun oder fleischfarben, das Fruchtfleisch ist fest, weiß und riecht nach rohen Kartoffeln.
- EicheDer Hut ist weiß, cremefarben oder gelblich und mit dicht stehenden Lamellen besetzt. Der Stiel ist hell und samtig.
- HornförmigDer Stiel ist gebogen, verjüngt sich nach unten und ist weißockerfarben. Der Hut ist oft trichterförmig mit gewelltem Rand und cremefarben.
- Steppenpilz (oder weißer Steppenpilz)Der Hut ist rötlich-braun oder braun, der Stiel ist verdickt, zylinderförmig und weiß oder ockerfarben.
- LungeDer Hut hat einen dünnen Rand, ist gewölbt und länglich und cremefarben. Der Stiel ist hell.
Kann gebraten, gekocht, eingemacht, Braten und Suppen beigefügt werden.
Austernpilze werden aktiv künstlich gezüchtet; sie gedeihen gut auf fast allen Substraten, die Zellulose und Lignin enthalten.
Samtröhrling
Der Hut ist kugelförmig und ähnelt später einem Kissen. Seine Farbe variiert von rötlich-braun bis dunkelbraun. Der Stiel ist glatt und gelblich-rotgelb. Er besitzt eine röhrenförmige Schicht.
Wo und wann wächst es?
Sie bevorzugt Laubwälder und wächst unter Eichen und Buchen. Vom Spätsommer bis zum Spätherbst gedeiht sie in Gruppen.
Gibt es verschiedene Sorten?
Darunter befinden sich essbare und ungenießbare Arten, die unbedingt voneinander unterschieden werden müssen.
- Kastanienröhrling (oder Polnischer Pilz)Der Hut ist gewölbt, bei reifen Pilzen abgeflacht und braun bis rotbraun. Der Stiel ist bräunlich-gelb.
- RissigDer Hut ist kissenförmig, manchmal mit einer Vertiefung in der Mitte, und variiert in der Farbe von Purpurrot bis Ockergrau. Der Stiel ist hellgelb, an der Basis rot.
- RotDie Kappe hat, wie der Name schon sagt, eine gewölbte, samtige Form. Der Stiel ist gelb-karmesinrot.
- GrünDer Hut ist olivbraun, gewölbt, das Fleisch hell, der Stiel verjüngt sich nach unten.
Waldchampignon
Das Wort stammt aus dem Französischen und bedeutet „Pilz“. Der Hut ist dicht, glatt, manchmal schuppig und variiert in der Farbe von weiß bis braun. Der Stiel ist glatt und weist einen zweischichtigen Ring auf.
Wo und wann wächst es?
Sie wachsen in gut verrottetem Boden, auf abgestorbenen Bäumen und in Ameisenhügeln. Verschiedene Arten kommen in Wäldern, Graslandschaften und Feldern vor. Sie bevorzugen Steppen- und Waldsteppenhabitate und sind sogar in Prärien und Pampas anzutreffen. Die Ernte beginnt im Mai und dauert bis Mitte Herbst.
Gibt es verschiedene Sorten?
Es gibt verschiedene Champignonarten, die nach ihrer Form unterteilt werden.
- Normal. Oder Pecheritsa. Der Hut ist kugelförmig mit eingerolltem Rand und weiß oder braun. Der Stiel hat die gleiche Farbe und einen breiten, hellen Rand.
- KrummDie Kappe ist eiförmig und flacht sich allmählich ab. Die Farbe ist cremefarben und verdickt sich zur Basis hin.
- FeldDer Hut ist glockenförmig mit eingerolltem Rand und cremefarben. Der Stiel hat die gleiche Farbe und ist mit einem Ring verziert.
- BernardDer Hut ist gewölbt, gräulich, glatt, der Stiel ist dicht und leicht.
- ZweisporenDer Hut ist rund, mit einem gerollten Rand und variiert in der Farbe von Weiß bis Braun. Der Stiel ist glatt und hat einen Ring.
