Herbstpilze sind die köstlichsten. Sie eignen sich hervorragend zum Braten und Einlegen und lassen sich wunderbar marinieren und trocknen. Jeder Pilzsammler sollte wissen, welche Pilze in Russland traditionell im Herbst gesammelt werden und welche besonderen Eigenschaften sie haben.
| Name | Erntezeit | Waldtyp | Kappendurchmesser (cm) |
|---|---|---|---|
| Hallimasch | August-September | Laubabwerfend, Nadelhölzer | bis zu 10 |
| Nass | September | Nadel- und Laubbäume | 8-12 |
| Weißer Champignon | September | Laubabwerfend, Nadelhölzer | bis zu 30 |
| Schmetterlinge | September-Oktober | Nadelbäume | 5-15 |
| Schwarzer Milchpilz | Frühherbst | gemischt, Nadelwald | 10-20 |
| Pfifferlinge | September-Oktober | Laubabwerfend, Nadelhölzer | 5-10 |
| Reihen | September | Laubabwerfend, Nadelhölzer | bis zu 15 |
| Milchpilze | September | Laubabwerfend, Nadelhölzer | 10-20 |
| Pfifferlinge | September | Nadelbäume | bis zu 20 |
| Steinpilze | September | Laubabwerfend | bis zu 10 |
| Russula | September | Laubabwerfend, Nadelhölzer | bis zu 20 |
| Regenschirme | Juli-September | Laubabwerfend, Nadelhölzer | bis zu 12 |
| Ziegen | September | Nadel- und Laubbäume | 5-10 |
| Redner | September | Laubabwerfend, Nadelhölzer | 5-10 |
| Austernpilze | Ende September | Laubabwerfend | 5-15 |
| Samtröhrling | September | Laubabwerfend | 5-10 |
| Waldchampignon | September | Laubabwerfend | 5-15 |
| Hygrophorus | September | Nadelbäume | 5-10 |
| Haarige, schuppige Kappe | September | Laubabwerfend | 6-10 |
| Weißer Trüffel | September | Laubabwerfend | 5-10 |
| Grifola crispa | September-Oktober | Laubabwerfend | 10-20 |
| Caesars Fliegenpilz | September | Laubabwerfend, Nadelhölzer | 8-20 |
| Spinnennetz | September | Laubabwerfend | 5-10 |
| Lack | September | Laubabwerfend | 5-10 |
| Golovach | September | Laubabwerfend | bis zu 45 |
| Schwiegermutterzunge | September | Laubabwerfend | 10-20 |
Hallimasch
Von Ende August bis Anfang September findet man Hallimasch in Zentralrussland, insbesondere in der Region Moskau. Dieser nahrhafte Pilz eignet sich zum Braten, Schmoren und Einlegen. Der Hut ist hellbraun, manchmal mit einem grünlichen Schimmer. Der Stiel ist hoch und das Fleisch weiß und duftet angenehm.
Hallimasch ist im September zu finden:
- im Wald am Waldrand, in der Nähe von Bäumen, zum Beispiel Eichen, Kiefern;
- auf Baumstümpfen und in deren Nähe;
- in ganz Russland verbreitet.
Der Hut kann einen Durchmesser von bis zu 10 cm erreichen. Hallimasch wächst in Gruppen auf den Stümpfen verschiedener Bäume. Man findet ihn nicht nur an trockenen Standorten, sondern auch in sumpfigen Gebieten.
- ✓ Das Vorhandensein einer röhrenförmigen Schicht unter dem Hut von Steinpilzen und Birkenröhrlingen.
- ✓ Fehlen eines Rings am Stiel der Russula.
- ✓ Beim Anschneiden tritt bestimmter milchiger Saft in Milchpilzen aus.
Es ist sehr wichtig, Hallimasch nicht mit falschen Champignons zu verwechseln.
Nass
Ein goldroter Pilz auf hohem Stiel. Er erscheint im September mit den ersten Herbstregen im Wald. Der Hutdurchmesser kann 8–12 cm erreichen und zeichnet sich durch seine glänzende Oberfläche aus. Es gibt auch vollständig braune Exemplare. nassesowie violette Pilze.
Hervorragend zum Einlegen und Braten. Sein Geschmack erinnert an Butterpilze. Der schuppige Pilz wächst in Nadelwäldern und Laubwaldplantagen. Er bevorzugt kalkhaltige Böden und gedeiht in Zentralrussland sowie in den Wäldern des Kaukasus und der sibirischen Taiga.
