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Wann und wie pflanzt man Spathiphyllum neu?

Das Umtopfen einer Friedenslilie ist in vielen Fällen notwendig, beispielsweise vor besonderen Anlässen oder bei auftretenden Problemen. Dadurch erhält die Pflanze frische, hochwertige Erde und somit ein optimales Umfeld. Die Wahl des richtigen Topfes ist ebenfalls wichtig, um Wurzelschäden zu vermeiden.

Wann ist eine Transplantation notwendig?

Denken Sie nicht sofort nach dem Kauf daran, Ihre Spathiphyllum umzutopfen, da die Pflanze sich erst an das neue Mikroklima und die neuen Bedingungen gewöhnen muss. Dies dauert mehrere Wochen. Manche Experten empfehlen sogar erst nach 10–12 Monaten ein Umtopfen.

Spatifillum-Transplantation

 

Trotzdem entspricht die Erde in gekauften Blumentöpfen nicht immer den Anforderungen, daher ist es manchmal ratsam, das Substrat nach ein paar Wochen auszutauschen.

Eine geplante Transplantation ist in folgenden Fällen erforderlich:

  • Jährlich bis zum Erwachsenenalter (5 Jahre). In jungen Jahren bildet die Einblattpflanze (Spathiphyllum) nicht nur rasch Laub, sondern auch Wurzelmasse, wodurch sie im Topf zu eng wird. Dies führt dazu, dass die Pflanze erkrankt und abstirbt.
    Darüber hinaus benötigt eine junge Pflanze ein vollständiges Nährstoffspektrum in einem möglichst nährstoffreichen Boden. Zwar kann man Dünger hinzufügen, doch die Mineralien dringen nicht in alle Schichten des Topfes ein, was zu einer unzureichenden Nährstoffversorgung einiger Wurzeltriebe führen kann.
  • Alle 3-5 Jahre, wenn die Pflanze bereits ausgewachsen ist. Dies ist notwendig, da sich im Laufe von drei bis vier Jahren Salze im Substrat anreichern, die der Pflanze schaden und das Erdgemisch zu verdichten. Außerdem muss das Substrat desinfiziert werden, was nur beim Umtopfen möglich ist.
Kritische Momente während der Transplantation
  • × Verwenden Sie zum Umpflanzen von Spathiphyllum keine Töpfe mit glasierter Innenfläche, da dies den normalen Luftaustausch zwischen den Wurzeln behindern kann.
  • × Vermeiden Sie das Umtopfen während der Blütezeit, es sei denn, es handelt sich um eine Notfallmaßnahme, da dies zum Abfallen der Blüten und zu Stress für die Pflanze führen kann.

Der Frühling gilt als günstigster Zeitpunkt zum Umpflanzen – die Pflanze befindet sich in ihrer Wachstumsphase und erholt sich daher schnell. Wenn Sie jedoch dringend einen Strauch retten müssen, spielt die Jahreszeit keine Rolle – eine Notumpflanzung ist auch im Winter während der Ruhephase möglich.

Anzeichen dafür, dass eine Spathiphyllum umgetopft werden muss

Spathiphyllum hat ein flaches Wurzelsystem, daher sollte der Gärtner den Zustand der Wurzeln im Topf regelmäßig überprüfen. Sind die Wurzeln zu dicht gedrängt, ist der Topf bereits überfüllt und die Pflanze benötigt einen neuen, 2–3 cm breiteren Topf. Manchmal wachsen die Wurzeln durch die Abzugslöcher oder das Wasser läuft sofort über, was ebenfalls auf Überbelegung hindeutet.

Weitere Anzeichen für eine Transplantation:

  • das Auftreten von Wurzelfäule, die sich durch Schwarzfärbung der Wurzeln und Vergilbung und Hängenlassen der Blätter äußert;
  • Bildung brauner Flecken auf der grünen Masse – das Wasser läuft nicht aus dem Topf, sondern staut sich;
  • Vergilbung des Laubes – nährstoffreicherer Boden erforderlich;
  • das Vorhandensein trockener Blattspitzen oder deren Welken – der Bodenklumpen ist nicht gleichmäßig;
  • Schädlinge und andere Pilzkrankheiten – die Bodenmischung muss desinfiziert werden.

Wie wählt man den richtigen Topf zum Umpflanzen aus?

Der Topf für Spathiphyllum sollte nicht zu tief sein, da die Wurzeln eher in die Breite als in die Tiefe wachsen. Beim Umtopfen ist es wichtig, einen Topf zu wählen, der 2 bis 3 cm breiter ist. Zu breite Töpfe sind ungeeignet, da diese Pflanze nur dann gut wächst und sich entwickelt, wenn der Topf vollständig gefüllt ist.

