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Wie vermehrt man Zamioculcas zu Hause?

Zamioculcas ist eine immergrüne, krautige Pflanze, die sich sowohl vegetativ als auch generativ vermehren lässt. Jede Methode hat ihre eigenen Merkmale, Vorteile und Nachteile. Um eine erfolgreiche Bewurzelung zu gewährleisten, ist es wichtig, sich mit den Eigenschaften der Pflanze und ihrer Vorbereitung vertraut zu machen.

Pflanzenmerkmale

Dollar Tree Zamioculcas, auch unter dem Trivialnamen Zamioculcas bekannt, gehört zur Familie der Aronstabgewächse (Araceae) und ist eine Sukkulente. Sie unterscheidet sich von anderen ähnlichen Pflanzen durch ihren einzigartigen Aufbau: Zamioculcas besitzt weder Triebe noch einen Hauptstamm, da die zusammengesetzten Blätter direkt aus einer knollenartigen Wurzel wachsen. Diese bestehen aus zahlreichen, federartigen Blättern.

Die Knollen bilden wiederum Wurzelausläufer, die wie Würmer aussehen, die sich auf der Oberfläche des Topfes einnisten. Diese Struktur ermöglicht es der Pflanze, sich auf vielfältige Weise zu vermehren.

Zamioculcas

Der Geldbaum blüht äußerst selten und nur bei optimaler Pflege. Die Pflanze muss mindestens 7–8 Jahre alt sein, um zu blühen. Der Pflanzensaft ist giftig, daher ist es wichtig, beim Vermehren Gummihandschuhe zu tragen.

Unter welchen Bedingungen pflanzt sich Zamioculcas fort?

Für eine erfolgreiche Vermehrung müssen bestimmte Anforderungen erfüllt werden – die Jahreszeit, die Lichtintensität, die Temperatur usw. Auch die Wahl des richtigen Substrats und Topfes ist wichtig.

Zeit

Um eine schnelle Bewurzelung der Zamioculcas zu gewährleisten, sollte diese Maßnahme am besten während der Wachstumsphase, insbesondere im Mai und Juni, durchgeführt werden. Bis die Pflanze in die Winterruhe eintritt, ist sie bereits ausgebildet und kann sich im Frühjahr rasch vermehren.

Luftfeuchtigkeit, Beleuchtung und Temperatur

Zamioculcas bevorzugt trockene Luft, daher ist eine künstliche Erhöhung der Luftfeuchtigkeit im Raum nicht empfehlenswert. Die optimale Temperatur für die Wurzelbildung und Entwicklung liegt zwischen 20 und 25 Grad Celsius. Da die Tageslichtdauer 10 bis 14 Stunden beträgt, kann eine zusätzliche Beleuchtung ratsam sein. Das Licht sollte diffus und weich sein.

Auswahl der Erde für Zimmerpflanzen

Die Erde für den Dollarbaum sollte locker, leicht und luft- sowie wasserdurchlässig sein. Daher eignen sich Mischungen für Sukkulenten oder Kakteen ideal. Wenn Sie Ihre eigene Erdmischung herstellen möchten, verwenden Sie gleiche Teile Laubkompost, Rasensoden, groben Flusssand und Torf.

Unabdingbar ist die Schaffung einer Drainageschicht (ca. 3 cm) aus kleinen Steinen, Blähton, Kieselsteinen, Perlit oder Vermiculit.

Der Boden sollte fruchtbar und pH-neutral sein. Daher wird vor dem Pflanzen ein mineralischer Dünger für Sukkulenten hinzugefügt.

Auswahl eines Blumentopfes

Plastikbecher eignen sich zur Anzucht, doch beim Umpflanzen der Jungpflanze an ihren endgültigen Standort ist ein breiter Topf wichtig. Idealerweise sollte sein Durchmesser 2–4 cm größer sein als der Wurzelballen. Falls der Topf keine Abflusslöcher hat, können Sie welche selbst bohren.

Bitte beachten Sie, dass das Wurzelsystem beim Wachsen einen erheblichen Druck auf den Topf ausübt. Ton ist daher das beste Material, um diesem Druck standzuhalten. Kunststoff- und Keramiktöpfe sind zwar auch geeignet, neigen aber eher zum Reißen (wenn sie nicht jährlich umgetopft werden).