Weißer Champignon
Der König der Pilze gilt als eine der wertvollsten Gaben des Herbstes. Er wächst unter Birken, Kiefern und anderen Bäumen. Er bevorzugt sowohl helle als auch schattige Waldplätze. Seine Farbe ist weißgrau oder braun, und sein Hut kann einen Durchmesser von bis zu 30 cm erreichen. Ein anderer Name für diesen Pilz ist Steinpilz.
Weißer Champignon am häufigsten im September anzutreffen:
- im Norden des Landes: in den Taigawäldern und sogar in der kalten Tundra des Fernen Ostens;
- im Tiefland und in Ebenen (in Bergregionen wachsen Steinpilze praktisch nicht).
Man findet auch Steinpilze mit violetter oder gelblicher Färbung. Der Steinpilz wächst in ganz Russland, ist aber im September nicht leicht zu finden. Er wächst bis Ende September/Anfang Oktober. Suchen Sie an Waldrändern und Lichtungen – mit etwas Glück entdecken Sie vielleicht dieses seltene Exemplar.
Schmetterlinge
Butterpilze gedeihen im September in Nadelwäldern. Man findet sie nicht nur unter Bäumen, sondern auch auf Lichtungen, offenen Strauchlichtungen und an Waldrändern. Sie wachsen in Gruppen. Da sie Feuchtigkeit bevorzugen, kann man nach starken Herbstregen eine reiche Ernte einfahren.
Butterpilze zeichnen sich durch ihre glänzenden, feuchten Hüte und ihre braune Farbe aus. Der Gemeine Butterpilz kann auf einer Seite zitronengelb sein. Der Blatt-Butterpilz ist rötlich.
Pilze kann man bis zum ersten Frost sammeln. Sie wachsen besonders kräftig im September und Oktober. Schmetterlingspilze sind in ganz Russland verbreitet.
Schwarzer Milchpilz
Der Schwarze Milchling erscheint ebenfalls im Frühherbst in Wäldern. Man findet ihn in Misch- und Nadelwäldern. Der Pilz bevorzugt feuchte, gut kompostierte Böden.
Beachten Sie, dass:
- Milchlinge sind schwarz und haben einen charakteristischen Hut, der dunkeloliv oder sogar ganz schwarz ist.
- Es ist besser, unter Bäumen (Birken, allen Laubbäumen) sowie an Baumstämmen zu suchen.
Milchlinge findet man auch auf Baumstümpfen, im Tiefland und in der Nähe von Sümpfen (aber weit entfernt von Gewässern). Sie wachsen in ganz Russland, insbesondere in Zentralrussland und der Region Moskau, in Sibirien, im Wolgagebiet und anderen Regionen.
Pfifferlinge
Vom Frühherbst bis zum Einbruch der kalten Jahreszeit findet man Pfifferlinge im Wald. Sie sind an ihrem roten Hut zu erkennen, der je nach Alter mal dunkler, mal heller wird. Da Pfifferlinge für Würmer unattraktiv sind, bleiben sie lange am Leben.
Sammelregeln im September:
- Achten Sie auf offene Flächen, Waldränder von Birken, Fichten und Kiefern sowie auf Hänge.
- Pfifferlinge wachsen nie einzeln. Wenn Sie einen finden, suchen Sie in der Umgebung nach weiteren. Es können 10 bis 20 oder mehr sein.
Pilze eignen sich hervorragend zum Kochen, Einmachen und Einfrieren. Pfifferlingsgerichte werden in den gehobensten Restaurants serviert.
Reihen
Ein Herbstpilz, der gerne in Streifen und Reihen wächst. Er zeichnet sich durch einen breiten, hellen Hut und einen relativ langen Stiel aus. Der Pilz kann einen Durchmesser von bis zu 15 cm erreichen. Reihen Es gibt sie in Weiß und Grau. Mattfarbene Pilze werden oft als „Mäusepilze“ bezeichnet.
Die Reihen befinden sich im September:
- In ganz Russland, insbesondere in der europäischen Zone.
- Unter Bäumen, an Waldrändern und in Niederungen.
Gekocht schmecken sie leicht bitter, daher weicht man sie am besten mehrere Tage ein. Neben der Herbst-Eberesche gibt es auch die Mai-Eberesche, die meist runzeliger ist. Dieser Pilz lässt sich leicht braten und hat einen angenehmen Geschmack. Die Garzeit beträgt mindestens 20 Minuten.
