Das Umtopfen einer Sansevieria ist ein wichtiger Pflegeschritt, der gesundes Wachstum und eine optimale Entwicklung gewährleistet. Die Wahl der richtigen Erde, eines passenden Topfes und die Beachtung des richtigen Umtopfzeitpunkts helfen der Pflanze, sich erfolgreich an die neuen Bedingungen anzupassen und das Risiko von Wurzelfäule zu minimieren.
Wann sollte man Sansevierien umpflanzen?
Sansevierien benötigen keine zu großen Töpfe, daher ist ein jährliches Umtopfen der jungen Rosetten nicht nötig. Machen Sie sich keine Sorgen um den Trieb, bis er den gesamten Topf mit Tochterrosetten ausfüllt und genügend Platz zum Wachsen hat.
- ✓ Achten Sie darauf, dass die Raumtemperatur beim Umtopfen nicht unter 18°C liegt, um den Stress für die Pflanze zu minimieren.
- ✓ Verwenden Sie zum Wurzelschneiden ausschließlich sterile Werkzeuge, um Infektionen vorzubeugen.
Eine Ausnahme bilden neu gekaufte Pflanzen, die in Transporttorf oder minderwertiger Erde gepflanzt wurden. Ausgewachsene Pflanzen sollten alle 3–5 Jahre umgetopft werden, je nachdem, wie stark sich der Topf beim letzten Umtopfen ausgedehnt hat.
Anzeichen, die auf die Notwendigkeit einer Hechtschwanztransplantation hinweisen:
- Die gesamte Oberfläche des Topfes ist mit Tochterrosetten der Sansevieria bedeckt;
- Die Blattspitzen verfärben sich gelb, weil die Wurzeln nicht genügend Nährstoffe aufnehmen.
- Die zuvor aufrecht stehenden Blätter beginnen abzufallen;
- Die jungen Blätter werden runzelig, als ob sie nicht ausreichend bewässert würden.
Es empfiehlt sich, die Pflanze innerhalb von zwei bis drei Wochen nach dem Kauf zum ersten Mal umzutopfen, um Infektionen vorzubeugen. Ein Hinauszögern dieses Vorgangs ist nicht ratsam, insbesondere wenn die Pflanze in Transporttorf gepflanzt wurde, da dies die Pflege und Bewässerung erschwert.
Auswahl des Bodens
Damit sich Zier-Sansevierien nach dem Kauf erfolgreich an neue Bedingungen anpassen, ist es wichtig, ihnen hochwertige Erde und ausreichend Licht zu bieten. Die Erde sollte mäßig fruchtbar, leicht sauer und luft- sowie feuchtigkeitsdurchlässig sein.
Um ein neues Exemplar zu pflanzen oder ein vorhandenes umzutopfen, verwenden Sie fertige Substrate für Kakteen und Sukkulenten oder bereiten Sie die Erde für Ihre Sansevieria selbst vor. Hier finden Sie verschiedene Möglichkeiten zur Erdvorbereitung (Abschnitt für Abschnitt):
- Humus (1/2), Rasenerde (1), Lauberde (2), Torf (1), Sand (1);
- Rasenboden (1), Laubboden (1), grober Sand (2);
- Rasenerde (3), Torf (1), grober Sand (1), Kompost (1).
Wenn Sie die Belüftung des Bodens verbessern möchten, fügen Sie Perlit, Ziegelbruch, Vermiculit, Holzkohle oder etwas Knochenmehl hinzu.
Topf für Sansevieria
Sansevierien haben ein flaches Wurzelsystem, das sich eher an der Bodenoberfläche ausbreitet, als tief in den Boden zu reichen. Daher eignen sich breite, flache Töpfe für diese Pflanze.
- ✓ Achten Sie darauf, dass die Abflusslöcher des Topfes einen Durchmesser von mindestens 1 cm haben, damit das Wasser effektiv ablaufen kann.
- ✓ Achten Sie darauf, dass das Topfmaterial beim Erhitzen keine schädlichen Substanzen abgibt, insbesondere wenn die Pflanze auf der Sonnenseite steht.
Hilfreiche Tipps:
- Das Material spielt keine große Rolle, da die Hechtschwanzpflanze sowohl in Plastik- als auch in Tontöpfen gut gedeiht. Wichtig ist jedoch, dass der Topf Abflusslöcher hat, um überschüssige Feuchtigkeit abzuführen.
- Beim Umtopfen einer Sansevieria sollte der Topfdurchmesser um 2–3 cm vergrößert werden. Möchte man die Blüte verhindern und den Ausläufern (neuen Rosetten) mehr Platz bieten, wählt man einen Topf, der 5–6 cm breiter ist als der vorherige. Für ausgewachsene Pflanzen ist ein Topf mit 8–10 cm mehr Durchmesser geeignet.
