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Beschreibung des Pfifferlings: Merkmale des Pilzes, Wachstum und Sammeln

Der Weiße Pfifferling gilt in unseren Breitengraden als seltene Art, ist aber aufgrund seines hervorragenden Geschmacks bei Pilzsammlern sehr beliebt. Er ist auch unter dem Namen Cantharellus pallens oder Blasser Pfifferling bekannt. Diese Art gehört zur Familie der Pfifferlingsgewächse (Cantarellaceae) und zur Gattung Pfifferling.

Kurze Geschichte

Der tschechische Biologe Albert Pilat gilt als Entdecker des Weißen Pfifferlings. Er beschrieb den Pilz als eigenständige Art. Trotzdem wurde er später der Familie der Pfifferlinge zugeordnet.

Blasser Fuchs

Beschreibung

Der blasse Pfifferling gilt als schöner Speisepilz und zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • Hut. Sie hat eine trichterförmige Gestalt mit einem Durchmesser von 1 bis 8 cm. Die Ränder sind im jungen Stadium glatt, werden später aber wellig. Die Farbe ist weiß oder leicht gelblich-braun. Die Oberfläche weist Flecken auf, wodurch die Färbung ungleichmäßig ist.
    Die Besonderheit besteht darin, dass die Mitte der Kappe nach innen und nicht nach außen gewölbt ist.
  • Zellstoff. Der Pfifferling ist im Schnitt reinweiß, manche Exemplare weisen jedoch einen gelblichen Schimmer auf, und sein Fleisch ist fest. Unmittelbar nach dem Anschneiden verströmt er einen angenehmen Duft, und beim Hineinbeißen ist eine würzige Note wahrnehmbar.
    Drückt man auf das Fruchtfleisch, dunkelt es leicht nach.
  • Bein. Dieser Teil des weißen Pfifferlings ist recht dick (fast 1,5 cm), seine Länge variiert jedoch zwischen 2 und 15 cm. Die Größe hängt direkt vom Alter des Pilzes und den Wachstumsbedingungen ab (je günstiger die Wachstumsbedingungen, desto größer der Pfifferling). Die Farbe ist hellgelb, wird an der Schnittstelle weiß und behält ihre Farbe auch unter Druck bei.
    Der Stiel besteht aus zwei Hälften – einer oberen und einer unteren. Die obere Hälfte ist zylindrisch und keulenförmig, die untere kegelförmig und verjüngt sich nach unten. Der Stiel lässt sich nur schwer vom Hut trennen, da die Lamellen mit beiden Hälften verwachsen sind.
  • Sporenhaltige Schicht und Pulver. Das Hymenophor zeichnet sich durch seinen pseudolamellaren Typ und seine blassgelbe Färbung aus. Die Lamellen sind groß und hängen nach unten. Das Sporenpulver ist cremefarben bis goldgelb.

Wo wächst der blasse Pfifferling und wann kann man ihn sammeln?

Der Pfifferling bevorzugt Laubwälder, die jedoch stets von einer dichten Gras- oder Moosschicht bedeckt sind. Manchmal findet man ihn auch in flachem und bergigem Gelände. Seine Lieblingsbäume sind Kastanie, Kiefer und Buche. Nach starken Regenfällen trägt er reichlich Früchte.

Weitere Merkmale der Sammlung und des Wachstums:

  • Der optimale Zeitraum ist Juni-September;
  • Wachstumstyp – in Gruppen (sowohl kleinen als auch großen);
  • Pilzsammler finden sie meist in der Nähe von Flüssen und anderen Gewässern (wo die Bodenfeuchtigkeit höher ist);
  • Die Gegend ist extrem schattig, weiße Pfifferlinge findet man nicht in der Sonne;
  • Der beliebteste Strip in Russland ist der Mittlere Strip.
Kritische Bedingungen für die Ernte von Pfifferlingen
  • ✓ Für optimales Pilzwachstum sollte der Bodenfeuchtigkeitsgehalt mindestens 70 % betragen.
  • ✓ Die Lufttemperatur während der Sammelperiode sollte zwischen 15°C und 20°C schwanken.