- DoppelringDie Krone ist rund, weiß und verfärbt sich an Bruchstellen rosa. Doppelter Ring am Stiel.
- DunkelfaserigDer Hut ist gewölbt, mit einem Höcker versehen und braun. Der Stiel ist heller und weist einen weißen Ring auf.
- DunkelrotKegelförmig, bräunlich-braune Farbe, rotes Fruchtfleisch an der Schnittstelle. Weißer Stiel mit Ring.
- WaldDer Hut ist kugelförmig und hellbraun. Der Stiel hat die gleiche Farbe und einen Ring.
- PorphyrDer Hut ist faserig, lilaviolett, und das Fruchtfleisch duftet nach Mandeln. Der Stiel ist weiß und hat einen Ring.
- ElegantSie ist glockenförmig, mit einem Höcker versehen und gelblich. Der Stiel hat die gleiche Farbe, und das Fruchtfleisch duftet mandelartig.
- StämmigDer Hut ist rund, weiß und glatt. Der Stiel ist keulenförmig.
Pilze werden in großen Mengen kommerziell angebaut. Sie werden gebraten, gekocht, mariniert, Salaten beigemischt und sogar roh gegessen.
Hygrophorus
Dieser Pilz gehört zu den Lamellenpilzen. Sein Hut ist gewölbt, warzig und weiß, grau, gelb oder olivfarben. Die Lamellen sind dick, hell und manchmal rosa oder gelb. Der Stiel ist massiv und hat die gleiche Farbe wie der Hut.
Wo und wann wächst es?
Sie wachsen in Laub- oder Mischwäldern, in der Nähe von Buchen und Eichen. Sie sind bis zum Hut im Moos versteckt. Man findet sie oft in großen Gruppen. Sie erscheinen im September und sind bis zum ersten Schneefall anzutreffen.
Gibt es verschiedene Sorten?
- DuftendDer Hut ist gewölbt, mit nach innen gewölbtem Rand und kommt in Gelb, Weiß und Grau vor. Das Fruchtfleisch duftet an Anis, und der Stiel ist weiß.
- Gelblich-weißAuch bekannt als Elfenbeinwachsmütze oder Cowboy-Taschentuch, wird es bei Regen schleimig und fühlt sich wachsartig an.
- FrühDer auch als März- oder Schneepilz bekannte Pilz hat einen im jungen Zustand grauen, im reifen Zustand schwärzlichen Hut. Sein Stiel ist gebogen und silbrig glänzend.
- OlivweißAusgewachsene Pilze haben einen kugelförmigen, olivbraunen Hut. Der Stiel ist von der gleichen Farbe und ähnelt einer Spindel.
- RussulaDer Hut wölbt sich allmählich nach außen und hat einen nach innen gewölbten Rand; bei jungen Pilzen ist er rosa, bei reifen dunkelrot. Der Stiel ist weiß mit rosa Flecken.
Hygrophorus ist eine lohnende Ernte; sein Fleisch ist fest, wird nicht weich und hat einen feinen Geschmack. Es eignet sich sowohl zum Braten als auch zum Marinieren. Die schleimige Haut muss abgeschabt werden, da sie den Geschmack beeinträchtigt.
Goldschuppenkappe
Der Hut ist kugelförmig, leuchtend gelb und mit rötlichen Schuppen besetzt. Der Stiel ist schuppig, gelbbraun und weist bei jungen Pilzen einen faserigen Ring auf.
Wo und wann wächst es?
Sie wachsen in Laubwäldern und auf Totholz und sind in vielen Ländern, sogar in Japan, zu finden. Sie treten in Gruppen auf und sind vom Frühling bis zum Herbst anzutreffen.
Gibt es verschiedene Sorten?
Es gibt keine ähnlichen Arten.
Haarige, schuppige Kappe
Aufgrund seines zähen Fleisches und bitteren Geschmacks gilt er als Speisepilz minderer Qualität. Der Hut ist kugelförmig bis gewölbt und mit ockerfarbenen Schuppen besetzt. Der Stiel ist an der Unterseite rostbraun und weist ähnliche Schuppen auf. Das Fleisch ist weiß oder gelblich.