Ein zu tiefer Topf kann bei einer Sansevieria zu Pflanzenkrankheiten führen. Die Wurzeln können nicht tief genug wachsen, und Feuchtigkeit staut sich am Topfboden, was zu Staunässe und Problemen mit der Erde führt.
Sansevieria umtopfen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Sansevierien vertragen das Umpflanzen und die Zimmerkultur problemlos. Wichtig ist dabei, bestimmte Zeitpunkte und Abfolgen der Pflegemaßnahmen einzuhalten.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- Desinfizieren Sie den neuen Behälter und die Erde mit einer Kaliumpermanganatlösung, um die Entwicklung von Krankheiten und Parasiten zu verhindern.
- Legen Sie eine Drainageschicht aus Blähton auf den Boden des Topfes, die ein Drittel des Topfvolumens dick sein sollte.
- Mit fruchtbarer Erde bis zur Hälfte des Volumens auffüllen.
- Die Pflanze vorsichtig herausnehmen und die Wurzeln von der Transporterde befreien.
- Setzen Sie die Sansevieria in die Mitte des Topfes und bedecken Sie sie mit einer Schicht Erde. Drücken Sie die Erde fest, um Lufteinschlüsse zu vermeiden.
- Verteilen Sie feinen Blähton gleichmäßig auf der Bodenoberfläche. Dies hilft, die Pflanze zu fixieren und sorgt für eine gleichmäßigere Feuchtigkeitsverteilung.
- Nach dem Umpflanzen sollte die Pflanze an einen halbschattigen Platz gestellt werden, um Sonnenbrand zu vermeiden.
- Fünf Tage nach dem Umpflanzen besprühen und nach einem Monat einen nährstoffreichen Dünger für Kakteen und Sukkulenten gemäß den Anweisungen des Herstellers hinzufügen.
Pflege von Sansevierien nach dem Umtopfen
Nach dem Umtopfen von Sukkulenten, einschließlich Sansevierien, sollte man die Pflanze nicht sofort gießen. Fertige Blumenerde enthält in der Regel bereits ausreichend Feuchtigkeit. Selbstgemischte Blumenerde kann man vorab mit einer Sprühflasche befeuchten.
Sansevierien vertragen trockene Erde besser als Staunässe. Nach dem Umtopfen sollte man die Pflanze erst 2–3 Tage später gießen. So haben kleinere Wurzelschäden Zeit, sich zu erholen. Wurde beim Umtopfen die Erde ausgetauscht, die Pflanze abgespült und die Wurzeln gekürzt, sollte man eine Woche lang nicht gießen.
Mögliche Probleme und ihre Ursachen
Manchmal verschlechtert sich der Gesundheitszustand einer Pflanze nach dem Umtopfen, was sich oft durch gelbe Blätter bemerkbar macht. Hauptursache hierfür ist Wurzelfäule. Diese kann durch folgende Fehler verursacht werden:
- Ungeeigneter Untergrund. Die Verwendung eines zu schweren und wasserintensiven Substrats kann zur Feuchtigkeitsspeicherung beitragen und schlechte Bedingungen für die Wurzeln schaffen.
- Der Topf hat die falsche Größe. Ein zu tiefer Topf kann dazu führen, dass sich Feuchtigkeit am Topfboden staut, was Wurzelfäule begünstigen kann.
- Wurzelschäden und zu frühes Bewässern. Beschädigte Wurzeln können nach dem Umtopfen vorübergehend ihre Fähigkeit verlieren, Feuchtigkeit effektiv aufzunehmen. Zu frühes Gießen kann in diesem Fall zu Staunässe und Wurzelfäule führen.
Wenn Blätter schrumpelig werden, bedeutet das nicht immer, dass die Pflanze zu wenig Wasser hat. Nach dem Umtopfen, insbesondere nach dem Beschneiden der Wurzeln, kann die Pflanze vorübergehend weniger Wasser aufnehmen. Zu viel Gießen verschlimmert das Problem in diesem Fall nur und kann zu Wurzelfäule führen.
Sansevieria erregt Aufmerksamkeit durch seine hohe Widerstandsfähigkeit und PflegeleichtigkeitSie zeichnet sich außerdem durch sukkulente, dunkelgrüne, lanzettförmige Blätter aus. Am besten topft man diese Pflanze um, sobald ihr Wurzelsystem wächst. Es ist wichtig, die Anweisungen für das Umtopfen genau zu befolgen, um ein korrektes Vorgehen zu gewährleisten.





