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Zierbegonien: Sorten und Anbauregeln

Zierbegonien gehören zu Recht zu den beliebtesten Zimmerpflanzen, und die Vielfalt ihrer Arten lässt keine Wünsche offen. Mit ihrem üppigen Laubwerk begeistern diese Pflanzen und schaffen eine gemütliche Atmosphäre in Ihrem Zuhause. Informieren Sie sich über die grundlegenden Pflegebedürfnisse und geben Sie ihnen die Pflege, die sie verdienen.

Beschreibung der Zierlaubarten

Diese Pflanzen sind immergrüne Sträucher. Es gibt eine Vielzahl blühender und nicht blühender Arten, doch ihre farbenprächtigen Blätter ziehen die meiste Aufmerksamkeit auf sich. Die Blattspreiten können einfarbig sein oder zwei- oder dreifarbige Muster mit kontrastierenden Rändern und verschiedenen Einschlüssen aufweisen.

Blätter

Ein charakteristisches Merkmal der Blätter dieser Begonien, ähnlich wie bei blühenden Sorten, ist ihre asymmetrische Form. Die Blätter können jedoch in Größe, Form, dem Vorhandensein gesägter Ränder und sogar in Spiralform variieren.

Sorten

Jährlich werden durch Züchtungsfortschritte die Artenvielfalt der Zierbegonien erweitert. Obwohl sie im Allgemeinen derselben Kategorie angehören, können die Pflanzen im Aussehen deutlich variieren. Um diese Vielfalt besser zu verstehen, betrachten wir die möglichen Variationen.

Parameter Miniaturvarianten Mittlere Noten Große Vielfalt
Blattgröße 5-10 cm 10-20 cm 20-30 cm
Buschhöhe 10-20 cm 20-50 cm 50-150 cm
Beispiele Tiger, Bauer Charlotte Chiffon Manschette
Wachstumsrate Langsam Durchschnitt Schnell

Nach Art, Farbe und Größe der Blätter

Die Blätter von Zierbegonien variieren in der Größe von 10 bis 30 cm Länge und 5 bis 25 cm Breite. Zu den Miniatursorten gehören 'Tiger', 'Bauer', 'Mini Mary Christmas' und 'Baby Dress'. Mittelgroße Sorten sind unter anderem 'Charlotte Chiffon', 'November Frost' und 'Pearl de Paris', während zu den großen Sorten 'Cuff Begonia' und 'Kane Begonia' zählen.

Typen

Die Form der Blätter variiert:

  • Rund, wie Pavonina, Rohceart, Desert Dream, Acetosa.
  • Länglich-oval, wie Pearle de Paris, Merry Christmas, Listida, gefleckt.
  • Herzförmig, wie Inka-Nacht, Abendrot, Silberjuwel, Buntglas.
  • Schneckenförmig, wie Lillian, November Frost, Rohceart, Escargot, Maid Marion.
  • Federartig, wie Gryphon, Little Brother Montgomery, Benitochiba, Carolina leaf.

Der Blattrand kann ganzrandig, gesägt oder tief gelappt sein. Einige Sorten, wie beispielsweise 'Evening Glow', 'Escargot' und 'Helen Lewis', haben einen ganzrandigen Blattrand, während 'Purple Snow', 'Silver Greenheart' und 'Chocolate Cream' einen gesägten Blattrand aufweisen und 'Black Fang', 'Grifon' und 'Regal Minuet' einen tief gelappten Blattrand besitzen.

Die Blattfarbenpalette ist beeindruckend vielfältig – grün, rot, rosa, braun, schwarz, weiß und silber. Die Blätter können kontrastierende Ränder, Sprenkel, Flecken unterschiedlicher Größe oder dunkle Adern aufweisen.

Die Blattoberfläche kann glatt und ebenmäßig oder gerippt sein. Die Unterseite ist oft glatt und behaart, grün oder rötlich gefärbt und weist deutliche Blattadern auf. Die Blattfärbung kann sich mit dem Wachstum der Pflanze verändern und erreicht bei ausreichend Licht den maximalen Kontrast.