Wo und wann wächst es?
Sie wächst in verschiedenen Wäldern, sowohl auf toten als auch auf lebenden Bäumen, einschließlich umgestürzter Bäume. Bevorzugt werden Birken, Espen und Fichten. Sie tritt meist in Gruppen auf und ist von Juli bis Oktober anzutreffen.
Gibt es verschiedene Sorten?
Es wurden keine ähnlichen Arten beobachtet.
Schuppenpilze werden aufgrund ihrer Zähigkeit selten gekocht, diese lässt sich jedoch durch Kochen verringern. Sie eignen sich zum Füllen, Schmoren und Einlegen. Es empfiehlt sich, nur die Hüte zu verwenden; die Stiele sind zu zäh.
Regenmantel
Sie hat ihren Namen daher, dass sie nach Regenfällen üppig wächst. Sie hat viele Namen: Bienenschwamm, Hasenkartoffel, und die reifen Pilze werden Porchowka, „Großvatertabak“ und Teufelstawlinka genannt.
Der Stiel des Pilzes ähnelt einer Keule, der Hut ist stachelig und der Stiel sehr klein. Ältere Pilze sind nicht weiß, sondern braun oder ockerfarben.
Wo und wann wächst es?
Sie kommen in Nadel- und Laubwäldern auf allen Kontinenten außer der Antarktis vor. Die beste Erntezeit ist von Juni bis September. Wichtig ist jedoch, dass diese Pilze nicht bei feuchtem Wetter gesammelt werden sollten, da sie nach wenigen Stunden matschig und ungenießbar werden. Ältere Pilze verlieren zudem ihren Geschmack und werden faserig.
Gibt es verschiedene Sorten?
Es gibt mehrere essbare Arten:
- Stachelig oder perlmuttartigEs ähnelt in seiner Form einem Keulenkopf und ist weiß oder gräulich.
- Wiese. Es ähnelt einer Kugel, oben weiß, mit einer abgeflachten Oberseite.
- Birnenförmig. Es ähnelt dieser Frucht; es ist weiß, und das Fleisch älterer Pilze ist olivfarben. Wissenschaftler haben in seiner Zusammensetzung Substanzen entdeckt, die das Tumorwachstum hemmen.
Ringkappe
Auch bekannt als Sumpfpilz, Hühnerpilz, Stumpfrosenpilz und Türkischer Pilz. Er ähnelt einem braunen Pilz mit einem kugelförmigen Hut, der bei älteren Exemplaren abgeflacht ist. Der Stiel ist schmutzig-weiß und von einem häutigen Ring umgeben. Das Fleisch ist weiß.
Wo und wann wächst es?
Man findet sie in Vorgebirgs- und Bergwäldern in ganz Europa, sogar in Japan und im Norden bis nach Grönland und Lappland. Die höchste Vorkommenshöhe liegt bei 2000 Metern über dem Meeresspiegel. Sie nistet in der Nähe von Birken und Laubbäumen und wächst von August bis September.
Gibt es verschiedene Sorten?
Sie ähnelt der Feldmaus und der Rauhwühlmaus. Der Unterschied besteht darin, dass sie kleiner ist und ihr Fleisch bitter schmeckt.
Weißer Trüffel
Dieser seltene Speisepilz erinnert geschmacklich an Fleisch. Je später er geerntet wird, desto aromatischer ist er. Er ist die häufigste Art in Russland, zählt aber nicht zu den echten Trüffeln. Er ist abgeflacht und hat einen gelblich-braunen Hut.
Wo und wann wächst es?
Sie bevorzugt Nadelwälder, insbesondere junge Bäume. Sie versteckt sich in Haselnusssträuchern, unter Birken und Espen. Man sieht sie selten, und nicht einmal jedes Jahr. Weiße Trüffel werden von August bis September geerntet.
Gibt es verschiedene Sorten?
Es wurden keine ähnlichen Arten beobachtet.