Es gibt auch falsche Ebereschenpilze, seien Sie also vorsichtig. Diese Pilze haben einen erdigen, unangenehmen Geruch und einen grauen Stiel. Die Haut lässt sich nicht vom Hut lösen.
Milchpilze
Neben den schwarzen Milchlingen gibt es im September auch andere Pilzarten dieser Art, allerdings in anderen Farben. So findet man beispielsweise weiße, gelbe, pfefferfarbene und weitere Sorten. Sie alle tauchen im Hochsommer auf, sind aber im September, mit dem Einsetzen der anhaltenden Regenfälle, besonders häufig.
Milchpilze findet man hier:
- in der Region Moskau, in den zentralen Regionen der Russischen Föderation;
- in der Region Kaliningrad;
- in den nördlichen Regionen.
Milchpilze eignen sich besser zum Einlegen als zum Kochen oder Braten. Sie ergeben auch hervorragende Suppen und andere Gerichte. Der Hut des Pilzes zeichnet sich durch eine gerippte Unterseite aus. Traditionell werden Milchpilze vor der Zubereitung eingeweicht, um einen Teil ihrer Bitterstoffe zu entfernen.
Pfifferlinge
Safran-Reizker werden oft mit Pfifferlingen verwechselt, sind aber eine ganz andere Art. Sie zeichnen sich durch einen großen Hut mit bis zu 20 cm Durchmesser und eine leuchtend rote Farbe aus. Man findet sie im September in Tannenwäldern und anderen Nadelwäldern vom westlichen Ural bis nach Nordeuropa.
Am häufigsten findet man Safranmilchkapseln:
- in den Regionen Moskau, Saratow und Samara;
- in der Region Woronesch, in Transbaikalien;
- im Norden der Russischen Föderation.
Safran-Reizker bevorzugen junge Wälder, auch Mischwälder. Sie wachsen unter Bäumen, am häufigsten unter Zeder, Tanne, Fichte und Birke. Sie bevorzugen lichte Waldränder und Lichtungen, sind aber auch in Gräben und Niederungen anzutreffen.
Steinpilze
Ein weiteres Geschenk der Natur im September ist der Birkenröhrling mit seinem weißen oder braunen Hut. Er wächst vorwiegend in Laub- und Mischwäldern in ganz Russland, unter Birken und anderen Bäumen. Charakteristisch für ihn ist seine glatte, hellgelbe bis dunkelbraune Oberfläche.
Kollektionsmerkmale:
- Pilzsammler finden Birkenröhrlinge am häufigsten direkt an den Wurzeln.
- Der Pilz bevorzugt feuchte Böden und lichte Standorte in Hainbuchenwäldern.
- Halten Sie Ausschau nach Birken- und anderen Laubwäldern. In solchen Gebieten kann der Pilz in kleinen Gruppen wachsen.
Russula
Täublinge erscheinen im September vorwiegend an Waldrändern und anderen offenen Flächen. Sie wachsen auch entlang von Autobahnen sowie in Schluchten und Niederungen. Sie gedeihen auf Nadel- und Laubbäumen in ganz Russland.
Der Hut kann rötlich und braun, schmutziggrau oder in anderen sumpfigen Farben erscheinen. Der Stiel des Täublings kann sehr lang werden (bis zu 12 cm), und der Hut kann groß werden (bis zu 20 cm Durchmesser).
Regenschirme
Der Schirmpilz hat einen wunderschönen grauen Hut, der an einen Strandstuhl erinnert. Er wächst von Juli bis September in Zentralrussland und bleibt bis zum ersten Frost erhalten. Er wird in Suppen, Soßen und anderen köstlichen Gerichten verwendet.
Beachten Sie, dass:
- Regenschirme wachsen in Gruppen.
- Ihr Hauptlebensraum sind helle Wiesen und andere trockene Gebiete des Waldes.
- Es gibt auch reinweiße Exemplare an dünnen Stängeln. Man kann sie auf den Wiesen und Feldern Russlands beobachten.
Die Kappen können Risse und eingerollte Ränder aufweisen. Der Durchmesser der Kappe kann bis zu 12 cm erreichen. Es gibt auch giftige Exemplare, die dem Knollenblätterpilz ähneln.
Ziegen
Koslyaki-Pilze wachsen in Nadel- und Laubwäldern in verschiedenen Regionen Russlands. Sie sind formschön und sehen in Dosen besonders appetitlich aus. Sie sind klein und hellbraun. Die Innenseite ihres Hutes ähnelt einem Sieb, daher auch der Name Siebpilz.