Ähnliche Arten

Der blasse Pfifferling weist viele Ähnlichkeiten auf. Dies betrifft vor allem die Form des Pilzes, Unterschiede zeigen sich aber in seiner Farbe und anderen Merkmalen. Unter diesen ähnlichen Arten befinden sich sowohl essbare als auch giftige.

Name Beinhöhe (cm) Kappendurchmesser (cm) Waldtyp Fruchtzeit
Pfifferling-Keulenkopf 14-16 7-10 Blatt Frühsommer – Spätherbst
Amethyst Fuchs 7 8-10 Laubabwerfend, Nadelhölzer Bis Oktober
Buckelfuchs 4-6 4-6 Nadelholz, gemischt August - Frost
Trompetenpfifferling 6 4 Nadelholz, gemischt August - Oktober

Pfifferling-Keulenkopf

Dieser Speisepilz zeichnet sich durch seinen angenehmen Geschmack und sein Aroma aus. Die Fruchtkörperbildung dauert von Frühsommer bis Spätherbst. Er erreicht eine Höhe von 14–16 cm und einen Durchmesser von 7–10 cm. Er wächst ausschließlich in Gruppen, zusammen mit Pfifferlingen. Man findet ihn in Laubwäldern.

Pfifferling-Keulenkopf

Amethyst Fuchs

Diese essbare Pfifferlingart erreicht eine Höhe von bis zu 7 cm. Ihr Hut ist massiv – etwa 8–10 cm im Durchmesser. Die Früchte reifen bis Oktober, wachsen in Kolonien und können kreisförmige Gruppen bilden. Es gibt sowohl Laub- als auch Nadelbäume.

Amethyst-Fuchs

Buckelfuchs

Es handelt sich um einen kleinen Pilz, da sowohl die Stielhöhe als auch der Hutdurchmesser nicht mehr als 4–6 cm betragen. Er ist auch unter anderen Namen bekannt, darunter Warzen-Pfifferling und Konvexer Pfifferling. In seiner Form ähnelt er dem Weißen Pfifferling, hat aber einen deutlich gräulichen Belag.

Er wächst in Nadel- oder Mischwäldern und trägt von August bis zum ersten Frost Früchte. Er gilt als bedingt essbarer Pilz, daher ist es wichtig, die beiden nicht zu verwechseln.

Buckelfuchs

Trompetenpfifferling

Der bis zu 6 cm hohe und etwa 4 cm große Hutdurchmesser erreichende Speisepilz bevorzugt Nadel- und Mischwälder. Er ist ab August zu finden und fruchtet von Oktober bis August. Er wächst in großen Kolonien und niemals einzeln.

Trompetenpfifferling

Merkmal

Um zu entscheiden, ob man weiße Pfifferlinge ernten oder anbauen sollte, ist es wichtig, ihre Eigenschaften zu kennen. Dabei spielen bestimmte Kriterien eine Rolle, darunter Essbarkeit, Geschmack und Eigenschaften.

Bewertung der Essbarkeit und des Geschmacks

Der Pfifferling gilt als essbar (Kategorie II) und ist daher für den Menschen ungefährlich. Dies trifft jedoch nur zu, solange der Pilz nicht infiziert ist. Andernfalls beginnt er, wie jede andere Pilzart auch, giftige Substanzen freizusetzen.

Warnhinweise beim Sammeln von Pfifferlingen
  • × Vermeiden Sie das Sammeln von Pilzen in der Nähe von Industriegebieten und Autobahnen aufgrund der Gefahr der Giftstoffansammlung.
  • × Überreife Exemplare sollten nicht geerntet werden, da sie schädliche Substanzen enthalten können.

Pfifferlinge reichern mit zunehmendem Alter Giftstoffe aus der Umwelt an, insbesondere aus der Atmosphäre, wenn sie in der Nähe von Industriegebieten, Autobahnen und Mülldeponien wachsen. Sammeln Sie sie daher jung und an sicheren Orten.