Reproduktionsmethoden

Der Dollarbaum lässt sich leicht sowohl generativ (durch Samen) als auch vegetativ vermehren. Die vegetative Vermehrung ermöglicht es, eine Jungpflanze mit den Eigenschaften der Mutterpflanze zu erhalten. Mit Samen lassen sich hingegen ganz neue Sorten züchten, was auch beim Anbau von Zamioculcas interessant ist.

Durch Teilung der Knolle

Diese Methode kommt am häufigsten zum Einsatz, wenn komplexe Blätter abgeschnitten werden müssen. Zum Beispiel, wenn die Pflanze krank oder von Schädlingen befallen ist oder wenn die Blüte während eines langen Transports beschädigt wurde usw.

Durch Division

Besondere Merkmale von gesundem Pflanzmaterial
  • ✓ Vorhandensein von lebenden, weißen Wurzeltrieben ohne Anzeichen von Fäulnis.
  • ✓ Keine Flecken oder Beschädigungen an den Blattspreiten.
  • ✓ Elastizität der Blätter, was auf ausreichende Feuchtigkeit hinweist.

Vermehrung durch Teilung der Knollen:

  1. Nachdem der oberirdische Teil abgeschnitten wurde, können die Knollen aus dem Topf genommen werden.
  2. Überprüfen Sie sie auf Beschädigungen oder Verletzungen.
  3. Ermitteln Sie, welche Knollen lebensfähige Knospen und Wurzeltriebe aufweisen – nur diese Teile eignen sich zur Vermehrung.
  4. Schneiden Sie die Knollen mit einem scharfen Messer oder besser noch mit einem Skalpell in Stücke. Bestäuben Sie die Schnittstellen sofort mit zerstoßener Aktivkohle oder Holzasche.
  5. Lassen Sie die Knollen 2-4 Stunden trocknen.
  6. Pflanzen Sie die Knollen in verschiedene Behälter in ein vorbereitetes Substrat.
  7. Leicht anfeuchten und wie gewohnt weiterwachsen lassen.

Indem man den Busch teilt

Zamioculcas wächst langsam. Wer schnell ausgewachsene Pflanzen erhalten möchte, kann eine ausgewachsene Pflanze teilen. Die Pflanze muss dafür mindestens vier Jahre alt und vollkommen gesund sein.

Divisionsregeln:

  1. Entfernen Sie die Blume aus der Erde.
  2. Schütteln Sie eventuell verbliebenes trockenes Substrat von den Wurzeln ab.
  3. Teilen Sie die Pflanze so, dass jede Knolle Wurzeltriebe und zusammengesetzte Blätter mit Knospen aufweist.
  4. Bestreuen Sie die Schnittflächen mit Aktivkohle und lassen Sie sie trocknen.
  5. Pflanzen Sie die Stecklinge in verschiedene Behälter mit vorgefeuchteter Erde.

Durch die Aufteilung des Busches1

Stecklinge und Rachisblätter

Eine hervorragende Methode zur schnellen Bewurzelung und Vermehrung junger Pflanzen. Bei Stecklingen erfolgt der Schnitt direkt am Blütenansatz; bei einfachen Blattrachisblättern werden die oberen Teile auf etwa 10 cm gekürzt. Der untere Schnitt wird in einem 45-Grad-Winkel ausgeführt, anschließend mit Holzasche bestäubt und getrocknet.

Es gibt zwei Möglichkeiten, Stecklinge und zusammengesetzte Blätter zu bewurzeln: in Wasser oder in einem speziellen Substrat. Vermehrung in Erde:

  1. Bereiten Sie eine Erdmischung aus Torfmoos, Torf, grobem Sand, Kokosfasern und gedämpfter Erde vor. Verwenden Sie von jeder Komponente gleiche Teile und achten Sie darauf, dass die Erde humusfrei ist.
  2. Bringen Sie am Boden der Gläser eine Drainage an und geben Sie das Substrat darauf.
  3. Stecken Sie die Stecklinge oder Blattspindeln, nachdem Sie die unteren, gefiederten Blätter abgeschnitten haben. Setzen Sie die Stecklinge so tief ein, dass der untere Blattknoten unter der Erde und der obere Blattknoten über der Oberfläche liegt.
  4. Großzügig mit abgestandenem, warmem Wasser wässern.
Optimierung des Wurzelbildungsprozesses
  • • Nutzen Sie die Bodenwärme, um den Bewurzelungsprozess von Stecklingen und Blättern zu beschleunigen.
  • • Verwenden Sie Pflanzenlampen, um während der Winterperiode optimale Tageslichtstunden zu gewährleisten.