Anhand der Höhe der Büsche

Zierbegonien gibt es in verschiedenen Höhen und Formen. Schauen wir sie uns genauer an:

  • Niedrig mit kriechenden Stängeln. Ihre Höhe beträgt maximal 5-20 cm. Beispiele hierfür sind die Sorten Mini Merry Christmas, Dollar Down und Bindweed.
  • Durchschnitt. Zu dieser Kategorie gehören Pflanzen mit einer Höhe von 20-50 cm, wie zum Beispiel Mini Merry Christmas, Dollar Down und Winde.
  • Groß. Diese Begonien erreichen eine Höhe von 50–150 cm. Es gibt viele Hybrid-Sorten, die ohne viel Schnitt üppige Sträucher bilden. Beispiele hierfür sind Black Velvet, Hallelujah, Black Prince, Black Fang, November Frost und Lilian.

Es gibt auch großwüchsige Schilfrohrsorten. Diese zeichnen sich durch deutliche Verdickungen an den Stängelknoten aus, wodurch sie Schilftrieben ähneln. Zu ihnen gehören Maculata, Superba und Mallet.

Anhand der Blütenbildung und des Schattens der Blütenblätter

Alle Zierbegonien sind blühende Pflanzen, die während der gesamten warmen Jahreszeit Knospen bilden. Ihre kleinen, einfachen Blüten stehen in lockeren Trauben mit herabhängenden Blütenstielen. Die Knospen entspringen den Blattachseln an der Triebspitze.

Zierbegonien gibt es in einer Vielzahl von Farben. Zu den weißen Sorten gehören Charm und Black Fang, während zu den rosafarbenen Sorten Chocolate Cream, Fireworks, Chalykusha und Burning Passion zählen.

Beliebte Arten und Sorten

Unter den zahlreichen Zierbegonien erfreuen sich einige besonders großer Beliebtheit bei Gärtnern. Sie bestechen nicht nur durch ihr einzigartiges Aussehen, sondern auch durch ihre einfache Anpassungsfähigkeit an die Bedingungen in Innenräumen. Ihre Pflege ist relativ unkompliziert.

Kriterien für die Auswahl einer Sorte

  • ✓ Für Nordfenster: Metallisch, Bärenklau-Blätter
  • ✓ Für Feuchträume: Korallen-, Carolina-Blatt
  • ✓ Für kleine Räume: Tiger, Bauer
  • ✓ Für erfahrene Gärtner: Royal, Mason
  • ✓ Für Anfänger: Schwarzer Windenstrauch, Windenstrauch

Meeräsche

Die Mallet-Familie umfasst Ziersträucher mit schilfartigen Stängeln und Blättern von ungewöhnlicher Textur, vielfältigen Farben und Formen. Fast alle von ihnen sind Hybriden zwischen Rohr-Begonien und Begonien anderer Gruppen.

Meeräsche

Ein prominenter Vertreter dieser Familie ist die Sorte Arthur Mallet. Diese anspruchslose Pflanze zeichnet sich durch ihre besonders schönen Blätter mit einem seidenrosa Schimmer aus.

Gefleckt oder gesprenkelt (Maculata Raddi)

Ein krautiger Halbstrauch mit aufrechtem Stamm, der unter günstigen Bedingungen etwa 1 m hoch und breit werden kann. Er zeichnet sich durch längliche, asymmetrische, herzförmige Blätter mit schräger Mitte aus, die 10–15 cm lang und etwa 5 cm breit sind.

Gefleckt oder gesprenkelt (Maculata Raddi)

Die Blattspitzen sind spitz zulaufend und erinnern dadurch an Engelsflügel, weshalb Begonien manchmal auch Engelsflügel genannt werden. Die Blattspreiten sind dicht und glänzend, mit silbrig-weißen Flecken auf grünem Grund, während die Unterseite rotbraun-rote Farbtöne aufweist.