Die helle Pfifferling hat einen ausgeprägten Pilzgeschmack und ein starkes Aroma. Sie eignet sich hervorragend für Suppen, Saucen und andere Gerichte.

Medizinische Eigenschaften, Nutzen und mögliche Schäden

Weiße Pfifferlinge werden nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch aufgrund ihrer heilenden Eigenschaften verwendet und sind daher in der Volksmedizin und Pharmazie beliebt. Der Pilz enthält hohe Mengen an Beta-Glucan und D-Mannose, wodurch die Wirkstoffe bis auf Zellebene in den Körper eindringen können.

Besonders hervorzuheben ist die Fähigkeit der Pfifferlinge, Eosinophile zu entwickeln, die Proteinhormone enthalten, welche Fremdproteine ​​auflösen. Daher haben weiße Pfifferlinge folgende Wirkungen auf den Körper:

  • Stärkung des Immunsystems;
  • Strahlungsunterdrückung;
  • Entfernung schädlicher Stoffe;
  • das Wachstum von Krebszellen stoppen;
  • Vernichtung von Helminthen;
  • Normalisierung des Blutdrucks;
  • Leberreinigung bei Hepatitis;
  • Senkung des Blutzuckerspiegels;
  • Stärkung der Wände der Blutgefäße und Wiederherstellung der normalen Blutzirkulation;
  • Verbesserung der Sehschärfe und der Schilddrüsenfunktion;
  • Unterdrückung von Erkältungsviren.

Blasse Pfifferlinge (weiße Pfifferlinge) (Cantharellus pallens)

Der Pilz gilt als Nahrungsmittel und fördert daher die Gewichtsabnahme.

Weißer Pfifferling wird in verschiedenen Formen verwendet:

  • Pulver. Daraus werden medizinische Aufgüsse zubereitet: 1 Esslöffel der Substanz auf 200 ml heißes Wasser. 30 Minuten ziehen lassen und 100 ml vor dem Frühstück trinken.
  • Alkoholtinktur. Es wird am häufigsten zur Behandlung von Würmern und anderen Parasiten eingesetzt. Lösen Sie 3 Esslöffel zerkleinerte, frisch gepflückte Pilze in 150 ml Alkohol auf. Nehmen Sie die Lösung dreimal täglich in mehreren Dosen ein.
  • Extrakt. Verwenden Sie granulierte Pfifferlinge aus der Apotheke. Nehmen Sie diese gemäß der Packungsbeilage ein.

Trotz seiner positiven Eigenschaften kann der blasse Pfifferling schädlich sein, jedoch nur bei Anwendung unter Berücksichtigung von Kontraindikationen:

  • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts;
  • individuelle Pilzunverträglichkeit – es kommt zu einer allergischen Reaktion;
  • Alter bis zu 8 Jahren;
  • Schwangerschaft und Stillzeit.

Kochfunktionen

Essbare Pilze sammelt man am besten nach starken Regenfällen – erstens gibt es dann viele, und zweitens enthalten sie dann die meisten Nährstoffe. Pfifferlinge müssen vor dem Verzehr unbedingt vorbereitet werden.

Primärverarbeitung

Vor der Zubereitung von Pilzen sollten Sie alle Verunreinigungen – klebrige Zweige, Blätter und Erde – entfernen. Wählen Sie dabei nur essbare Exemplare aus und entsorgen Sie alle, die Anzeichen von Beschädigung, Krankheit oder Schimmel aufweisen.

Was ist als Nächstes zu tun?

  1. Die Pilze in eine große Schüssel mit Wasser geben und etwa 15-20 Minuten einweichen lassen.
  2. Ersetzen Sie das Wasser durch frisches Wasser. Weichen Sie die Pilze weitere 10 Minuten ein. Falls die Pilze einen leichten bitteren Geschmack annehmen (dies ist möglich, da sie spezielle Substanzen enthalten, die Würmer und Insekten abwehren), lassen Sie sie in zwei weiteren Wasserbädern jeweils 30 Minuten ziehen.
  3. Spülen Sie jeden Pilz unter fließendem Wasser ab. Gehen Sie dabei vorsichtig vor, da die Haut und die Struktur des Pfifferlings recht empfindlich sind. Reinigen Sie die Lamellen unter dem Hut mit einer kleinen Bürste (eine Zahnbürste reicht aus).
  4. Untersuchen Sie die Pilze. Sollten Sie kleinere Schönheitsfehler feststellen, kratzen Sie diese mit der scharfen Seite eines Messers ab.
  5. Schneide das untere Ende des Beins ab.

