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Welche Sorten gibt es in der Pelargonien-Serie Tahir?

Die Pelargonie-Serie „Tahir“ umfasst mehrere Sorten eines russischen Züchters. Jede Sorte besitzt einzigartige Merkmale, die sie von anderen Geranienarten unterscheiden. Diese Serie erfordert besondere Anbau- und Pflegebedingungen, über die man sich im Vorfeld informieren sollte.

Pelargonium Taira

Eigenschaften der Pelargonie Tahiri

Taira gilt als Pelargonien-Sorte, die durch russische Züchtung entstanden ist. Ihre Züchterin ist Irina Turyak aus Nowosibirsk. Sie entwickelte Sorten, die an raue Klimazonen angepasst sind. Daher ist die Wahl des richtigen Standorts beim Anbau wichtig.

  • Die Nordseite ist absolut ungeeignet. im Winter, dem südlichen Fensterbrett den Vorzug geben;
  • Im Sommer ist es besser, den Topf auf der Ost- oder Westseite aufzustellen;
  • Im Sommer sollte das Fenster unbedingt mit einem leichten Vorhang abgeschirmt werden, da Taira einen Sonnenbrand bekommen könnte.
  • Im Winter sollte der Behälter vom Glas entfernt aufgestellt werden, um Erfrierungen zu vermeiden.
Alle Taira-Sorten gelten als üppig blühend und dekorativ.

Sorten

Irina Turyak hat zwar nicht viele Sorten gezüchtet, arbeitet aber weiterhin an der Entwicklung neuer Hybriden.

Name Blumenart Blütengröße Farbe
Maria Magdalena Terry groß Zartrosa mit himbeerfarbenen Akzenten
Krimrose Terry groß rosa mit verschiedenen Schattierungen
Fevronia Terry Durchschnitt rosa, in der Mitte heller.
Lyubov Orlova Terry groß Weiß
Sibirische Rose Rosenknospe Durchschnitt rosa-perlmuttfarben
Engelstag Terry Durchschnitt Pfirsichkoralle
Zlata Halbdoppel Durchschnitt orange mit weißem Futter
Agatha Halbdoppel groß Lachs

Maria Magdalena

Diese Pelargonie aus der Tair-Serie ist die beliebteste, da sie pflegeleicht ist und mit einer auffälligen Blütenpracht besticht. Die Sorte „Maria Magdalena“ gibt es schon lange, sie wurde aber erst 2017 offiziell registriert.

Maria Magdalena

Charakteristische Merkmale:

  • Untergruppe der Pelargonien - zonartisch, zonal;
  • Busch – kräftig, aber kompakt;
  • Blätter - groß;
  • Blütentyp – groß, gefüllt;
  • Farbton – zartrosa mit himbeerfarbenen Sprenkeln auf der Oberfläche;
  • Kein Rückschnitt erforderlich;
  • Die Farbsättigung ist schwach.

Maria Magdalena hat eine Reihe von Vorteilen:

  • Anspruchslosigkeit;
  • Selbstbildung;
  • hoher Dekorationsgrad;
  • großblumig;
  • sehr üppige und lang anhaltende Blüte;
  • eine große Anzahl von Blütenstielen;
  • Krankheitsresistenz.

Blumenzüchter betrachten die geringe Farbsättigung als Nachteil.

Einzigartige Merkmale der Sorten
  • ✓ Maria Magdalena: Aufgrund der geringen Farbsättigung ist eine zusätzliche Beleuchtung erforderlich, um die Farbe zu verstärken.
  • ✓ Krimrose: Die je nach Lichteinfall variable Schattierung ermöglicht es, die Farbpalette der Pflanze zu steuern.

Krimrose

Eine weitere beliebte Sorte aus der Tahira-Serie. Sie besticht durch üppige, ununterbrochene Blüte den ganzen Sommer über. Diese 2017 gezüchtete Sorte gehört zur Familie der Zonalpelargonien.