Wie man den richtigen Topf zum Umpflanzen auswählt

Ist zu viel Platz vorhanden, wächst das Wurzelsystem zwar, der oberirdische Teil entwickelt sich jedoch nicht weiter. Folglich kann die Spathiphyllum nicht blühen.

Das Material des Behälters ist nicht besonders wichtig, aber man sollte bedenken, dass Ton das Substrat um ein Vielfaches schneller verstopft. Außerdem führt die Sprödigkeit des Materials zu Abnutzung und Rissbildung.

Welche Bodenart eignet sich am besten zum Wiederanpflanzen?

Spathiphyllum verträgt keine hohen Säurewerte, daher sollte der pH-Wert leicht sauer oder neutral sein. Optimale pH-Werte liegen zwischen 5,8 und 6,5. Weitere Substratanforderungen für Spathiphyllum:

  • Lockerheit und Leichtigkeit. Dies ist unerlässlich für die Luft- und Wasserdurchlässigkeit. Erstens benötigen die Wurzeln ausreichend Sauerstoff, und zweitens muss das Wasser schnell durch die Abflusslöcher abfließen können, um Staunässe und Wurzelfäule zu vermeiden.
    Um die gewünschte Struktur zu erzielen, werden sogenannte Aufschlussmittel eingesetzt. Dazu gehören beispielsweise Perlit, Vermiculit, Blähton, Torf, grober Flusssand, Holzkohle, zerkleinerte Nadelbaumrinde und ähnliche Materialien. Der maximale Anteil an Aufschlussmitteln sollte 12 % betragen.
  • Fruchtbarkeit. Dies ist ein wichtiger Faktor, da die Pflanze ohne Nährstoffe ihr Wachstum einstellt. Zu diesem Zweck werden Mineralkomplexe und organische Düngemittel eingesetzt.
Parameter für die Substratauswahl
  • ✓ Achten Sie darauf, dass das Substrat keinen frischen Mist oder unreifen Kompost enthält, um ein Verbrennen der Wurzeln zu vermeiden.
  • ✓ Stellen Sie mit einem pH-Meter oder Lackmuspapier sicher, dass der pH-Wert des Substrats den Anforderungen von Spathiphyllum (5,8-6,5) entspricht.

Welche Bodenart ist geeignet?

Blumenerde – speziell für Einblattgewächse, Palmen oder Aronstabgewächse – ist im Handel erhältlich. Anthurien-Erden sind ungeeignet, da sie zu sauer sind. Zu den gängigsten im Handel erhältlichen Substraten gehören unter anderem Auriki Gardens, Sila Suzdalya, Purshat, BioMaster und Zeleny Gorod.

Wenn Sie kein fertiges Substrat kaufen können oder wollen, können Sie es selbst herstellen. Es gibt viele Möglichkeiten, hier sind einige gängige:

  • Für junge Sträucher verwendet man 2 Teile Rasen- und Lauberde, 1 Teil Torf und Sand sowie 0,5 Teile Kiefernrinde, Holzkohle und Ziegelbruch:
  • Für ausgewachsene Spathiphyllum-Pflanzen benötigt man 2 Teile Rasensoden, je 1 Teil Lauberde, Torf und Sand sowie 0,5 Teile Backpulver.
Selbstgemischte Erden müssen desinfiziert werden, um Infektionen und Schädlinge zu verhindern.

Schritt-für-Schritt-Prozess

Vor dem Umpflanzen von Spathiphyllum sollten alle notwendigen Werkzeuge und Materialien vorbereitet werden:

  • neue Kapazität;
  • Substrat;
  • Schaufel für Zimmerblumen;
  • ein scharfes Messer oder eine Gartenschere;
  • Gießkanne oder Sprühflasche;
  • Drainagematerial;
  • Substrat.

Der Ablauf der Aktionen ist wie folgt:

  1. Desinfizieren Sie den neuen Topf, die Untersetzerschale und die Utensilien.
  2. Gießen Sie die Pflanze 4–5 Stunden vor dem Umtopfen mit warmem Wasser. Dadurch lässt sich die Blüte leichter entfernen, ohne die Wurzeln zu beschädigen.
  3. Entfernen Sie gegebenenfalls vertrocknetes oder beschädigtes Laub vom Strauch. Falls ein Umtopfen erforderlich ist und Blütenstängel vorhanden sind, schneiden Sie diese ab.
  4. Geben Sie eine 2-3 cm dicke Schicht Drainagematerial – Blähton, Kieselsteine ​​oder Ähnliches – in den neuen Behälter.
    Entwässerung und Boden
  5. Gieße das Substrat ein und forme einen kleinen Hügel.
  6. Neigen Sie den Pflanztopf zur Seite und lockern Sie die Erde an den Seiten vorsichtig mit einer Kelle.
  7. Entferne den Busch.
    Den Busch herausziehen
  8. Reinigen Sie das Wurzelsystem von der alten Erdmischung.
    Erde entfernen
  9. Ungeeignete Wurzeln gegebenenfalls abschneiden.
    Schritt-für-Schritt-Prozess
  10. Setzen Sie die Blume auf den Hügel und bestreuen Sie sie mit dem restlichen Substrat.
  11. Den Boden mit den Händen leicht andrücken.
  12. Gießen Sie den Busch und lassen Sie nach 30 Minuten die restliche Flüssigkeit aus der Schale ab.
    Wasser
  13. Stellen Sie die Zimmerpflanze wieder an ihren alten Platz.
Füllen Sie den Behälter nicht bis zum Rand – lassen Sie 1–2 cm Erde frei, damit beim Gießen kein Wasser oben herausläuft. Geben Sie Superphosphat oder andere Mineralzusätze gemäß der Gebrauchsanweisung zum Substrat hinzu.

Wie pflegt man eine umgepflanzte Pflanze richtig?

Unmittelbar nach dem Umtopfen benötigt die Pflanze die notwendigen Bedingungen, um sich leichter an den neuen Topf und das neue Substrat anzupassen. Beachten Sie dazu folgende Hinweise:

  • Beleuchtung. Das Licht sollte gestreut, nicht hell sein. Stellen Sie den Topf nicht in die direkte Sonne. Falls dies nicht möglich ist, beschatten Sie die Pflanze mittags mit einem leichten Vorhang.
  • Temperatur. Die optimale Temperatur liegt zwischen 18 und 25 Grad Celsius, was besonders direkt nach dem Umtopfen wichtig ist. Frost ist unbedingt zu vermeiden, da er zu Wurzelfäule führt. Höhere Temperaturen sind ebenfalls ungeeignet, da die Pflanze dann welkt.
  • Luftfeuchtigkeit. Staunässe ist schädlich für Einblatt, daher sollten Sie es nicht zu oft besprühen – nur wenn die Raumtemperatur 23–25 Grad Celsius erreicht. Besprühen Sie es etwa alle drei Tage.
  • Bewässerung. Gießen Sie nach dem Umtopfen erst wieder, wenn die oberste Substratschicht angetrocknet ist. Achten Sie darauf, die restliche Flüssigkeit aus dem Untersetzer zu entfernen. Beobachten Sie die Pflanze in den ersten Wochen nach dem Umtopfen. Sollten dunkle Flecken auf den Blättern auftreten, reduzieren Sie die Wassermenge und gießen Sie seltener.
  • Topping. Nach dem Umtopfen ist keine sofortige Düngung nötig, da die verwendete Erde fruchtbar ist. Die nächste Düngung sollte frühestens einen Monat später erfolgen.
Tipps zur Nachsorge nach der Transplantation
  • • Um den Stress für die Pflanze nach dem Umpflanzen zu reduzieren, können Sie eine Epinlösung oder ein anderes Wachstumsstimulans gemäß den Anweisungen verwenden.
  • • Vermeiden Sie es in den ersten Tagen nach dem Umtopfen, den Topf zu bewegen, damit sich die Pflanze ohne zusätzlichen Stress anpassen kann.

Für ein erfolgreiches Umtopfen Ihrer Spathiphyllum sollten Sie sich sorgfältig mit allen Details und Feinheiten des Vorgangs vertraut machen und alle Empfehlungen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen genau befolgen. Vergessen Sie nicht, Substrat, Werkzeuge und Töpfe zu desinfizieren, um Infektionen vorzubeugen. Spathiphyllum lassen sich am besten zu Beginn der Wachstumsperiode umtopfen.

Häufig gestellte Fragen

Können unglasierte Keramiktöpfe zum Umtopfen verwendet werden?

Welches Drainagematerial eignet sich am besten?

Kann man einen Strauch beim Umpflanzen teilen?

Wie oft sollte ich nach dem Umpflanzen gießen?

Ist es möglich, dem Substrat Hydrogel hinzuzufügen?

Welche Topfgröße sollte ich für die Aufteilung wählen?

Müssen Luftwurzeln beim Umpflanzen gekürzt werden?

Kann alte Abwasserleitung wiederverwendet werden?

Wie lange dauert die Anpassung nach der Transplantation?

Kann man eine Pflanze mit Knospen umpflanzen?

Welches Wasser sollte ich zum Gießen nach dem Umpflanzen verwenden?

Soll die Pflanze nach dem Umpflanzen beschattet werden?

Kann Torfmoos als Substrat verwendet werden?

Wie behandelt man Wurzeln bei Verdacht auf Fäulnis?

Kann man Spathiphyllum im Herbst neu pflanzen?

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