Der Stiel des Pilzes kann bis zu 10 cm lang werden. In Bodennähe sind die Pilze meist leuchtend gelb. Im Frühherbst findet man sie im Nordkaukasus und anderen nördlichen Regionen Russlands.
Redner
Dieser Pilz wird aufgrund seines charakteristischen Aromas auch Duftpilz genannt. Im September findet man ihn in Laub-, Misch- und Nadelwäldern.
Sie können den Sprecher finden:
- in Sibirien;
- im europäischen Teil Russlands.
Der Hut des Pilzes ist hellbraun und trichterförmig. Er eignet sich für jede Küche. Es empfiehlt sich jedoch, den Pilz vorher gründlich einzuweichen. Das Fleisch schmeckt nach dem Kochen leicht süßlich.
Der Hutdurchmesser erreicht 5–10 cm. Es gibt auch rote, trichterförmige, keulenförmige und andere Pilzarten. Einige von ihnen sind giftig (zum Beispiel der Blassrote Knollenblätterpilz).
Austernpilze
Diese Pilze wachsen auf Bäumen mit beschädigter Rinde sowie auf Baumstümpfen. Sie sind schwer mit anderen zu verwechseln, da AusternpilzeUnter künstlichen Bedingungen gezüchtet, werden sie häufig in Supermärkten und auf Märkten verkauft.
Der Austernseitling wächst niedrig und ist grau bis dunkelgrau. Junge Exemplare findet man oft direkt am Stammfuß von Bäumen. Manchmal können Pilzsammler bis zu 5–7 kg frische Pilze von einem einzigen Baumstumpf ernten. Die Pilzsaison beginnt Ende September.
Samtröhrling
Ein brauner Pilz mit einem ungewöhnlichen Hut, der wie mit Wachs überzogen aussieht. Er wächst an einem langen Stiel in Laubwäldern im europäischen Teil Russlands.
Im September können Sie das Schwungrad finden:
- in kleinen Gruppen;
- in Nadelwäldern, zum Beispiel unter Kiefern.
Der Steinpilz liebt Moos und kann daher bis zum ersten Frost geerntet werden. Er gedeiht gut an warmen Standorten, bevorzugt aber generell warmes Wetter und Regionen im mittleren und südlichen Teil des Landes.
Waldchampignon
Ihr Aussehen unterscheidet sich deutlich von im Handel erhältlichen Champignons. Der Hut kann breiter, der Stiel länger sein, und die Farbe kann mitunter sehr dunkel werden. Champignons wachsen besonders gern in Humus, in der Nähe von Baumwurzeln. In diesem Fall weisen sie an der Unterseite eine leicht rosa Färbung auf.
Wenn in der Nähe Weidevieh grast und der Boden gut gedüngt ist, kann man dort mit etwas Glück vereinzelt Pilze finden. Die Ernte ist bereits im September möglich, manchmal sogar früher, wenn der August besonders regnerisch war.
Hygrophorus
Dieser Pilz kommt weder in der Moskauer Region noch in anderen zentralen Regionen Russlands vor. Er bevorzugt Bergpfade, mäßige Luftfeuchtigkeit und reichlich Kiefernnadeln als Humus. Er wächst in Mischwäldern des Kaukasus und des Urals, bevorzugt unter Eichen und Buchen.
Ein niedrig wachsender Pilz mit rundem Hut. Er ist grau und hat eine glatte, glänzende Oberfläche. Hygrophorus bevorzugt die Nähe von warmem Moos. Im Schutz einer Gruppe von Hygrophorus-Arten gedeiht er bis in den Winter hinein. Der Pilz hat ein saftiges, fleischiges Fleisch und eignet sich hervorragend zum Braten.
Haarige, schuppige Kappe
Ein ungewöhnlicher Pilz, der auf feuchten Bäumen, Baumstümpfen und Totholz gedeiht. Er bevorzugt das mäßig feuchte und kühle Klima Zentralrusslands.
Der Hut ist gelbbraun, 6–10 cm im Durchmesser und hat eine glatte, glänzende Oberfläche. Der Pilz ist sehr nahrhaft. Die Suche nach dem Schuppenhut beginnt im Sommer, die größte Ernte wird jedoch im September erzielt.
Weißer Trüffel
Diese in Russland seltene Art kommt im Allgemeinen nur im europäischen Teil des Landes vor (Moskaugebiet, Leningrader Gebiet usw.). Trüffel auch zhirushka genannt (wegen seiner Dichte) und auch polnisch.