Die ungewöhnlich geformten Blüten sind weiß oder hellrosa und bilden kleine Büschel an herabhängenden Stielen. Die Blütezeit erstreckt sich von April bis Juli.

Korallen (Corallina)

Der Strauch erreicht eine Höhe und Breite von über 50 cm und trägt länglich-eiförmige Blätter, die bis zu 25 cm lang und 7 cm breit werden können. Die Blätter haben einen gesägten Rand und eine zugespitzte Spitze. Sie sind dunkelgrün mit weiß-silbernen Flecken oder Sprenkeln. Im Sommer färbt sich die Blattunterseite rötlich.

Korallen (Corallina)

Die Blütezeit beginnt üblicherweise im Frühling. Die Knospen entstehen aus verwachsenen Blütenblättern in verschiedenen Rottönen und bilden üppige, herabhängende Blütenstände, die an Beeren erinnern. Die Blüten verströmen einen zarten und feinen Duft. Zu den beliebten Begoniensorten zählen Lucerna und President Carnot.

Carolina-Blatt (Carolineifolia)

Sie zählt zu den ältesten Zimmerpflanzen und stammt ursprünglich aus Mexiko. Ihre kriechenden Stängel sind etwa 4 cm dick. Große, handförmig gefiederte Blätter sitzen an langen, gelbgrünen Blattstielen, die 40–45 cm lang werden.

Carolina-Blatt (Carolineifolia)

Die Blätter selbst sind nicht länger als 35 cm und weisen eine deutliche Blattaderung auf. Mit zunehmendem Alter fallen sie ab und hinterlassen schuppenartige Flecken an den Stängeln. Die Blüten sind rosa oder gelblich-grün und stehen in lockeren, traubenförmigen Blütenständen.

Metallic (Metallica)

Dieser Halbstrauch zeichnet sich durch kräftige, aufrechte und gut verzweigte Triebe aus. Sein Name spiegelt die Farbe seiner Blätter wider: Die Unterseite ist purpurfarben, die Vorderseite grün mit roten Adern und einem metallischen Schimmer.

Metallic (Metallica)

Stängel und Blätter sind mit kurzen, borstigen Haaren bedeckt. Diese Begonienart bildet den ganzen Sommer über kleine weiße Blüten, die außen mit rosafarbenen Härchen bedeckt sind.

Crednera oder Schweineohr (Credneri)

Diese Begonie ist das Ergebnis einer Kreuzung der beiden Arten Metallic und Scarf. Ihre Blätter sind hellgrün mit einem metallischen Schimmer auf der Oberseite und einem leuchtenden Rosa auf der Unterseite. Im Licht werden sie durchscheinend und erinnern so an eine kleine Öhrchenform. Diese Sorte gehört zu den buschigen Begonien.

Crednera oder Schweineohr (Credneri)

Royal oder Rex

Die Begonie ist kompakt und erreicht eine maximale Länge von 50 cm. Charakteristisch für sie ist ein dickes, kriechendes Rhizom, das über die Erdoberfläche hinausragt. Der Stamm wächst waagerecht und breitet sich aus, wobei er schließlich herabhängende Triebe bildet.

Royal oder Rex

Die Blätter der Pflanze sind groß und breit-oval und erreichen eine Länge von bis zu 30 cm. Sie sind an der Basis herzförmig und haben scharfe Ränder. Die Blätter weisen verschiedene Farben auf, darunter Dunkelgrün, Bronzebraun mit silbernen Flecken oder Kirschrot mit metallischem Schimmer.

Die Blattoberseite ist samtig und leicht genoppt, mit kurzen Härchen bedeckt, während die Unterseite durch erhabene rote Adern hervorgehoben ist. Die Pflanze bildet unscheinbare Blüten, die üblicherweise entfernt werden.