Wie kocht man richtig?

Pfifferlinge sollten vor der Zubereitung von eingelegten, gesalzenen oder konservierten Pilzen vorgekocht werden. Dies ist beim Braten nicht notwendig, wird aber empfohlen, um einen bitteren Geschmack und wiederholtes Einweichen zu vermeiden.

Pfifferlinge kochen

Es gibt Kochregeln, die unbedingt befolgt werden müssen, da rohe Pilze nicht den gewünschten Geschmack haben und übergarte Pilze die Struktur zerstören, wodurch die Pfifferlinge in kleine Fragmente zerfallen:

  • Bei einem Durchmesser des Deckels von bis zu 5 cm sollte dieser etwa 5-6 Minuten auf dem Feuer bleiben, bevor er sofort in kochendes, bereits gesalzenes Wasser gegeben wird.
  • Bei einem Deckeldurchmesser von 5-10 cm ist es besser, ihn etwa 10 Minuten lang zu kochen.
Beim Kochen von Suppen oder Brühen die Pilze 10 Minuten vor Ende der Garzeit hinzufügen.

Einlegen

Eingelegte Pfifferlinge sind ein beliebtes Gericht unter Pilzsammlern. Zur Zubereitung benötigen Sie Folgendes:

  • Pilze;
  • Schwarze und Piment-Erbsen - 4-5 Erbsen pro Literglas;
  • Lorbeerblatt – 2 Stück;
  • Knoblauch – 1 Zehe;
  • Nelken und andere - nach Belieben und Geschmack;
  • Zucker, Salz - je 1 TL;
  • Essig (9%) – 1 EL.

So kocht man:

  1. Die Pilze in leicht gesalzenem Wasser vorkochen.
  2. Die Pfifferlinge in Gläser füllen und abwechselnd mit Gewürzen schichten.
  3. Zucker, Salz und Essig hinzufügen.
  4. Wasser zum Kochen bringen und die Gläser mit kochendem Wasser füllen.
  5. Die Deckel hochrollen.

Die Pilze sind in einem Monat vollständig mariniert.

Einfrieren und Trocknen

Gefrorene und getrocknete Champignons eignen sich hervorragend für Suppen, Soßen und Wokgerichte. Gefrorene Champignons sind 10 Monate haltbar, sofern sie nach dem Auftauen nicht wieder eingefroren werden. Getrocknete Champignons sind 6 Monate länger haltbar.

So friert man ein:

  1. Die Pilze in Salzwasser kochen.
  2. Lassen Sie das Wasser vollständig abtropfen. Sie können sie dann leicht mit den Händen ausdrücken.
  3. Legen Sie die Pfifferlinge auf ein Papier- oder Stofftuch, um eventuell verbliebene Feuchtigkeit zu entfernen.
  4. Verpacken Sie die Pilze in luftdichten Behältern. Plastikbehälter, Plastikbeutel und insbesondere Vakuumbeutel eignen sich. Portionieren Sie die Pilze.
  5. In den Gefrierschrank legen.