Sie wächst unter der Erde. Nur ein wahrer Profi kann sie finden. Sie ist eine einzigartige Delikatesse, die von Köchen auf der ganzen Welt geschätzt wird.
Grifola crispa
Aufgrund seines ungewöhnlichen, büschelförmigen Wuchses trägt der Grifola den Beinamen „Kräuselpilz“. Dieser graue, ungewöhnliche Pilz ist in Laubwäldern, beispielsweise unter Eichen oder Ahornbäumen, zu finden. Er wächst im September und Oktober. Der Hut ist flach und hängt kaskadenförmig über den Stiel.
Dieses Wunder findet man in der Kaluga-Region und im Nordkaukasus. Es wächst aus dem Boden, in der Nähe von Wurzeln, auf Baumstümpfen und Stämmen.
Caesars Fliegenpilz
Trotz seines Namens ist der Pilz durchaus essbar. Man findet ihn im September in Laub- und Nadelwäldern, auf offenen Flächen und im Tiefland. Er wächst unter Birken, Eichen und anderen Bäumen.
Schilder:
- Durchschnittliche Größe von 8 bis 20 cm.
- Er hat einen hellbraunen, runden Hut und hat nichts mit dem Fliegenpilz gemeinsam.
Der Pilz besitzt einen gelblichen, gerippten Rand unterhalb des Hutes. Er kommt auf der Krim und in anderen trockenen, südlichen Regionen vor. Auch in Primorje kann er anzutreffen sein. Es handelt sich um einen nordöstlichen Pilz mit rötlichem Hut.
Spinnennetz
Der Spinnweben-Milchling hat eine hellbraune Kappe und einen langen, leuchtend weißen Stiel. Er ist recht selten und in einem typischen Wald nur schwer zu finden. Es gibt auch violette Spinnweben-Milchlinge. Diese findet man im September in Laubwäldern. Der Spinnweben-Milchling wächst bevorzugt in der Nähe von Sumpfgebieten.
Man findet sie in Gruppen von 20–30 Stück. Sie eignen sich hervorragend zum Braten oder Einmachen. Sie wachsen in ganz Eurasien, auch in Russland.
Lack
Im Norden findet man den Lackpilz mit einem braunen Hut, dessen Ränder gebogen oder trichterförmig sind. Der Stiel ist lang – bis zu 14 cm. Der Hut ist deutlich kleiner, wird aber hauptsächlich verzehrt. Der Pilz wächst vom Sommer an, die größte Ernte erfolgt jedoch im Frühherbst.
Man findet ihn unter Bäumen, in Moos- und Kiefernnadelbetten. Auch leuchtend violette, glasierte Pilze, die ebenfalls als essbar gelten, kommen dort vor.
Golovach
Der Stäubling gedeiht nicht nur in Forstplantagen, sondern auch auf Wiesen und Feldern. Offene, windige Standorte sind genau das, was der Pilz für gutes Wachstum benötigt. Seine Vorliebe für regnerisches Wetter hat ihm einen zweiten Namen eingebracht – Stäubling.
Im September findet man sie in gemäßigten Regionen wie Zentralrussland. Sie hat einen schneeweißen, sehr großen Hut (bis zu 45 cm Durchmesser). Sie eignet sich für alle kulinarischen Zwecke, da sie viel essbares Fruchtfleisch enthält.
Schwiegermutterzunge
Ein dunkelroter Pilz mit großem, zerfetztem Hut. Er wächst von Mitte September bis zum Einsetzen der kältesten Witterung unter Bäumen. Er ist schnell gar und reich an Nährstoffen. In Zentralrussland gilt er als einer der wertvollsten Herbstpilze.
Man kann auf die „Schwiegermutterzunge“ stoßen:
- unter der Eiche sowie direkt auf dem Stamm;
- in dunklen Ecken, in Baumkronen, im Humus am Boden.
Herbstpilze sind ein gesundes und nahrhaftes Lebensmittel. Sie wachsen nicht nur in Wäldern, sondern auch an Waldrändern, Hängen, in Forstplantagen und an anderen Orten. Im September kann man bereits Anfang des Monats mit dem Pilzesammeln beginnen. Es empfiehlt sich, wertvolle Sorten wie Steinpilze, Butterpilze, Hallimasch und viele andere zu sammeln.

