Gießen Sie die Sämlinge die ersten zwei Tage nicht, danach immer wieder, sobald die Erde trockener wird. Besprühen Sie Stecklinge und Blätter beim Gießen leicht mit Wasser, damit sie gleichmäßig feucht bleiben. Nach etwa zwei bis drei Monaten können Sie die Sämlinge an ihren endgültigen Standort verpflanzen.

Stecklinge

Die Wurzelbildung im Wasser erfolgt wie folgt:

  1. Entfernen Sie alle Blätter von den Stängelblättern, sodass nur die obersten 2 Blätter übrig bleiben.
  2. Füllen Sie ein Glas mit sauberem Wasser. Um den Bewurzelungsprozess zu beschleunigen, können Sie etwas Kornevin hinzufügen (die Dosierung ist viermal geringer als beim Einweichen).
  3. Das Pflanzmaterial bis zur Hälfte seiner Gesamtlänge eintauchen.
  4. Mit Glas oder Frischhaltefolie abdecken.

Öffnen Sie den Deckel täglich zur Belüftung. Sobald sich neue Wurzeln bilden, entfernen Sie den Deckel vollständig. Füllen Sie regelmäßig Wasser bis zum ursprünglichen Stand nach. Nach zwei Monaten kann die Pflanze in einen endgültigen Topf umgepflanzt werden.

Blattspreite

Zur Vermehrung über Blattfiedern wählt man die größten und widerstandsfähigsten Exemplare aus. So geht man vor:

  1. Schneiden Sie die Blattspreite so ab, dass der Stiel erhalten bleibt. Führen Sie den Schnitt schräg aus.
  2. Behandeln Sie die Stecklinge mit Heteroauxin oder Kornevin.
  3. Ein paar Stunden trocknen lassen.
  4. Bereiten Sie das Substrat wie für Stecklinge vor. Füllen Sie es in Einwegbecher oder einen gewöhnlichen Behälter.
  5. Stecken Sie die Blätter bis zu einer Tiefe von 1/3 ihrer Länge in die Pflanzschale. Lassen Sie 3-5 cm Abstand zwischen den Pflanzen.
  6. Feuchtigkeitspflege.
Man kann sie auch in Wasser bewurzeln – die Vorgehensweise ist die gleiche wie bei Rachis-Blättern.

Um zu sehen, wie Gärtner Zamioculcas mithilfe von fedrigen Blättern vermehren, schauen Sie sich das folgende Video an:

Samen

Diese Methode ist zwar zeitaufwendig, aber auch effektiv. Wenn die Pflanzen blühen, bereiten Sie die Samen nach der Ernte vor. Gehen Sie dazu wie folgt vor: Weichen Sie die Samen in Kornevin ein. Falls Sie das Pflanzgut im Handel gekauft haben, können Sie diesen Schritt überspringen. Die Vermehrung durch Samen erfolgt in jedem Fall wie folgt:

  1. Bereiten Sie einen Behälter mit dem Substrat vor und desinfizieren Sie ihn. Für die Blumenerde mischen Sie Sand und Torf zu gleichen Teilen. Falls kein Torf verfügbar ist, verwenden Sie Vermiculit.
  2. Die Samen werden in einer rosa Kaliumpermanganatlösung behandelt.
  3. Entfernen und entsorgen Sie alle hohlen Teile (diese schwimmen normalerweise an der Flüssigkeitsoberfläche).
  4. Geeignete Samen mit Sand vermischen.
  5. Das Substrat in den Behälter geben.
  6. Das Pflanzmaterial darüberstreuen, mit einer Sprühflasche befeuchten und mit Frischhaltefolie abdecken.
  7. Stellen Sie den Behälter an einen warmen Ort.

Samen

Öffnen Sie die Abdeckung regelmäßig, um Kondenswasser zu entfernen. Die ersten Triebe erscheinen nach zwei bis drei Monaten. Sobald die Sämlinge zwei Blätter haben, vereinzeln Sie sie und pflanzen Sie sie in endgültige Töpfe um, wenn die Sträucher etwa 10 cm hoch sind.