Krimrose

Kurzbeschreibung der Krimrose:

  • Die Knospen haben nach dem Öffnen eine kugelförmige Gestalt;
  • Busch – kompakt, mit einer harmonischen, schönen Form;
  • Blüten - gefüllt;
  • Die Blütenstiele sind kräftig, zahlreich, schwer und biegen sich daher;
  • Die Staubbeutel haben eine rostbraune Farbe;
  • Rückschnitt erforderlich.

Die charakteristische Farbe der Krimrose entsteht durch ihre Unebenheit und Variabilität je nach Lichteinfall. Bei schwachem, diffusem Licht weisen die Blütenblätter einen zarten Rosaton auf, während sie bei hellem Licht intensiver leuchten. Dadurch entstehen Sprenkel auf der Oberfläche, und das Zentrum erscheint blass.

Die wichtigsten Vorteile der Sorte:

  • Blütengröße;
  • einfache Bildung;
  • schnelle Wurzelbildung;
  • Kompaktheit;
  • die Fähigkeit, den gewünschten Farbton zu erzielen;
  • aktive, üppige Blüte.

Blumenzüchter bemerken keinerlei negative Aspekte.

Fevronia

Fevronia ist erst seit 2019 auf dem Markt, hat aber bereits die Herzen der Gärtner erobert. Eigenschaften:

  • Pflanzenstärke – Durchschnitt;
  • Die Oberfläche des Laubes ist leicht behaart;
  • Triebe – aufrecht;
  • Die Blütenstängel sind kräftig;
  • Blütengröße – mittel (ca. 3,5 cm);
  • Knospenform – rund;
  • Blütenart – gefüllt;
  • Die Blütenblätter sind rosa, in der Mitte heller;
  • Sättigung - stark;
  • Buschformationstyp – einfach gekniffen.

Fevronia

Fevronia verliert ihre Blätter praktisch nie, und Seitentriebe wachsen schnell. Bei kühleren Anbaubedingungen verstärkt sich die Füllung der Blüten.

Weitere Vorteile:

  • Blütenstandsdichte;
  • lange und üppige Blüte;
  • Krankheitsresistenz;
  • Leichtigkeit der Buschbildung;
  • Terry;
  • Helligkeit der Farbe.

Bislang haben Floristen noch keine Nachteile entdeckt.

Lyubov Orlova

Diese Sorte ist zonal und gilt nicht als Hybride. Sie zeichnet sich durch anhaltende und üppige Blüte aus und ist weniger hitzebeständig, daher gedeiht sie am besten in kühleren Klimazonen.

Ljubow-Orlowa

Besonderheiten:

  • Blütentyp – groß, gefüllt;
  • Die Blütenblätter weisen an den Rändern eine leichte Wellenform auf;
  • Farbe – Weiß;
  • Der Busch ist kräftig und aufrecht.

Vorteile:

  • hoher Dekorationsgrad;
  • großblumig;
  • Üppige Blütenpracht;
  • Krankheitsresistenz;
  • Sättigung des Weißtons.

Es gibt allerdings einen Nachteil, der aber beträchtlich ist: Wenn die Raumtemperatur +27-28 Grad übersteigt, stellt die Blume ihre Entwicklung ein und blüht fast gar nicht auf.

Andere Sorten

Irina Turyak hat noch einige andere Sorten kreiert, die ebenfalls beliebt sind:

  • Sibirische Rose. Dies ist eine Zwerg-Pelargonie, auch als zonale Pelargonie klassifiziert. Sie gilt als kompakter Strauch mit wunderschönen, rosa-perlmuttfarbenen Knospen. Die Mitte ist stets hell. Unmittelbar nach dem Pflanzen ist die Blüte spärlich, nimmt aber mit zunehmendem Alter der Pflanze deutlich zu.
    Blüht unaufhörlich und bildet leicht Formen.
    Sibirische Rose
  • Engelstag. Der Wuchs ist zonartisch. Diese Sorte zeichnet sich durch gesägte Blattränder, einen satten pfirsichfarbenen bis korallenroten Farbton der Blütenblätter und gefüllte Blüten aus. Der buschige Wuchs ist gedrungen und trägt leuchtende, üppige Blüten. Charakteristisch sind Laubabwurf und reiche Blüte.
    Engelstag
  • Zlata. Es handelt sich um eine goldblättrige Zwergsorte, nicht um eine zonale (was für Tahira nicht ungewöhnlich ist). Die Blütenblätter haben einen orangefarbenen Schimmer und einen weißen Rand mit goldenen Adern.
    Zlata
  • Agatha. Eine weitere Pelargonie mit goldgelben Blättern. Die Blüten sind halbgefüllt, lachsfarben, groß und blühen üppig und lange. Die Blütenblätter sind charakteristisch gefaltet. Die Zonierung erfolgt ausschließlich unter Sonneneinstrahlung.
    Agatha