Grifola crispa
Er ist auch als Widderpilz, Blattporling, Maitake und sogar als „Tanzpilz“ bekannt. Er ähnelt einem Widder mit einem dichten Hutbüschel und kleinen Stielen. Seine Farbe ist graugrünlich oder graurosa. Das Fleisch duftet nussig.
Wo und wann wächst es?
Sie wächst in Laubwäldern und nistet in der Nähe von Eichen, Ahornen und Linden, auf Baumstümpfen und seltener auf lebenden Bäumen. Die Blütezeit erstreckt sich von Mitte August bis September.
Gibt es verschiedene Sorten?
Es werden nur zwei verwandte Arten erwähnt:
- Grifola umbellataEine Ansammlung kleiner, runder Kappen an Bäumen.
- Sparassis Crispa (oder Pilzkohl)Sie ähnelt einem gelb-weißen Kohlkopf mit zarten Blättchen. Sie wächst auf Nadelbäumen.
Caesars Fliegenpilz
Der auch als Kaiserling bekannte, köstliche Speisepilz war schon in der Antike begehrt. Aus dem Lateinischen übersetzt bedeutet sein Name „Pilz vom Berg Aman“ und bezeichnet eine Pilzart, die in der antiken römischen Provinz heimisch war. Junge Pilze haben einen runden Hut, reife einen gewölbten. Die Farbe ist orange oder rot. Die Lamellen sind orange, der Stiel hellgelb.
Wo und wann wächst es?
Der Kaiserling wächst in lichten Wäldern unter Kastanien und Eichen und nistet gelegentlich in der Nähe von Buchen-, Birken- und Haselnusshainen. Er ist in vielen europäischen Ländern verbreitet und steht auf der Roten Liste der Ukraine und Deutschlands. Kaiserlinge werden von Juni bis Oktober geerntet.
Gibt es verschiedene Sorten?
Zu den weiteren essbaren Fliegenpilzarten gehören:
- Perlmutt oder RosaDer Hut ist rötlich-braun, der Stiel ist rosa.
- EiförmigDer Hut ähnelt einem länglichen Ei bei reifen Pilzen. Der Stiel ist weiß und mit einem mehligen Belag überzogen.
Spinnennetz
Der auch als Sumpfpilz bekannte Hut kann kegelförmig, gewölbt oder flach sein und kommt in verschiedenen Farbtönen vor: gelb, braun, dunkelrot, braun und violett. Der Stiel ist zylinderförmig und hat die gleiche Farbe wie der Hut.
Wo und wann wächst es?
Sie bevorzugt feuchte Standorte und gedeiht in allen Waldtypen. Man findet sie häufig in Sümpfen. Ihre Wachstumsperiode erstreckt sich vom Spätsommer bis Mitte Oktober.
Gibt es verschiedene Sorten?
Es umfasst sowohl essbare als auch ungenießbare Arten.
In der ersten Liste:
- ArmbandförmigDer Hut ist gewölbt, gelbrot, der Stiel graubraun.
- BlaustieligDer Hut ist gewölbt; bei reifen Pilzen ist er flach, braun oder gelb. Der Stiel ist violett oder weiß.
- ExzellentEin seltener Pilz. Der Hut ist purpurfarben und verfärbt sich allmählich braun. Der Stiel ist hellbraun oder weißockerfarben.
- Rötlich-olivWenig bekannt. Der Hut ist kugelförmig, anfangs violett, später rötlich-braun. Der Stiel ist violett.
- TriumphalDer Hut ähnelt einer Halbkugel und ist farblich von leuchtend gelb bis rötlich-braun variiert. Der Stiel ist gelblich.
- ViolettEine leuchtende, satte Farbe, konvex, dann kissenartig. Der Stiel hat die gleiche Farbe.
Halbweißer Pilz
Der auch als Gelber Steinpilz bekannte Hut ist gewölbt und ähnelt im reifen Zustand einem Kissen. Seine Farbe ist gelb-rötlich oder hellgrau. Der Stiel ist gelb und behält seine Farbe auch nach dem Anschneiden.
Wo und wann wächst es?