Mason oder Malteserkreuz (Masoniana)

Diese auffallend schöne Zimmerbegonie besticht durch ihr kompaktes und markantes Erscheinungsbild. Ihre Wurzeln sind kriechend, verdickt und mit zahlreichen Härchen bedeckt.

Mason oder Malteserkreuz (Masoniana)

Die Blätter der Begonie haben eine unebene Oberfläche, sind abgerundet und kantig, asymmetrisch und hellgrün. Jedes Blatt weist in der Mitte ein markantes, purpurrotes Muster auf, das an ein fünfzackiges Malteserkreuz erinnert. Mit der Zeit verfärbt sich der Hintergrund der Blätter silbrig, was der Pflanze zusätzliche Eleganz verleiht.

Rotblättrig (Erythrophylla oder Feastii)

Der Stängel ist leicht verkürzt, aufrecht und knotig. Die Blätter sind lang, rund, entweder ganzrandig oder in mehrere Segmente eingeschnitten und haben eine glatte, fast glänzende Oberfläche. Die Blattoberseite ist grün.

Rotblättrig (Erythrophylla oder Feastii)

Die Blattunterseite kann rot, bräunlich oder violett sein und weist deutlich hervortretende weiße Adern auf. Die Blattränder können gesägt oder gewellt sein. Die Blütenfarben reichen von Weiß über Rosa und Gelb bis Rot, wobei verschiedene Rottöne die Blüten umgeben.

Heracleifolia

Die Stängel sind dick, grün oder kirschbraun und mit langen, dichten Haaren bedeckt. Diese Pflanze zeichnet sich durch ihre asymmetrischen Blätter aus, die groß sind (in freier Natur bis zu 30 cm lang), handförmig eingeschnitten, mit scharf gesägten Rändern und einer herzförmigen Basis.

Heracleifolia

Die Blätter können grün, kirschrot oder rotbraun sein. Silbergraue Adern verlaufen gleichmäßig über die Blattoberfläche. Die Blütenstiele sind lang, die Blütenstände groß und die Blüten selbst, obwohl unscheinbar, hellrosa und ungewöhnlich geformt.

Halsbandsittich (Manicata)

Der Strauch dieser Art ist recht groß und stark verzweigt. Seine Blätter erreichen einen Durchmesser von bis zu 30 cm und sind groß und hellgrün. Die Blattoberseite ist glänzend, die Unterseite hingegen mit Wimpern bedeckt.

Zierbegonien: Sorten und Anbauregeln

Die Blattränder sind gezackt und mit kleinen Härchen bedeckt. Der Name dieser Begonie leitet sich von der charakteristischen roten Haarmanschette am Ansatz von Blattstiel und Blatt ab.

Tiger

Diese Begonienart erfreut sich aufgrund der Schönheit ihrer Blätter und ihres kompakten Wuchses großer Beliebtheit. Im Winter erscheinen kleine weiße Blüten. Tigerbegonien besitzen fast keinen oberirdischen Stamm; ihre langen, herabhängenden Blätter wachsen direkt aus dem Wurzelsystem. Der Strauch erreicht in der Regel eine Höhe von maximal 30 cm.

Tiger

Die Blattfarbe ist besonders auffällig: grün mit hellgrünen, braunen oder schwarzen Flecken. Die Blattunterseiten sind behaart. Die Pflanze ist anspruchslos und gedeiht im Schatten und Halbschatten.

Bauer (Bowerae)

Dies ist eine Hybride der Tigerbegonie. Die kompakte Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu 15 cm. Ihre herzförmigen, samtigen Blätter mit abgerundeten Rändern weisen eine einzigartige, tigerartige Färbung auf: Kontrastierende hellgrüne Flecken mit bronzefarbenem Schimmer heben sich vom dunklen, fast schwarzen Hintergrund ab.