Pflege einer jungen Pflanze

Das Wichtigste in den ersten Tagen nach dem Einpflanzen eines Setzlings ist die Sicherstellung der notwendigen Wachstumsbedingungen. Beachten Sie unbedingt folgende Richtlinien:

  • In den ersten 2 Tagen darf nicht gegossen werden, da sonst der Wurzelteil verfault.
  • Die weitere Bewässerung sollte mäßig erfolgen – Wasser wird erst benötigt, wenn der Erdklumpen vollständig trocken ist.
  • Beim Gießen kann man etwas Wurzelbildungsmittel hinzufügen, was den Prozess deutlich beschleunigt;
  • Die Pflanze sollte nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden, da die Stecklinge sonst verbrennen.
  • Wenn Sie einen provisorischen Unterschlupf errichten, entfernen Sie ihn unbedingt jeden Tag – zuerst für 15 Minuten, dann für 20 Minuten usw., indem Sie die Zeit schrittweise verlängern.
  • Die optimale Luftfeuchtigkeit in einem Raum liegt zwischen 40 und 60 %.
Wichtige Aspekte der Pflege junger Pflanzen
  • × Verwenden Sie zum Gießen kein kaltes Wasser, da dies die Pflanze stressen und ihr Wachstum verlangsamen kann.
  • × Vermeiden Sie es, junge Pflanzen in zu große Töpfe umzutopfen, da dies zu Staunässe und Wurzelfäule führen kann.

Mögliche Probleme und Schädlinge

Pflanzgut zur Vermehrung gilt als unreif, da sich das Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt hat. Wird eine Knolle oder ein Strauch geteilt, gerät die Pflanze unter Stress, was ebenfalls zu Problemen führen kann. Hier sind die häufigsten Probleme, mit denen Gärtner konfrontiert werden:

  • Manchmal faulen Stecklinge und anderes Pflanzgut. Dies wird hauptsächlich durch zwei Faktoren verursacht: zu viel Gießen und die Entwicklung von Infektionskrankheiten. Achten Sie daher sorgfältig auf die Bewässerung und desinfizieren Sie Töpfe und Substrat. Fungizide können Sie eine Woche nach der Vermehrung auf die Erde ausbringen.
  • Wenn sich keine Wurzeln bilden, liegt die Ursache wahrscheinlich in der Unterwässerung, die zum Austrocknen der Schnittstellen führt.
  • Wenn ein Steckling oder ein Blatt welkt, kann dies an direkter Sonneneinstrahlung liegen.
  • Wenn sich an den oberirdischen Pflanzenteilen ein weißer Belag bildet, deutet dies auf Spinnmilbenbefall hin. Verwenden Sie Actofit oder Fitoverm, um die Milben zu bekämpfen. Alternativ können Sie auch Tabakaufguss zum Besprühen verwenden.
  • Wenn Sie eine Schildlaus finden, die mit bloßem Auge sichtbar ist, verwenden Sie Bankol, Actellic oder Aktara.
  • Bei einem Befall mit Blattläusen wird empfohlen, den Sämling mit Fitoverm zu besprühen.
Meistens wird eine Infektion festgestellt, daher sollten unbedingt die Schnittflächen und das gesamte Instrument behandelt werden.

Der Geldbaum lässt sich auf verschiedene Arten vermehren. Jede Methode hat ihre Besonderheiten, wählen Sie also diejenige, die für Sie am besten geeignet ist. Berücksichtigen Sie alle Anforderungen an die Vermehrungsbedingungen und die anschließende Pflege des Pflanzguts. Nur so ist eine erfolgreiche und schnelle Bewurzelung gewährleistet.

Häufig gestellte Fragen

Ist es möglich, eine Pflanze im Winter unter künstlichem Licht zu vermehren?

Welche Vermehrungsmethode erzeugt die größten Knollen am schnellsten?

Warum verfaulen Stecklinge selbst in leichter Erde?

Kann man Blattspreiten in Wasser bewurzeln?

Welches Antiseptikum eignet sich am besten zur Behandlung von Schnittwunden?

Wie düngt man junge Sämlinge, um ihr Wachstum zu beschleunigen?

Welche Topfgröße ist im ersten Jahr nach der Bewurzelung optimal?

Können Blätter mit Chlorosezeichen zur Vermehrung verwendet werden?

Wie lässt sich Knollenfäule von natürlichem „Schrumpeln“ während der Bewurzelung unterscheiden?

Warum treiben nach der Teilung des Busches erst nach 4-6 Monaten neue Triebe aus?

Welcher Vermehrungsfehler führt am häufigsten zum Absterben der Pflanze?

Ist es möglich, die Blüte bei jungen, aus Stecklingen gewonnenen Pflanzen anzuregen?

Welches Drainagematerial sollte vermieden werden?

Warum verfärben sich bewurzelte Blätter nach dem Umpflanzen gelb?

Ist es möglich, Zamioculcas in einem Terrarium zu vermehren?

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