Sie liebt Wärme und gedeiht im Süden, in Nadelwäldern, besonders unter Eichen und Buchen. Sie bevorzugt kalkhaltige Böden. Sie wächst spärlich, aber dicht. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Ende Mai bis zum Frühherbst.
Gibt es verschiedene Sorten?
Von den verwandten Arten wurden zwei beobachtet:
- Weißer Champignon.
- SteinpilzDie
Lack
Die Hutform variiert von gewölbt bis trichterförmig. Ihre Farbe hängt vom Wetter ab: rosa oder karottenfarben bei normaler Luftfeuchtigkeit, gelb bei heißem Wetter. Der Stiel behält die Gesamtfarbe des Pilzes und ähnelt einem Zylinder.
Wo und wann wächst es?
Sie wächst in Parks und Gärten sowie an Waldrändern. Allerdings ist sie recht anspruchsvoll: Sie verträgt weder sehr dunkle und feuchte Standorte noch trockene, sonnige Plätze. Man findet sie von Juni bis September.
Gibt es verschiedene Sorten?
- AmethystKappe und Stiel sind leuchtend violett.
- ZweifarbigDie Spitze ähnelt einer Kugel, die sich mit der Zeit eindrückt. Die Farbe ist braun mit einem lila Schimmer. Der Stiel ist rosabraun.
- GroßDie Spitze ist kegelförmig und rotbraun, wie der Stiel.
Golovach
Sie ist auch als Blasen-, Sack- oder Rundbovist bekannt. Weitere Bezeichnungen sind Hasenbovist, Riesenbovist oder Riesenlangermannie, da sie nach Regenfällen stets gut wächst. Der Hut ist groß, glatt, weiß, kugelförmig und stachelig. Der Stiel ist hell und zylinderförmig.
Wo und wann wächst es?
Sie wachsen vorwiegend in tropischen Gebieten und sind sowohl in Wäldern als auch auf Lichtungen zu finden. Sie erscheinen ab Mitte des Sommers und erfreuen Pilzsammler bis zum Einsetzen der kalten Jahreszeit.
Gibt es verschiedene Sorten?
Es gibt verschiedene Arten von essbaren Golovachi:
- RieseDer Hut ist weiß, kugelförmig und verfärbt sich bei reifen Pilzen gelb.
- BaggyDer Hut kann eine Breite von bis zu 25 cm erreichen und hat einen weißen, stacheligen Panzer.
- LänglichEin langer Stiel und ein kleiner Hut. Die Oberfläche ist stachelig und weiß.
Subvishennik
Der auch als Kirschpilz oder Gemeiner Clitopilus bekannte Hut ist gewölbt und kann trichterförmig werden. Seine Farbe variiert von weiß bis gelbgrau, und die Oberfläche ist glatt. Der Stiel behält die Farbe des Pilzes.
Wo und wann wächst es?
Sie wächst in allen europäischen Städten, in verschiedenen Wäldern, lichten Gehölzen und zwischen Gräsern. Sie bevorzugt saure Böden. Sie wächst in der Nähe von Apfel- und Kirschbäumen, ist aber auch in der Nähe von Nadelbäumen zu finden.
Gibt es verschiedene Sorten?
Es gibt viele ähnliche Arten, die sich nur in Nuancen unterscheiden. Die Weißen Pfifferlinge sind einander sehr ähnlich. Der Hauptunterschied zu den Pilzsammlern besteht darin, dass der Weißpfifferling einem großen Pfifferling ähnelt, nur eben weiß ist und nach Mehl und Gurke riecht.
Pilze sind eine köstliche Speise, ein perfekter Fleischersatz und ein hervorragendes Heilmittel. Um sie zu sammeln, braucht man jedoch Erfahrung im Pilzesammeln oder sollte zumindest mit Experten auf Pilzsuche gehen. Alle Funde sollten sorgfältig untersucht und verdächtige Exemplare separat aufbewahrt werden. Noch besser: Pilze selbst anbauen, um eine stetige Ernte zu sichern!