Bauer (Bowerae)

Die Blattränder sind mit milchig-weißen Wimpern besetzt, und die Blattadern sind deutlich sichtbar. Die Blätter sitzen auf langen, roten Blattstielen. Im Frühjahr entspringen die Blütenstängel direkt dem kriechenden Rhizom, aus dem sich basale Rosetten bilden. Die Blüten stehen in doldenartigen Trauben.

Winde (Convolvulacea)

Die Blätter der Prunkwinden-Begonie bilden einen üppigen Busch von etwa 20–30 cm Höhe, der unter optimalen Wachstumsbedingungen jedoch bis zu 50 cm erreichen kann. Die Blüten sind klein und unscheinbar, doch das dichte Laub gleicht das Gesamtbild der Pflanze aus und macht sie zu einem attraktiven Zierelement.

Winde (Convolvulacea)

Pflege von dekorativen Blattbegonien zu Hause

Zierbegonien sind pflegeleicht und robust. Werden sie vernachlässigt oder treten verschiedene Probleme auf, können sie Blattverlust erleiden und ihr allgemeiner Gesundheitszustand kann sich verschlechtern.

Warnschilder

  • • Blasse Blätter: Lichtmangel
  • • Trockene Spitzen: geringe Luftfeuchtigkeit
  • • Blattfall: Überwässerung oder Zugluft
  • • Kleine Blätter: Nährstoffmangel
  • • Braune Flecken: Sonnenbrand

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Beleuchtung für Laubbegonien

Da Begonien nur wenig Licht benötigen, bieten sie die Möglichkeit, mit ihren prächtigen, panaschierten Blättern nicht nur Fensterbänke, sondern auch Innenräume, einschließlich Badezimmer, zu schmücken.

Starker Schatten kann die Schönheit der Muster, die Dichte der Sträucher und die Größe der Blätter beeinträchtigen. Begonien gedeihen an jedem sonnigen oder halbschattigen Standort.

Das Einzige, worauf Sie besonders achten sollten, ist der Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung. Begonien bevorzugen indirektes Licht, daher kann selbst Morgensonne Blattflecken verursachen und ihr attraktives Aussehen beeinträchtigen.

Beleuchtungsart Auswirkung auf die Pflanze Empfohlene Sorten
Nordfenster Langsames Wachstum, blasse Muster Metallisch, mit Bärenklaublättern
Ostfenster Optimale Entwicklung Alle Arten
Südfenster (mit Beschattung) Leuchtend bunt, Verbrennungsgefahr Royal, Coral
Künstliche Beleuchtung Erhaltung des dekorativen Erscheinungsbildes Tiger, Bauer

Angenehme Temperaturverhältnisse

Begonien mit attraktivem Laub gedeihen am besten bei Zimmertemperatur und meiden sowohl Kälte als auch Hitze. Ihre ideale Temperatur liegt zwischen 15 und 20 °C. Es ist wichtig, dass die Temperaturen im Winter, auch kurzzeitig, nicht unter 15 °C fallen.

Hohe Temperaturen können das Aussehen des Laubs beeinträchtigen und zum Austrocknen der Triebspitzen führen. Sind optimale Bedingungen schwer zu erreichen, kann eine Luftbefeuchtung helfen, ein günstiges Klima für Begonien zu schaffen.

Regelmäßiges Lüften des Raumes, in dem die Begonien stehen, ist wichtig, da der Zugang zu frischer Luft die Bildung schöner Blätter fördert.

Es wird nicht empfohlen, Begonien ins Freie zu stellen, sie im Sommer auf Balkone zu stellen und vor allem nicht in den Garten.

Bewässerung und Luftfeuchtigkeit

Die Pflege dieser prächtigen Laubbegonien erfordert eine einfache und sorgfältige Bewässerung. Staunässe vertragen sie nicht; sie bevorzugen gleichmäßig feuchte Erde, die nie vollständig austrocknet. Im Winter sollte die Bewässerung dem Trocknungsgrad der Erde angepasst werden.