Merkmale des Anbaus einer Sortenreihe

Das Umtopfen der Tair-Sorte ist innerhalb von 15 Tagen nach dem Kauf strengstens verboten. Während dieser Zeit sollten die Blumen getrennt gehalten werden.

Wachstumsbedingungen

Für die Sorte „Tahir Pelargonien“ müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Temperatur – von +12 bis +25 Grad, je nach Thermophilie;
  • Im Sommer muss man nachts die Blumentöpfe auf den Balkon stellen oder die Fenster öffnen;
  • Im Winter sollte die Temperatur +20 Grad nicht überschreiten;
  • Plötzliche Veränderungen sind ausgeschlossen.
Kritische Parameter für eine erfolgreiche Kultivierung
  • ✓ Die optimale Luftfeuchtigkeit sollte 65 % nicht überschreiten, um Pilzerkrankungen vorzubeugen.
  • ✓ Das Temperaturregime muss strikt eingehalten werden: von +12 bis +25 Grad, mit einer obligatorischen nächtlichen Temperaturabsenkung im Sommer.

Eine Pflanze pflanzen

Die Pflanzzeit wird von November bis April empfohlen. Die Vorgehensweise ist unkompliziert:

  1. Bereiten Sie die Erdmischung vor. Sie können diese im Handel kaufen oder selbst herstellen. Für eine selbst hergestellte Mischung verwenden Sie 2 Teile Rasenerde, je 1 Teil Torf und Sand.
  2. Bringen Sie am Boden des Topfes einen Abfluss an und füllen Sie ihn bis zur Hälfte mit Substrat.
  3. Setzen Sie den Sämling ein und bestreuen Sie ihn mit der Erdmischung.
  4. Gieße es.
Bei der Anzucht aus Samen legt man diese einfach in die Erde und bedeckt sie mit Erde. Anschließend deckt man sie mit Frischhaltefolie ab und lässt sie als Sämlinge wachsen.

Geranien-Pflanzen

Bewässern, Besprühen

Tahira verträgt keine hohe Luftfeuchtigkeit, daher sollte sie nicht über 65 % liegen. Die Luftbefeuchtung erfolgt nach folgenden Regeln:

  • abgesetztes Wasser bei Raumtemperatur;
  • Das Besprühen erfolgt nur bei heißem Wetter durch Aufsprühen einer Sprühflasche mit feinem Wassernebel;
  • Am besten gießt man mit einer Schale, man kann aber auch mit einer Gießkanne mit Sprühaufsatz gießen.
Warnungen beim Verlassen
  • × Vermeiden Sie plötzliche Temperaturschwankungen, da diese die Pflanze stressen und zum Abfallen der Blätter führen können.
  • × Vermeiden Sie übermäßiges Bewässern des Bodens, um die Entwicklung von Schwarzbeinigkeit und anderen Pilzkrankheiten zu verhindern.

Topdressing

Düngen Sie nur während der Wachstumsperiode – vom Frühling bis zum Herbst. Verwenden Sie hierfür spezielle Mehrnährstoffdünger. Diese sollten Stickstoff, Kalium und Phosphor im gleichen Verhältnis enthalten. Nur so gewährleisten Sie gleichzeitiges Wachstum und eine üppige Blüte.

Füttern Sie die Pelargonie Tahiri zweimal im Monat.

Lockern und Beschneiden

Das Erdgemisch muss nach jedem Gießen aufgelockert werden. Andernfalls beginnt das Wurzelsystem zu faulen.