Gefrorene Pfifferlinge

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Pilze zu trocknen – draußen in der Sonne, in einem Belüftungsgerät oder im Backofen –, aber sie können nur roh verzehrt werden. Hobbyköche greifen meist auf die Backofenmethode zurück. So geht's richtig:

  1. Reinigen Sie die Pilze gründlich mit einer Bürste, aber waschen Sie sie nicht. Falls Sie sie doch waschen, lassen Sie sie anschließend auf einem Handtuch trocknen.
  2. In Stücke schneiden oder ganz lassen.
  3. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus oder verwenden Sie ein Drahtgitter.
  4. In beiden Fällen die Pfifferlinge in einer einzigen Schicht ausbreiten und in den Ofen geben.
  5. Stellen Sie das Gerät auf 50 Grad ein und lassen Sie die Tür einen Spalt offen, um die Trocknungszeit zu verkürzen.
  6. Etwa 2 Stunden köcheln lassen, dann die Temperatur auf 10-15 Grad Celsius senken. Weitere 60-80 Minuten köcheln lassen.
  7. Vollständig abkühlen lassen, dann in Gläsern oder Stoffbeuteln aufbewahren. Bei Bedarf sofort zu Pulver verarbeiten.

Braten

Damit die Pfifferlinge richtig schmecken, müssen sie sorgfältig zubereitet und frittiert werden. Hier ist, was Sie dafür benötigen:

  1. Waschen Sie die Pilze gründlich und trocknen Sie sie anschließend gut ab, indem Sie sie auf einem Handtuch auslegen, damit sie sich nicht berühren.
  2. Kleine Champignons halbieren, große Champignons vierteln.
  3. Gießen Sie Pflanzenöl oder Butter in eine Pfanne und erhitzen Sie es.
  4. Die Zwiebel in halbe Ringe schneiden und in die Pfanne geben.
  5. Nach 3 Minuten die Pfifferlinge hinzufügen. Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren etwa 5–8 Minuten braten.
  6. Mit Salz und Pfeffer würzen und weitere 2 Minuten braten.
Wenn Sie gebratene weiße Pfifferlinge in Sauerrahmsauce zubereiten möchten, geben Sie das fermentierte Milchprodukt hinzu und lassen Sie es 10 Minuten lang zugedeckt köcheln.

Gebratene Pfifferlinge

Einlegen

Pfifferlinge lassen sich auf zwei Arten salzen: heiß und kalt. Für die erste Methode gehen Sie wie folgt vor:

  1. Vorgekochte Pfifferlinge in ein Gefäß geben.
  2. Gewürze hinzufügen.
  3. Die Salzlake separat zubereiten: 2 Esslöffel Zucker und 3 Esslöffel Salz pro Liter kochendes Wasser.
  4. Die Pilze mit Salzlake bedecken und 2-4 Tage ziehen lassen.

Das Kaltsalzen umfasst folgende Schritte:

  1. Die gekochten Champignons mit den Stielen nach oben in ein beliebiges Gefäß geben.
  2. Jede Schicht mit Salz bestreuen.
  3. Fügen Sie beliebige Gewürze hinzu.
  4. Lege ein Gewicht darauf.
  5. Nach ein paar Stunden sollten die Pilze anfangen, Saft abzugeben. Falls nicht alle Pilze bedeckt sind, etwas kaltes Wasser hinzufügen.
  6. Lassen Sie es 20-30 Tage lang so.

Einmachen für den Winter

Eingemacht für den Winter bleiben Pfifferlinge knackig und zart. Zutaten für ein 2-Liter-Glas:

  • weiße Pfifferlinge – etwa 3 kg;
  • Salz – 50 g;
  • Zucker – etwa 100 g;
  • Essig – 50-60 ml;
  • Nelken und Pfefferkörner – je 5 Stück

Konservierungsprozess:

  1. Die Pilze kochen, mit kochendem Wasser abspülen und abtropfen lassen.
  2. Zucker, Salz und Gewürze zur Pilzbrühe geben. 5-7 Minuten kochen lassen.
  3. Essig dazugeben und weitere 4-5 Minuten köcheln lassen.
  4. Die Pfifferlinge in ein Glas geben.
  5. Übergießen Sie die kochende Salzlake darüber.
  6. Mit Metalldeckeln verschließen.

Im Winter vor dem Servieren gehackte Zwiebeln und etwas Pflanzenöl hinzufügen.

Pfifferlinge einkochen

Welche Gewürze passen am besten zu diesen Pilzen?