Bewässerung

Manche Begonienarten benötigen Ruhephasen, was eine stärkere Anpassung des Gießrhythmus erfordert, die meisten Blattbegonien hingegen benötigen keine derartigen Maßnahmen. Das Gießwasser sollte die gleiche Temperatur wie die Umgebungsluft haben.

Beim Gießen von sommergrünen Begonien ist große Vorsicht geboten, da sie keine Feuchtigkeit auf Blättern und Stängeln vertragen. Schon kleinste Tropfen können Flecken verursachen, daher ist Besprühen nicht empfehlenswert.

Düngemittel für sommergrüne Begonien

Begonien freuen sich über Dünger, der ausschließlich von März bis Oktober gedüngt werden sollte. Verwenden Sie Spezialdünger für Zierpflanzen. Falls speziell für Begonien entwickelte Dünger erhältlich sind, sollten Sie diese bevorzugen.

Düngemittelanwendungsplan

  1. März-April: Stickstoffdünger (NPK 3-1-2)
  2. Mai-Juni: Komplex (NPK 1-1-1)
  3. Juli-August: Kali (NPK 1-1-3)
  4. September: Dosen halbiert
  5. Oktober bis Februar: Fütterungspause

Transplantation und Substrat

Dekorative Blattbegonien sollten nur dann umgetopft werden, wenn sie in ihren Töpfen zu eng werden. Wählen Sie beim Umtopfen einen Topf, der 2–3 cm größer ist als der vorherige. Am besten eignen sich breite, flache Töpfe (deren Höhe kleiner als ihr Durchmesser ist).

Der optimale Zeitpunkt für dieses Vorgehen ist Februar oder März. Verwenden Sie beim Umtopfen von Begonien nährstoffreiche und lockere Erde mit einem pH-Wert von 5,8 bis 6,5. Fertige Universalerde kann eine geeignete Option sein.

Wenn Sie die Mischung selbst zubereiten, verwenden Sie folgende Zutaten:

  • Sand-, Laub- und Humusboden mit dem doppelten Anteil an Rasenboden in gleichen Mengen.
  • Sand-, Laub- und Humusboden mit dem doppelten Anteil an Rasenboden, Torf in gleichen Mengen.
Beim Umtopfen die gleiche Tiefe wie zuvor beibehalten. Die Pflanze anschließend einige Tage an einen schattigen Platz stellen.

Krankheiten und Schädlinge

Blattbegonien sind, wie andere Zimmerpflanzen auch, anfällig für Krankheiten, die häufig durch ein ungünstiges Raumklima verursacht werden. Hohe Luftfeuchtigkeit und mangelnde Belüftung können Mehltau begünstigen, während zu viel Feuchtigkeit und niedrige Temperaturen zu Grauschimmel führen können.

Diese Probleme lassen sich durch den Einsatz eines Fungizids und die anschließende regelmäßige Durchführung vorbeugender Maßnahmen beheben. Wichtige Maßnahmen sind das Auflockern des Bodens, ausreichendes Gießen, Belüftung, optimale Beleuchtung sowie eine angenehme Luftfeuchtigkeit und Temperatur.

Insekten wie Blattläuse und Spinnmilben können Begonien befallen. Zur Bekämpfung können Insektizide wie Dr. Foley und Actellic eingesetzt werden. Regelmäßiges Reinigen der Blätter von Staub und Schmutz sowie die regelmäßige Kontrolle der Pflanze beugen Schädlingsbefall vor.

Präventive Maßnahmen

  • ✓ Quarantäne neuer Pflanzen (14 Tage)
  • ✓ Wöchentliche Kontrolle der Blattunterseiten
  • ✓ Wischen Sie die Blätter einmal im Monat mit einem weichen Tuch ab.
  • ✓ Verwendung von sterilisierter Erde
  • ✓ Aufrechterhaltung einer Luftfeuchtigkeit von 60-70%

Die Nuancen der Fortpflanzung der Art

Zierbegonien bieten vielfältige Vermehrungsmethoden, um neue Pflanzen zu ziehen, und die Bewurzelung verläuft in der Regel schnell und einfach. Die Vermehrung von Zierbegonien erfolgt am besten im Frühjahr.

