Neben dem angenehmen Geschmack und dem ansprechenden Aussehen, Pfifferling Sie ist bekannt für ihre Haltbarkeit. Sie wird fast nie von Würmern befallen. Sie bleibt unter allen Wetterbedingungen unversehrt. Erfahren Sie in diesem Artikel mehr über diese einzigartige Eigenschaft der Pfifferlinge.
Warum werden Pfifferlinge nicht von Würmern befallen?
Dieser gelbe Pilz, der in der zweiten Junihälfte im Wald erscheint, zeichnet sich durch eine einzigartige chemische Zusammensetzung aus. Er ist reich an vielen gesundheitsfördernden Substanzen:
- Aminosäuren;
- Vitamine (A, C, E, B1, B2, B3, D);
- Mineralien (Zink, Kalium, Mangan, Eisen);
- Ergosterol, das die Reinigung und normale Funktion der Leber gewährleistet;
- Trametonolinsäure, die das Hepatitisvirus unterdrückt;
- natürliche Antibiotika.
Dank ihnen besitzt die Pfifferling viele heilende Eigenschaften: Sie wirkt stärkend, regenerierend, bakterizid und antiviral.
Die reichhaltige chemische Zusammensetzung verleiht Pfifferlingen eine so einzigartige Eigenschaft wie die Resistenz gegen Verderb:
- Sie faulen nicht an der Wurzel;
- keine Würmer bekommen;
- Nicht durch die Hitze austrocknen;
- Verderben auch während des Transports nicht, selbst in geschlossenen Behältern.
Das Vorhandensein der folgenden beiden Substanzen in seiner Zusammensetzung gewährleistet den Schutz der Pfifferlinge vor Schäden durch Schädlingslarven:
- Chinomannosen (oder Chitinmannosen);
- Beta-Glucan.
Chinomannose spielt eine Schlüsselrolle beim Schutz des Pilzes vor Würmern. Dringt sie in den Körper des wirbellosen Schädlings ein, lähmt sie dessen Nervenzentren. Im Fruchtkörper des Pfifferlings kann der Parasit nicht überleben. Diese Bedingungen sind auch für die Eier des Parasiten schädlich.
Diese Substanz ist instabil. Sie zersetzt sich unter folgenden Bedingungen:
- Erwärmung über +50⁰°C;
- Kontakt mit Salz oder Säure.
Beta-Glucan ist der zweite antiparasitäre Bestandteil des Pfifferlings. Es ist im Fruchtkörper enthalten und aktiviert das Immunsystem des Pilzes. Die daraus resultierende Produktion großer Mengen weißer Blutkörperchen zerstört die Würmer sowie jegliche fremde Proteinstrukturen.
Warum findet man manchmal Pfifferlinge, die von Insekten befallen sind?
Es ist äußerst selten, diesen Pilz im Wald durch Insekten beschädigt zu finden. In seltenen Fällen wird er von Würmern befallen. Bei solchen Pfifferlingen ist der Stiel oder der mittlere Teil des Hutes beschädigt. Zu den Ursachen für Wurmbefall zählen:
- niedriger Chitin-Mannose-Gehalt;
- geschwächte Immunität;
- heißes Wetter.
Pfifferlinge werden von Schädlingen wie dem Schwarzen Käfer (dessen Larven) und Drahtwürmern befallen. Diese Insekten bohren charakteristische Gänge in das Fruchtfleisch der Pilze. Sie sind gegen viele schädliche Einflüsse resistent. Auch gegen die lähmende Wirkung von Chinomannose sind diese Insekten immun. Sie sind zuverlässig durch eine Chitinhülle geschützt.
Dank ihrer Wurmresistenz sind diese roten Pilze bei Jägern beliebt und finden breite Anwendung in der Medizin. Chinomannose schützt nicht nur den Pfifferling, sondern auch den Fresser vor Parasiten.



Giftpilze können wurmstichig sein…