Helle Pfifferlinge vertragen nicht viele Gewürze, da sonst ihr charakteristischer Pilzgeschmack und -duft verloren gehen. Bei der Zubereitung können Sie Folgendes verwenden:

  • schwarze und Pimentpfefferkörner;
  • getrocknete Nelken;
  • Lorbeerblatt;
  • Koriander;
  • Grünes Gemüse – Basilikum, Dill, Petersilie;
  • Gemüse – Zwiebeln und Karotten.

Kann man es selbst anbauen und wie geht das?

Blasspfifferlinge lassen sich, wie andere Mitglieder dieser Familie, leicht im Garten anbauen. Um optimale Bedingungen zu schaffen, sät man sie am besten unter Bäumen aus, aber ein normales Gewächshaus ist ebenfalls geeignet.

Methoden

Zur Vermehrung werden zwei Arten von Pflanzmaterial verwendet:

  • Myzel. Man kann es üblicherweise in Fachgeschäften kaufen, aber man kann es auch selbst sammeln. Dazu gräbt man das Myzel zusammen mit der Erde im Wald aus.
  • Streitigkeiten. Eine weitere gute Möglichkeit. Um Sporen zu gewinnen, wählt man einfach große Exemplare aus, zerdrückt sie und weicht sie in Wasser ein. Das Fruchtfleisch dient dann als Pflanzmaterial.

Zunehmende Nuancen

Erwarten Sie keine Ernte in ein oder zwei Monaten, da die vollständige Bewurzelung, Anpassung und Entwicklung mindestens 10–12 Monate benötigen. Um Probleme beim Anbau zu vermeiden, beachten Sie Folgendes:

  • Verwenden Sie unbedingt Blätter von dem Baum, unter dem das Pflanzmaterial gesammelt wurde;
  • Die optimale Methode für Anfänger ist die Vermehrung durch Myzel.
  • Dem Pflanzloch wird stets Erde hinzugefügt, die unter dem Baum entnommen wurde, wo sich das Myzel befand. Das Mischungsverhältnis mit normaler Erde beträgt 1:1.
  • Die Pflege von Pfifferlingen erfordert häufiges Gießen, da sich der Pilz ohne hohe Luftfeuchtigkeit nicht entwickelt – einmal pro Woche gießen und darauf achten, dass sich keine trockene Kruste auf der Oberfläche des Erdgemisches bildet;
  • Vergessen Sie nicht, leichtes Unkraut zu jäten.
Bodenvorbereitungsplan für den Anbau von blassem Pfifferling
  1. Sammeln Sie Erde unter Bäumen, wo Pfifferlinge natürlicherweise wachsen, um sie als Substrat zu verwenden.
  2. Um optimale Bedingungen zu schaffen, mischen Sie die gesammelte Erde mit Rasenerde im Verhältnis 1:1.
  3. Für optimales Myzelwachstum sollte der pH-Wert des Bodens zwischen 5,5 und 6,5 liegen.

Blasser Fuchs

Bedingungen

Die beste Wachstumsmöglichkeit bietet die Anpflanzung unter einem Baum anstatt im Gewächshaus. Während das Myzel wächst, bildet es Mykorrhiza, die aktiv mit dem Wurzelsystem des Baumes interagiert und so eine optimale Nährstoffversorgung gewährleistet.

Falls im Gartengrundstück keine notwendigen Bäume vorhanden sind, sollte ein Gewächshaus verwendet werden, wobei gleichzeitig günstige Bedingungen für Pilze geschaffen werden müssen:

  • Luftfeuchtigkeit – etwa 90 %;
  • Die optimale Temperatur liegt bei 21-24 Grad.
  • Vorhandensein von Schatten, Abwesenheit von Sonnenlicht;
  • Das beste Substrat für ein Gewächshaus ist Rasenerde, die zur Hälfte mit Erde aus dem Myzel vermischt wird;
  • Mit einer Mulchschicht aus Laub und Moos abdecken.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Blasse Pfifferlinge lassen sich am besten mit Myzel züchten. Es ist ganz einfach; folgen Sie einfach dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Sammeln Sie das Pflanzmaterial. Schneiden Sie dazu im März oder August die obersten 15–16 cm der Erde vom Myzel ab. Dies kann mit einem Spaten erfolgen. Die Fläche sollte unkrautfrei sein und viele alte Blätter aufweisen.
    Wählen Sie Myzel mit einer Größe von 20 bis 30 cm.
  2. Behandeln Sie das Myzel, um die Qualität des Pflanzmaterials zu verbessern. Geben Sie dazu die Erdmischung mit dem Myzel in ein weites Gefäß (alternativ können Sie einen Stoffsack oder Jutesack verwenden). Decken Sie es mit einem beliebigen Gewebe ab. Lassen Sie es 7 bis 12 Monate in diesem Zustand.
    Dies ist notwendig, um pathogene Mikroorganismen zu zerstören und das Wurzelsystem des Myzels zu stärken.
  3. Säen Sie das Myzel aus. Machen Sie Löcher von etwa 25-30 cm Tiefe und 12-15 cm Durchmesser unter einem Baum oder in einem Gewächshaus.
  4. Das gesammelte Myzel daraufgeben und 1 Liter abgestandenes, vorzugsweise Regenwasser darüber gießen.
  5. Bedecken Sie die Oberfläche mit Moos oder Blättern.

Weitere Informationen zum Anbau von Pfifferlingsfruchtkörpern finden Sie im folgenden Video:

Interessante Fakten

Die hellen Pfifferlinge weisen unterschiedliche Eigenschaften auf, aber es gibt auch Nuancen, die für viele von Interesse sind:

  • diese Pilze nie enthalten keine WürmerDer Grund dafür sind Chinomannosen (Substanzen, die Helminthen zerstören);
  • Weiße Pfifferlinge enthalten viele antibakterielle Substanzen;
  • In Frankreich und anderen europäischen Ländern galt der Pilz als ein Produkt, das nur dem Adel vorbehalten war;
  • In Skandinavien wurde Pfifferling zur Steigerung der Libido verwendet;
  • Die Kategorie „Essbarkeit“ erlaubt den Verzehr im Rohzustand;
  • Hinsichtlich ihres Nährwertes sind Pfifferlinge mit Fleisch vergleichbar, ihr Kaloriengehalt ist jedoch sehr gering;
  • Diese Sorte wird am häufigsten zur Herstellung von Arzneimitteln in China verwendet.

Der weiße oder helle Pfifferling gehört zu den essbaren Pilzen, ist aber in Russland selten, was seinen Anbau zu einem lukrativen Geschäft macht (eine Marktlücke). Der Anbau dieser Pilze ist recht einfach; wichtig ist Geduld bis zur ersten Ernte.

Häufig gestellte Fragen

Wie kann man die weiße Pfifferling von ihren giftigen Doppelgängern unterscheiden?

Ist es möglich, diesen Pilz künstlich zu züchten?

Welche Bäume eignen sich am besten als Begleitbäume für die Pflanzung im Garten?

Wie reinigt man vor dem Kochen richtig?

Warum verdunkelt sich die Haut bei Druck?

Welche Gerichte bringen den besten Geschmack zur Geltung?

Wie lange können frische Champignons nach dem Pflücken gelagert werden?

Besteht die Gefahr, sie mit einer falschen Pfifferling zu verwechseln?

Welche Regionen Russlands bieten die besten Voraussetzungen für die Ernte?

Welche Bodenart ist optimal?

Kann man es einfrieren, ohne dass es an Geschmack verliert?

Warum wachsen Pilze in Gruppen?

Welche Insekten schädigen diese Art am häufigsten?

Wie kann man einen alten von einem jungen Pilz unterscheiden?

Kann ich es im Trockner trocknen?

Kommentare: 1
13. November 2022

Ich habe schon Erfahrung mit dem Anbau von Pilzen zu Hause… Ich liebe weiße Pfifferlinge – sie sind so zart und haben einen wirklich pilzartigen Geschmack. Vielen Dank für die Anbautipps, die werde ich auf jeden Fall nutzen!

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