Verfahren Wurzelungsperiode Erfolg Die besten Sorten
Blattstecklinge 25-30 Tage 85% Royal, Mason
Stecklinge 18-22 Tage 95 % Korallen, Halsband
Durch Teilung des Rhizoms Sofort 100% Alle Buscharten
Samen 60-90 Tage 40 % F1-Hybride

Reproduktion

Zu den besten Vermehrungsmethoden dieser Begonienart gehören:

  • Das Rhizom wird während der Transplantation in große Teile geteilt. Dies kann entweder manuell oder durch Durchtrennen des Stammes erfolgen. Achten Sie auf ein kräftiges Wurzelwerk. Jeder Teilling sollte mindestens eine Knospe und einen Trieb aufweisen.
  • Stecklinge mit einem Fersenstück oder Teilen eines Blattes bewurzeln. Begonienblätter lassen sich entlang der Hauptadern einschneiden. Die Schnittfläche nach unten wird auf feuchten Sand gelegt und mit Kieselsteinen beschwert. Die Bewurzelung erfolgt durch Gießen von unten an einem leicht feuchten, hellen Standort.
  • Trennung von Triebspitzenstecklingen mit 3-5 Blättern. Nach der Bearbeitung der Stecklinge stellt man diese in Wasser oder pflanzt sie in handelsübliche Begonienerde. Die Bewurzelung erfolgt in leicht feuchter Erde an einem hellen Standort bei Zimmertemperatur.

Begonien lassen sich auch durch Bewurzelung von Blattteilen vermehren.

Alle Stecklingsvermehrungsmethoden benötigen etwa einen Monat zum Bewurzeln. Bei der Vermehrung durch Blattsegmente ist es wichtig zu warten, bis sich entlang der Schnittkante Wurzeln gebildet haben und kräftige Pflänzchen herausgewachsen sind, die dann nach dem vollständigen Wachstum vom Blatt getrennt werden können.

Zu den wichtigsten Aspekten der Pflege von Zierbegonien gehören diffuses Licht, mäßiges Gießen, Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung und moderate Luftfeuchtigkeit. Beachtet man all diese Faktoren, wird der Anbau von Zierbegonien zu einem faszinierenden und erfreulichen Erlebnis.

Häufig gestellte Fragen

Welcher Topftyp eignet sich am besten für Miniaturpflanzen?

Kann man Zierbegonien zur Gestaltung von Florarien verwenden?

Was ist die ungewöhnlichste Art der Fortpflanzung dieser Pflanzen?

Welche Nachbarpflanzen im selben Topf schaden Begonien nicht?

Wie oft sollte ich den Topf drehen, um ein gleichmäßiges Wachstum zu gewährleisten?

Ist es möglich, im Winter künstliches Licht zu verwenden, und welches Lichtspektrum sollte ich wählen?

Welches unkonventionelle Substrat kann anstelle von im Handel erhältlicher Erde verwendet werden?

Welche Schädlinge befallen am häufigsten spiralförmige Sorten?

Wie lange muss eine neue Pflanze mindestens in Quarantäne.

Können Blätter zu Dekorationszwecken verwendet werden (zum Beispiel in einem Herbarium)?

Was ist eine nicht offensichtliche Ursache für Blattverfärbungen?

Welchen natürlichen Blattfarbverstärker kann ich verwenden?

Welche Sorten vertragen Zugluft besser?

Gibt es eine ungewöhnliche Methode, die Luftfeuchtigkeit ohne Sprühen zu erhöhen?

Kann man einen Strauch durch das Beschneiden nicht blühender Arten in Form bringen?

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