Der Rückschnitt erfolgt nach Bedarf. Manche Sorten formen sich von selbst, andere durch Stutzen und wieder andere durch gezielten Rückschnitt. Verblühte Knospen und welke, alte Zweige müssen entfernt werden.

Sehen Sie sich auch ein Video an, das zeigt, wie man Pelargonien beschneidet, damit sie üppig blühen:

Reproduktion

Taira pflanzt sich nur auf zwei Arten fort:

  • Samen. Dies ist ein langwieriger Prozess, der besondere Sorgfalt erfordert. Nach dem Sammeln oder Kaufen des Pflanzmaterials werden die Samen angeritzt, drei Stunden lang in warmem Wasser eingeweicht und anschließend ausgesät.
  • Stecklinge. Die geeignetste Methode: einen gesunden Steckling abzwicken, ihn in einen Bewurzelungsstimulator stellen und die für diese Sorte typische Erde verwenden.

Lesen Sie mehr über Vermehrung von Pelargonien Lesen Sie den vollständigen Artikel zu diesem Thema.

Krankheiten und Schädlinge

Tahira ist krankheitsresistent, jedoch sind geeignete Wachstumsbedingungen und Pflege unerlässlich. Andernfalls kann es zu folgenden Krankheiten kommen:

  • Puccini. Es handelt sich um eine Pilzinfektion. Zu den Symptomen gehören das Auftreten rostfarbener Flecken auf Blättern und Stängeln, gefolgt von Blattfall.
  • Rauschbrand. Sie tritt auf, wenn der Baum übermäßig bewässert wird und dadurch die Wurzeln faulen. Charakteristisch ist eine Dunkelfärbung des Stammes im unteren Bereich.
  • Graufäule. Zu den Symptomen gehört die Bildung eines gräulichen Belags auf der grünen Pflanzenmasse.
  • Blattrost. Man erkennt sie an den graubraunen Flecken auf der Blattspreite, die sich im Verlauf der Entwicklung zu Streifen auswachsen.
  • Echter Mehltau. Die Schilder weisen eine weiße Beschichtung auf, die Kieselsteinen ähnelt.
Zur Behandlung der Pflanze werden Fungizide verwendet.

Neben Krankheiten sind Pelargonien auch anfällig für Schädlinge. Zu den häufigsten zählen Nematoden, Raupen, Weiße Fliegen, Termiten und Blattläuse. Gegen diese Schädlinge werden Insektizide eingesetzt.

Raupe auf Pelargonie

Die Kenntnis der Eigenschaften jeder Sorte der Tair-Serie ermöglicht es Ihnen, eine wunderschöne, üppig blühende Pelargonie zu züchten. Fast alle Sorten von Irina Turyak sind zonal und zeichnen sich durch Krankheits- und Schädlingsresistenz sowie Pflegeleichtigkeit aus. Diese wunderschönen Blumen sind bei Gärtnern sehr beliebt.

Häufig gestellte Fragen

Welcher Bodentyp eignet sich optimal für den Anbau dieser Sorte?

Können Stecklinge zur Vermehrung im Winter verwendet werden?

Wie oft sollte ich die Pflanze düngen, um eine üppige Blüte zu gewährleisten?

Welche Schädlinge befallen diese Sorten am häufigsten?

Welche Topfgröße benötige ich für eine ausgewachsene Pflanze?

Kann man im Sommer auf einem offenen Balkon Pflanzen anbauen?

Wie kann man die erneute Blüte anregen?

Warum können die Blüten von gefüllten Sorten kleiner sein?

Welche Ruhephase benötigen diese Sorten?

Kann man einen Busch durch Beschneiden in Form bringen?

Wie kann man ein nach Süden ausgerichtetes Fenster ohne Beschattung vor Sonnenbrand schützen?

Welche Nachbarn im selben Topf sind akzeptabel?

Wie lange bleiben die Samen dieser Sorten keimfähig?

Warum können sich die Blüten von Rosenknospen verformen?

Kann man es zum Schneiden von Blumensträußen verwenden?

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